reflections

Kapitel 55 - My Boyfriend is perfect

*Mary's Sicht*

"Cody hat mich beauftragt, dich noch ein bisschen von eurem Zimmer fernzuhalten", sagte Justin zu mir, während wir draußen spazieren gingen.
"Aber.. ich muss da rein. Ich brauch eine Jacke, mir ist kalt."
"Welche willst du?"
Ich guckte ihn irritiert an, er hat noch nie gefragt was für eine Jacke ich anziehen will. Als ob ich erst durch sein style check müsste.
"Wieso?", fragte ich ihn.
"Damit ich sie dir holen kann du Depp."
Ich verdrehte die Augen und meinte leise: "Achso."
Wir drehten wieder um und liefen zum Hotel.
"Und? Welche willst du?"
"Die schwarze von Cody."
Er ging ins Zimmer und kam mit einer lila Jacke von mir wieder raus. Ich musste lachen. Das war so typisch.
"Die lilane ist vieeeel schöner", sagte er und drückte mir die Jacke in die Hand.
"Wo wollen wir hin?", wollte ich von Justin wissen. Er zuckte nur mit den Schulter.
"Ich will zu Cody", jammerte ich rum.
"Nein. Du machst jetzt was mit deinem Bruder."
Ich streckte ihm die Zunge raus und ging dann mit ihm weiter. Er laberte irgendwas, aber ich hörte garnicht zu. In meinen Gedanken war ich immer noch bei gestern Abend. Das war soooo schön. Auch wenn Cody erst nicht wollte.
"Dann sag was wir machen und es ist vielleicht nicht ganz so.. Naja.. Langweilig?!"
Justin guckte mich blöd an und ging zum Auto. Kenny, der schon die ganze zeit schweigend neben uns her gelaufen ist, räusperte sich.
"Wo willst du hin?", fragte er Justin.
"Club", antwortete er kurz.
Was? Ich werd jetzt sicher nicht in einen Club gehen. ICH WILL ZU CODY! JETZT!
"In einen Club?!", fragte ich halb verzweifelt.
"Jaa, wenn du willst können wir auch auf die Bank da und gar nichts machen", gab er etwas zickig zurück.
Ich seufzte.
"Was ist los?"
"Nichts."
"Hey, heute morgen hattest du noch super Laune, warum auch immer."
Ich grinste leicht. Ja, ich war vielleicht wirklich mega gut gelaunt.
Jetzt hatte ich ja auch nur so schlechte Laune, weil Cody nicht dabei ist. Ich hab ihn seit heute morgen nicht mehr gesehen und vermisste ihn schon.
"Warum grinst du?", fragte Justin.
Das hatte er gemerkt?
"Wegen garnichts", kicherte ich.
Er sah mich skeptisch an und zog eine Augenbraue hoch.
"Achja?"
Ich kicherte noch mehr.
"Och ne, wird das jetzt so ein ich-kicher-nur-noch-Tag.. Die kenn ich gut genug da brauch ich nicht noch mehr von."
Ich kicherte weiter. Ich wusste eigentlich gar nicht wovon er sprach. Ich kicher doch gar nicht so oft.
"Du Justin? Warum darf ich eigentlich nicht ins Zimmer? Ich weiß doch was Cody vorhat. Er kocht für uns. Nein, warte. Er backt Pizza."
Justin richtete seine Hose, da sie als er sich hingesetzt hat verrutscht ist.
"Mir hat er nur gesagt, dass du nicht rein gehen sollst."
Er zog die Augenbrauen hoch und hatte seinen 'coolen' Blick drauf.
"Justin. Alles cool, ich weiß Bescheid. Wir haben das gestern Abend besprochen. Ich weiß was er vorhat. Aber warum dauert das solange?"
"Achja? Was habt ihr denn nacher schönes vor?", fragte er neugierig.
Ich wurde rot und hörte sofort auf zu kichern. Sollte ich ihm das erzählen? Ist ja schon komisch mit seinem Bruder darüber zu reden.
"Mary?", fragte er.
Ich überlegte einen Moment. Sonst rede ich doch auch über alles mit ihm, warum sollte ich das also jetzt nicht auch?
"Alsooo", fing ich an. "Na ja, Cody und ich, wir...", ich verstummte. Justin richtete sich ein wenig auf. "Hm?", fragte er.
"Wir haben gestern miteinander geschlafen. Und da das nicht soo romantisch alles war wollte er das heute nach holen."
Justin musterte mich mit einem ernsten Blick.
"Mein kleiner Engel hat also schon Sex, ja? Hauptsache ihr passt auf."
"Justin, wir sind schon 16! Und.."
Ich musste grinsen.
"Natürlich passen wir auf, was denkst du denn?"
"Mary?"
Er sah mir in die Augen und ich wusste, er hatte mich durchschaut. "Wirklich?", fragte er und schmunzelte, da ich wieder rot wurde.
Ich nickte.
"Ja, Justin. Wirklich. Glaub mir, wir haben perfekt verhütet."
Verdammt. Gleich musste ich lachen.
"Ich weiß, dass du lügst", lachte Justin und schüttelte den Kopf. Ich guckte einfach aus dem Fenster. Justin lachte noch mehr, doch aufeinmal hörte er auf und wurde ernst.
"Aber du nimmst doch die Pille oder?"
Wieder nickte ich nur und starrte weiterhin aus dem Fenster.
"Dann ist doch alles gut. Trotzdem.."
Nein. Warum fing er jetzt auch noch damit an?
"Ja ich weiß, du willst das nicht hören, aber.. Ich will doch nur, dass du geschützt bist. Weißt du wie viele jährlich an Aids sterben? Das ist nicht witzig."
"Justin?! Cody hat keine Krankheit, ok? Ich hab dir das eigentlich erzählt damit du dich vielleicht für mich freust. War ja schließlich mein erstes mal", sagte ich etwas angepisst.
"Ich freu mich doch für dich. Und.. dein erstes Mal und es war nicht so romantisch, wie ihr es euch vorgestellt habt?"
Aufeinmal guckte er mich traurig an.
"Es war trotzdem schön."
Er glaubte mir nicht. Obwohl es eigentlich stimmte.
"Es war schön. Wenn nicht sogar wunderschön. Aber wir haben es glaub ich ein wenig überstürzt. Und ich hab ihn auch noch gedrängt..."
"Wie, du hast ihn gedrängt? Wollte er garnicht oder was? Mary.."
"Doch schon, aber.."
Auf einmal bekam ich ein schlechtes Gewissen.
"Aber?", hakte Justin nach.
Ich schluckte einmal bevor ich weiter redete.
"Wir wollten halt beide und dann hatten wir aber keine Kondome und na ja, er hat halt abgebrochen und ich wollte nicht und...", ich schluckte noch mal. Ich wollte jetzt nicht heulen.
"Kenny? Dreh bitte um ins Hotel", bat Justin ihn kurz und widmete sich dann wieder mir zu.
"Und weiter?"
Ich weinte gleich wirklich. Was, wenn Cody garnicht wollte? Also klar wollte er, aber nicht ohne Kondom.
Was ist wenn er sich dabei schlecht gefühlt hat? Es war auch sein erstes Mal. Was, wenn es nicht schön für ihn war? Ich hab nur an mich gedacht.
"Nichts weiter", sagte ich schon schluchzend.
"Nichts?"
"Doch", flüsterte ich.
"Magst du mir das erzählen?", fragte er vorsichtig und nahm meine Hand.
"Ich war dann beleidigt und Cody hat versucht mich zu beruhigen. Er meinte ich hab mich total kindisch verhalten. Irgendwann hab ich mich abreagiert und er hat angefangen meinen Nacken zu küssen. Ich sagte er soll damit aufhören und hab ihn dann die ganze Zeit Robert genannt. Egal, aufjedenfall fragte er mich dann ob ich damit aufhöre ihn so zu nennen wenn er doch mit mir schläft. Und ja, so war das.."
Justin guckte ein bisschen überrascht.
"Meinst du er hat das nur wegen dem 'Robert' gemacht?"
Ich sah ihn geschockt an. Daran hab ich noch gar nicht gedacht. Wahrscheinlich fand er es so schlimm, dass ich ihn so gennant hab und wollte nur dass ich aufhöre. Die erste Träne lief mir über die Wange.
Als wir endlich wieder im Hotel waren, stürmte ich direkt in unser Zimmer. Ich achtete garnicht darauf, wie schön alles dekoriert war, sondern fiel Cody direkt in die Arme.
"Schatz? Hast du gestern nur mit mir geschlafen, weil du wolltest dass ich aufhöre dich Robert zu nennen?", weinte ich.
Er nahm mich in den Arm.
"Nein, natürlich nicht. Kam das so rüber? Das wollte ich nicht. Oh Gott Mary, so was würde ich nie machen. Ich habe mit dir geschlafen, weil ich dich liebe und weil ich das wollte."
Ich war erleichtert.
"Wirklich?"
"Ja. Warum sollte ich das denn auch tun?"
"Weiß nicht. Ich dachte, ich hätte dich dazu gedrängt."
Er küsste mich.
"Nein. Hast du nicht. Ich wollte es doch selber. Und jetzt guck dir erstmal an wie viel Mühe ich mir gegeben hab."
Ich lächelte ihn an und er wischte mir schnell alle Tränen weg. Wow. Er hatte eine Art Weg aus Kerzen gemacht. Der führte erst zum Tisch, der übrigens total fein gedeckt war, und dann weiter zum Bett. Auf dem Bett waren lauter Rosenblätter und auf den Fensterbänken waren ebenfalls Kerzen.
"Womit hab ich dich nur verdient?", lächelte ich ihn an.
"Das selbe könnte ich dich auch fragen", grinste er.
Wir waren einfach wie füreinander bestimmt.
Er küsste mich nochmal und nahm meinen Kopf in seine Hand. Ich hatte meine Arme noch um seinen Hals und zog ihn weiter runter zu mir. Plötzlich klingelte es und Cody stoppte unseren Kuss.
"Pizza ist fertig", meinte er und nahm sich schnell zwei Topflappen.
So langsam merkte ich auch, dass ich Hunger hatte. Die Pizza sah richtig lecker aus und sie war sogar in Herzform. Wie viel Mühe er sich einfach nur gemacht hat.
Cody nahm ein Messer und wollte gerade das Pizza-Herz in der Mitte durchteilen.
"Stopp! Du kannst doch nicht das Herz zerbrechen", sagte ich gespielt traurig.
"Oh Mary", lachte er. "Und wie sollen wir die Pizza dann essen?"
"Garnicht?", schlug ich vor. "Du hast dir so viel Mühe damit gegeben."
Er lachte weiter.
"Genau deswegen sollten wir sie auch essen. Ich mein, was willst du denn sonst mit der machen? Sie einrahmen und aufhängen?"
"Ja", kicherte ich.
"Du bist süß", meinte er und fing an die Pizza zu schneiden.
"Neiiiin", sagte ich traurig. "Jetzt ist das Herz kaputt."
Cody guckte auch traurig.
"Soll ich es heile machen?", fragte er dann und ich nickte. Er nahm einfach ein Zahnstocher und machte ihn so rein, dass die beiden Hälften zusammen gehalten wurden.
"Wollen wir sie trotzdem essen?", fragte ich dann.
"Ja. Dazu hab ich sie schließlich gebacken", lachte er.
Ich nahm mir die Hälfte und machte den Zahnstocher wieder weg. Cody lachte und nahm sich die andere Hälfte.
"Prost", sagte er vorher und hielt mir sein Glas hin.
Er hatte tatsächlich auch noch Wein besorgt.
"Prost", sagte ich und stoßte mit ihm an.
Dann nahm ich mir ein Stück von der Pizza. Die schmeckte so verdammt gut. Cody starrte nur auf seinen Teller. Ich wusste, dass es an dem Käse lag. Er mag es einfach nicht. Ich schnitt ein Stück von meiner Häfte ab, machte den Käse runter und fütterte ihn.
"Besser?"
Er lächelte und nickte.
Wir aßen, nein ich fütterte und er aß, noch eine Weile und redeten viel. Über ganz belanglose Sachen. Wir redeten über Gitarren und verschiedene Blumen. Wie ein Ehepaar.
Auf einmal schaute er mir tief in die Augen.
"Babe? Du bist das wundervollste Mädchen, das ich jemals kennengelernt habe und ich bin dankbar dafür, dass du meine Freundin bist. Ich liebe dich."
Ja, Cody, übertreib. Das war zu süß.
"Ich meine das ernst! Jeden Tag wenn ich aufwache und du neben mir liegst fühlt es sich so an als ob mein Leben komplett wäre. Du bringst mich jeden Tag zum lachen und echt.. ich weiß nicht was ich ohne dich tun würde."
Oh nein, jetzt kamen mir wieder Tränen. Tränen der Überwältigung.
"Ich liebe dich", schluchzte ich. Doch bevor ich weinen konnte stand Cody auf, wischte mir die Tränen weg und küsste mich leidenschaftlich.
Wieso hatte ich das nur verdient? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich ihn liebe und er der richtige ist. Er ist und bleibt meiner. Für immer. Das weiß ich einfach.
Cody nahm mich hoch.
"Und jetzt?", grinste ich.
"Jetzt machen wir das", flüsterte er und küsste meinen Hals. Er legte mich vorsichtig auf das Bett und beugte sich über mich. Ich zog ihn dichter zu mir.
Es fühlte sich anders an als gestern. Besser irgendwie. Ich mein, gestern war es auch schon wunderschön, aber das konnte man nicht mit diesem Augenblick vergleichen.
Er küsste mich sanft und ich lächelte in den Kuss hinein.
"Du machst mich glücklich."
"Und du mich erst", antwortete er und fing wieder an sich meinen Hals runter zu küssen. Ich bekam eine Gänsehaut.
Er saugte leicht an meinem Hals und mir entfuhr ein leises Stöhnen. Cody musste Grinsen und nahm mich an den Hüften.
"Knutschfleck?", fragte ich nur und er nickte.
"Man. Du weißt ich mag das nicht."
Er lachte und machte einfach weiter.
Nachdem ich bestimmt schon einen Knutschfleck hatte über den ganzen Hals zog ich ihn wieder zu mir und küsste ihn, leidenschaftlicher und wilder als sonst.
"Cody?", löste ich den Kuss und er sah mich an.
"Ja?"
"Hast du an die Kondome gedacht?"
Er grinste und nickte zum Nachttisch.
Auf dem Tisch lag ein Berg von Kondomen. Ich kicherte, das waren wohl genug.
"Mach mal die Schublade auf", sagte Cody leise und grinste noch mehr. Ich machte sie auf und musste lachen. Die ganze Schublade war voll.
"Ich hab dir doch gesagt, ich kauf ganz viele", lachte er.
Oh man, wie süß er einfach nur ist.
"Ist das der Vorrat für die ganze Tour oder für ein Jahr?", kicherte ich.
Er küsste mich intensiv und raunte mir ins Ohr:"Für dann wenn wir Lust haben."
Er drehte uns beide um, sodass er unten lag. Langsam schob ich sein Shirt hoch und küsste seinen Sixpack. Ich fuhr mit meinen Fingern über es und merkte wie er Gänsehaut bekam. Ich verteilte ganz viele Küsse auf seinem Bauch.
Dann zog ich ihm sein Shirt aus und grinste.
"Das gehört jetzt mir ok?", lachte ich und schmiss es zur Seite.
"Das ist aber mein Lieblings Shirt", sagte er mit tiefer Stimme und wanderte mit seinen Händen ebenfalls unter mein Shirt.
"Aber ich mag das auch gerne", schmollte ich und sah ihn mit einem Hundeblick an.
"Ich hab eh schon verloren, oder?" Ich grinste und nickte. Er zog mir mein Shirt über den Kopf und nahm meinen Kopf in die Hand.
"Hab ich dir gestern eigentlich weh getan?", fragte er besorgt.
"Am Anfang tat's ein bisschen weh aber dann war es wunderschön", sagte ich leise und fing an ihn leidenschaftlich zu küssen. Alle meine Sorgen verschwanden auf einmal. Ich hatte nichts im Kopf außer Cody. Als ob ich berauscht wäre. Ich drückte mich an ihn und er küsste mich immer intensiver. Er öffnete meinen BH und streifte ihn mir langsam ab. Dabei hörte er nicht auf mich zu küssen.Als wir beide eine Atempause brauchten und uns kurz lösten starrte er mich an.
"Du bist so wunderschön."
Ich fühlte wie meine Wangen heiß wurden.
"Und du bist perfekt", antwortete ich ihm lächelnd und schaute ihm lange in die Augen.
"Ich liebe dich", flüsterte er leise und fing wieder an mich zu küssen.
Seine Lippen wanderten langsam zu meinem Hals. Er saugte sanft und mir entfuhr ein Stöhnen.
"Babe", stöhnte er als ich ihn leicht den Rücken hinunter kratzte.
Ich grinste und bohrte meine Finger etwas tiefer in seinen Rücken, was ihn ein bisschen mehr stöhnen ließ.
Meine Finger wanderten nach unten zu seiner Hose. Er hatte schon eine ziemlich große Beule.
"Los, mach sie auf", flehte er mich fast an und ich öffnete den Knopf.
Er hob sein Becken ein wenig an damit ich ihm die Hose ausziehen konnte. Nachdem ich das getan hatte, fing er an meine Hose zu öffnen. Er provozierte mich, indem er es gaaaanz langsam machte.
"Codyyy!", bettelte ich, aber er hörte nicht. Er wurde sogar noch langsamer.
"Na dann", flüsterte ich und zog seine Boxershorts etwas runter. Ich legte meine Hand um sein Penis. Er stöhnte laut auf und riss mir endlich die Hose runter. Jetzt konnte er es kaum abwarten, ich grinste zufrieden. Er biss sich auf die Unterlippe und zog mir meinen Slip aus. Ich riss seine Boxershorts ganz runter. Dann nahm er sich ein Kondom vom Nachttisch und machte es auf. Er stülpte es sich schnell drüber. Seine Lippen küssten mich wild und unkontrolliert und schon drang er vorsichtig in mich. Ich stöhnte auf. Gott, fühlte sich das schön an. Und es tat garnicht mehr weh, so wie gestern am Anfang.
Ich genoss es und warf meinen Kopf nach hinten ins Kissen. Er bewegte sich immer schneller und mir blieb fast die Luft weg.
"Cody!", schrie ich fast und er wurde noch schneller. Er stöhnte auf und auch sein Atem wurde immer schneller. Ich merkte wie mein Herz raste und ich hatte so ein Glücksgefühl wie noch nie. Ich hatte mir immer geschworen mit dem Sex zu warten bis ich den richtigen gefunden habe. Dann habe ich Cody kennengelernt und wusste von Anfang an, er ist es. Alles fühlte sich so richtig und vollkommen an. Cody nahm mich an der Hüfte und ich merkte, dass wir beide kurz vorm Höhepunkt waren. Gefühlte 10 Minuten später - ich wusste nicht wie viel Zeit wirklich dazwischen lag, denn mein Zeitgefühl war komplett weg - kamen wir beide gleichzeitig zum Höhepunkt. Mein ganzer Körper bebte und ich fühlte das Adrenalin in mir. Cody glitt langsam aus mir, legte sich neben mich und lächelte.
"Es war wunderschön", sagte er ganz außer Atem. Seine Haare waren total verschwitzt, aber das sah sexy aus. Ich nickte. Zum Reden war ich gerade echt nicht in der Lage.
Er nahm mich in den Arm und ich kuschelte mich an ihn. Wir küssten uns flüchtig und kurz darauf waren wir beide eingeschlafen. Als ich am nächsten Tag aufwachte, lag ich alleine im Bett.
"Cody?", fragte ich und schaute mich um.
Er war nirgends zu sehen. Ich nahm mein Handy und schrieb ihm in einer SMS, dass er kommen solle, da ich ihn vermisse. Sein Handy klingelte auf dem Nachttisch. Na super. Ich beschloss ins Bad zu gehen und zu duschen.
Als ich vorm Kleiderschrank stand und mal wieder nicht wusste was ich anziehen soll klopfte es an der Tür. Ich dachte, dass es Cody wär, also machte ich die Tür auf. Falsch gedacht. Vor der Tür stand nicht Cody sondern der Chef vom Hotel. Ich lief rot an, da ich nur ein Handtuch um mich gewickelt hatte. "Ich müsste mit Ihnen über Mr. Simpson reden, aber vielleicht würden Sie sich dafür erstmal anziehen?"
Ich nickte hastig und schloss die Tür. Was war das denn? Oder nein: Was hat Cody gemacht? Ich bekam ein wenig Panik und zog einfach eine blaue Jeans an und ein Tank Top von Cody.
"W-was... Was hat Cody denn gemacht?", fragte ich vorsichtig als ich mit dem Chef an die Rezeption ging.
"Nun ja", er senkte die Stimme.
In dem Moment spürte ich eine Umarmung von hinten und einen Kuss auf der Wange.
"Guten Morgen, mein Schatz", hörte ich seine engelsgleiche Stimme.
Ich drehte mich zu ihm um:"Was hast du getan?"
Er biss sich auf die Lippe und grinste.
"Nichts. Wieso?"
Ich zog eine Augenbraue hoch und drehte mich wieder zum Hotel-Chef um.
"Mr. Simpson, wollen Sie es ihr wirklich nicht erzählen? Dann mach ich es jetzt", sagte er zu Cody und widmete sich dann wieder mir zu.
"Also, am besten kommen Sie mal mit, dann kann ich Ihnen das direkt zeigen."
Ich nahm Codys Hand und zog ihn mit. Was hatte er nur gemacht?
Der Hotel-Chef lief vor, durch die Lobby in den Hinterhof des Hotels.
"Sehen Sie sich das an. Das ist ja total süß, aber eigentlich auch verboten."
Ich staunte nicht schlecht als ich sah, was Cody da gemacht hatte. Er hat ein kleines Picknick vorbereitet mit Gartenfackeln und Rosenblättern. Das sah so schön aus.
"Ich hatte halt noch so viele Rosenblätter übrig", grinste Cody frech. Ich sah ihn mit großen Augen an. Er hatte das nur für mich gemacht. Wie süß kann man denn sein? Ich nahm ihn in den Arm und küsste ihn schnell. Der Chef räusperte sich und ich drehte mich zu ihm.
"Also erstmal verstößt er die Regel Feuer im Garten. Dies könnte zu einem Großbrand führen, wo viele Menschen verletzt werden könnten. Dann kommt noch dazu, dass alles außer die Rosenblätter Hoteleigentum ist, welches nur mit einer vorherigen Bitte weg genommen werden darf. Ich meine wegen diesem Blumenstrauß ist unsere ganze Dekoration im Eimer..."
Cody kicherte bei dem letzten Satz. "Sehen Sie die Farben von den Blumen? Die haben wir mit dem Rest der Möbel übereinstimmt. Jetzt wird keiner mehr eine Verbindung sehen. Jetzt kommen wir noch zum letzten: man darf nicht außerhalb des Speisesaals und den Zimmern essen. Und schon garnicht im Hinterhof. Was haben Sie sich dabei gedacht? Das wird uns eine menge Geld kosten und im schlimmsten Fall sogar Kunden."
Cody zuckte mit den Schultern.
"Die paar Blumen. Bezahl ich Ihnen. Wie viel bekommen Sie?", fragte er und zuckte sein Portmonee.
"Das kann ich Ihnen so jetzt nicht sagen. Außerdem ist mir das mit den Kunden wichtiger."
Cody nahm sein Handy und twitterte, dass demnächst doch alle in dieses Hotel gehen sollen wenn sie in Dublin sind.
"Reicht das?", fragte er und grinste. Doch der Hotelchef war nicht ganz zufrieden.
"Mir wäre es lieber wenn Ihr Bruder", er drehte seinen Kopf zu mir. "Ms. Bieber könnten Sie ihn fragen ob er das auch schreibt? Ich glaube da hätten wir mehr Erfolg."
Ich kicherte.
"Okay, aber dann müssen Sie damit rechnen dass es gleich von tausenden Beliebers belagert wird."
"Dann soll er es doch bitte schreiben wenn ihr ausgecheckt habt."
"Dürfen wir jetzt trotzdem hier essen? Mein Engel hat bestimmt Hunger", meinte Cody.
Der Chef atmete einmal tief durch. "Wenn ihr das Feuer ausmacht... Meinetwegen."
Ich lächelte.
"Danke. Und entschuldigung nochmal, dass mein Freund so böse ist."
Cody lachte und küsste mein Haar. Der Hotelchef verließ langsam den Hinterhof, aber sah uns mit einem warnenden Blick an.
Sobald der nicht mehr zu sehen war, nahm Cody meine Hand.
"Ich bin extra früh aufgestanden", lächelte er.
Er küsste mich leidenschaftlich und zog mich dann an den Tisch. Wie ein Gentleman schob er meinen Stuhl nach hinten, sodass ich mich hinsetzten konnte.
"Du bist süß", lächelte ich als er sich auch hinsetzte.
Mir kam es vor als wäre nach gestern Abend alles noch perfekter zwischen uns. Wir guckten uns an. Sein Blick war so sehr mit meinem verbunden, man konnte das gar nicht beschreiben. Wir beide lächelten und einfach zu wissen, dass er glücklich ist ließ mein Herz schneller schlagen. "Ich liebe dich", sagte Cody und reichte mir ein Brötchen.
"Ich liebe dich auch", antwortete ich und nahm das Brötchen. Dabei berührten sich unsere Finger und mein Herz machte richtige Luftsprünge. Als wir aßen redeten wir nicht viel. Wir warfen uns immer wieder verstohlene Blicke zu und wenn wir beide uns gleichzeitig anguckten lachten wir. Als ich den letzten Schluck von meinem Kaffee austrank nahm Cody meine Hand. "Mary, du bedeutest mir echt viel und ich will wirklich, dass es was ernstes zwischen uns wird."
Ich lächelte und fragte: "Ist es das nicht schon?"
"Doch. Aber ich wollte es nur nochmal gesagt haben", lächelte er. Er machte eine kleine Pause, verschränkte seine Finger mit meinen und redete weiter:"Ich will, dass wir irgendwann heiraten und Kinder kriegen."
Er streichelte mit seinem Daumen über meinen Handrücken.
"Ich will, dass wir in einem großen Haus wohnen, dass wir eine Familie werden, dass ich jeden Tag neben dir einschlafen und aufwachen kann, dass ich dir Frühstück machen kann, dass du meine Hemden - falls ich mal welche besitze - bügelst und dass wir uns streiten wer die Spülmaschine ausräumen soll."
Ich starrte ihn an. Er sagte das so verdammt süß und ich merkte, dass er es ernst meinte.
"Cody, das alles will ich auch. Außer deine Hemden bügeln und mich wegen der Spülmaschine streiten, denn das kannst du schön selber machen."
Ich lachte kurz, dann fuhr ich fort:"Weißt du was mich traurig macht? Dass du nach der Tour wieder in Australien sein wirst und ich in LA.."
Mein Blick wurde automatisch traurig. Ich versuchte ein Lächeln zu faken, aber so wirklich gelang mir das nicht.
"Hey", meinte er und stand auf. "Ich werde nicht für immer in Australien bleiben. Ich werde dich ganz oft besuchen und irgendwann zieh ich zu dir. Versprochen!"
"Ich liebe es neben dir einzuschlafen und neben dir aufzuwachen. Ich liebe es einfach Zeit mit dir zu verbringen. Ich kann und möchte nie wieder so weit von dir weg sein", flüsterte ich.
Sein Gesicht nährte sich meinem und er legte seine Lippen auf meine. Zwischen dem Kuss flüsterte er:"Ich bleib für immer bei dir. In deinem Herzen hoffe ich."
Ich beantwortete seine Art Frage indem ich unseren Kuss verlängerte.
Ich wollte wirklich nie wieder von Cody weg. Denn er ist derjenige, der mich glücklich macht. Der Gedanke, dass wir uns nach der Tour erstmal nicht sehen können, tat so weh.
Ich bekam eine sms, die mich eigentlich zum Glück aus meinen Gedanken riss.
"Zwei Stunden, dann ab nach Manchester. Pack dein Koffer anstatt mit Cody zu kuscheln."
Ich lachte, die war von Justin.
"Warum lachst du?", fragte Cody.
Ich hielt ihm mein Handy hin und er grinste.
"Gib mal."
Ich gab ihm also mein Handy und er schrieb.
"Sie kuschelt aber gerne mit mir :p"
Justin antwortete schnell.
"Kuscheln könnt ihr auch noch während der Fahrt "
"Er hat recht, wir sollten packen gehen. Sonst vergesse ich noch die Hälfte und du kannst mit mir zurück fahren und es holen."
Er sah mich etwas traurig an. Doch nahm meine Hand und ging mit mir nach oben. Wir packten schnell unsere Sachen und als wir sicher waren, dass wir auch wirklich nichts vergessen hatten, verließen wir das Zimmer.
"Warte", sagte ich und ging nochmal rein. Ich schaute mich um, lächelte und meinte leise:"Tschüss, Zimmer mit wunderschönen Erinnerungen."
Dann gingen wir nach unten, wo Justin bereits wartete. Er lächelte mich an und sein Blick musterte mich als ob er fragen wollte:"War es schön?"
Ich nickte ihm zu.
"Ja", lächelte ich.
"Mit wem redest du?", fragte Cody.
Ich lachte.
"Mit Justin."
"Aber der's bestimmt noch 5 Meter entfernt", wunderte er sich.
"Tja, wir verstehen uns halt immer", kicherte ich.
Dann packten wir unsere Koffer in den Tourbus.
"Justin, ich fahre bei Cody mit okay?"
Justin nickte aber meinte, dass ich nochmal zu ihm kommen sollte. Als ich vor ihm stand nahm er mich in den Arm.
"Eh.. Wieso?", fragte ich.
"Ich wollte dich grad mal knuddeln kleine... Oh ne du bist ja jetzt schon groß."
Ich schlug ihm leicht auf die Schulter.
"Wir sehen uns in Manchester", verabschiedete ich mich von Justin und ging mit Cody in den Bus.
"Ich hab Hunger."
Hab ich richtig gehört? Wir hatten doch gerade gegessen.
"Cody? Hast du unser Frühstück vergessen?"
"Ich hab trotzdem Hunger", schmollte er.
"Nein. Du wirst noch dick. Das will ich nicht."
Cody schubste mich leicht.
"Ich werd nicht dick", beschwerte er sich. Ich zog die Augenbrauen hoch und versuchte gleichzeitig mein Koffer auf so eine Anlage zu stellen. "Soll ich dir helfen?", fragte Cody, da er sah wie angestrengt ich war. Der Koffer war aber auch übertrieben schwer. Ich nickte und er half mir. Er nahm den Koffer hoch als würde er nichts wiegen. Und in diesem Top was er anhatte, sah man seine Muskeln richtig. Mein Freund ist perfekt. Süß, nett, hübsch und er hat Muskeln.
"Danke", sagte ich und schmiss mich auf sein Bett. Er legte sich neben mich.
"Du? Ich hab wirklich Angst davor was nach der Tour aus uns wird..", flüsterte ich während ich mich an ihn kuschelte.
"Aus uns wird das schönste Traumpaar der Welt und wir werden das mit der Fernbeziehung hin kriegen."
Als er das Wort "Fernbeziehung" aussprach zuckte ich zusammen.
"Ich will aber bei dir bleiben", flüsterte ich und hielt mich an ihm fest, als ob er jetzt schon wieder zurück nach Australien wolle.
Er küsste liebevoll meine Stirn.
"Komm mit nach Australien", flüsterte er mir ins Ohr.
Ich fuhr mit meinem Finger über sein Top seinen Sixpack nach.
"Und was ist mit Schule?"
Ich verfluchte mich. Schule?! Das war das schlimmste Thema überhaupt.
"In Australien gibt es auch Schulen."
Ich überlegte einen Moment. Einerseits wäre es perfekt, weil ich dann jeden Tag bei Cody sein könnte. Aber andererseits.. was würde Mom dazu sagen? Sie würde mich eh nicht gehen lassen. Außer sie würde mitkommen. Genau,ich musste sie nur davon überzeugen wie schön Australien ist. Justin kauft uns sofort ein Haus dort.
"Cody?", fragte ich aufgeregt und wollte ihm von meinem Plan erzählen. Er guckte mich fragend an und lächelte. "Ich nehm einfach Mom und schieeeb sie nach Australien", kicherte ich.
Er lachte ein wenig und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
"Ich möchte so gerne für immer bei dir bleiben", meinte er leise.
Mir kamen ein paar Tränen. Ich hatte Angst, dass die Beziehung durch die Entfernung irgendwann kaputt geht.
Ich konnte mir schon richtig vorstellen wie es wäre mit Cody an der Gold Coast zu leben. Ich könnte in die Schule dort gehen und meinen Freunden jeden Tag erzählen wie süß Cody manchmal schnarcht oder wie er morgens diesen leichten Mundgeruch hatte. Ich kicherte bei dem Gedanken. Cody spielte mit einer meiner Haarsträhnen als mir einfiel, dass ich erstmal gar keine Freunde in der Schule haben würde. Das wären ja alles neue Leute, bei dem Gedanken hatte ich auf einmal nicht mehr so ganz große Lust auf Australien. Keine Ashley mit der ich im Unterricht reden könnte... Scheiße Ashley. Ich hatte sie bestimmt zwei Wochen nicht mehr angerufen.
"Darf ich mal eben telefonieren?"
Cody nickte.
"Natürlich darfst du das."
Ich nahm mein Handy und rief Ashley an.
"Oh, du lebst auch?", sagte sie als sie ranging.
Klar, sie war sauer, aber konnte man ihr auch nicht übel nehmen.
"Ash? Es tut mir leid. Ich wollte dich echt öfters anrufen, aber das alles mit Cody.. da hab ich irgendwie meine Außenwelt vergessen."
Sie räusperte sich.
"Schön zu hören wie sehr du mich vermisst hast."
Man hörte den Sarkasmus in jedem einzelnen Wort.
"Natürlich vermisse ich dich. Ich vermisse euch alle."
"Achja? Merkt man nichts von. Du hast nichts mehr im Kopf außer Cody."
"Er macht mich glücklich", sagte ich leise und lächelte Cody an, der immernoch mit meinen Haaren spielte. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und wartete auf eine Antwort von Ashley.
"Schön für dich", meinte sie nach einem Moment des Schweigens. Was ging denn bitte mit der?
"Ashley, was kann ich denn noch machen außer mich entschuldigen? Ich würde dir ja gerne alles erzählen." Ich hörte wie sie atmete.
"Also 1. du bist einfach gefahren ohne dich richtig von mir zu verabschieden 2. du hast noch nichtmal angerufen, ich dachte es wäre was schlimmes passiert und du kannst einfach nicht reden, aber dann muss ich in der Zeitung lesen wie du zu einem Reporter gesagt hast, dass du glücklicher bist als je zuvor", meinte sie angepisst.
"Das habe ich nie zu einem Reporter gesagt!", meinte ich schnell.
"Ist doch egal, auf jeden fall hast du ziemlich glücklich ausgesehen. Man Mary ich bin deine beste Freundin ich will wissen was in deinem Leben abgeht."
Ich konnte sie ja verstehen, aber sonst ist sie nicht so. Sie machte eigentlich noch nie groß Stress, das war eine der Sachen die ich an ihr liebte. Sie wusste wenn es einem leid tat.
"Ich bin halt einfach glücklich mit Cody, ok? Ich will diese drei Monate genießen bevor ich ihn keine Ahnung wann wiedersehe.."
"Du hättest ihn mir wenigstens mal vorstellen können. Schließlich muss er doch durch den beste-Freundin-guckt-ob-sie-ihn-akzeptiert-Test", lachte sie. Glück gehabt, anscheinend war sie einfach nur kurz ein bisschen sauer.
"Du hast ihn einfach zu akzeptieren", grinste ich.
"Warum? Was ist wenn ich das Gefühl habe, er tut dir nicht gut?"
"Warum sollte er mir nicht gut tun?"
Sie schwieg.
"Ash? Warum sollte er mir nicht gut tun?", fragte ich nochmal etwas lauter.
"Ach vergiss es, er's bestimmt toll. Du? Ich muss Schluss machen. Skypen wir mal wieder?"
Sie wartete gar nicht auf meine Antwort sondern legte sofort aus. Komisch. Cody guckte mich fragend an.
"Wer war das?"
"Ashley. Meine beste Freundin. Und irgendwie ist sie gerade mega komisch drauf."
Cody zog mein Gesicht zu seinem. "Hast du was dagegen wenn ich dich jetzt nicht danach frage?"
Er legte seine Hand auf meine Wange und streichelte sie mit dem Daumen. Ich schüttelte den Kopf.
"Wieso?"
Er beugte sich leicht vor und küsste mich zärtlich.
"Damit wir das tun können", raunte er in mein Ohr.
Ich lächelte und das Telefonat mit Ashley war schon wieder so gut wie vergessen. Wie machte er das bloß immer?
Wir lagen einfach aufeinander und küssten uns. Wir genossen die Nähe und dachten nicht gleich an mehr.
"Ich liebe dich", flüsterte er immer wieder zwischen unseren Küssen. Ich hatte gar keine Zeit ihm zu Antworten, da er immer wieder seine Lippen auf meine legte und mich erneut küsste. Das ging bestimmt eine halbe Stunde so. Bis seine Mom plötzlich in's Zimmer platzte.
"Habt ihr auch Hunger? Oh.. störe ich?"
Ich löste mich sofort von Cody und sprang auf die andere Seite des Bettes.
"Ehh.. Ja.. Also Cody hat eh immer Hunger", meinte ich noch etwas benommen. Sie lachte ein wenig.
"Ok. Das Essen ist in 10 Minuten fertig."
Mit diesen Worten ließ sie uns wieder alleine und ich fing an zu lachen.
Cody drehte sich um und lag mit dem Kopf im Kissen.
"Was machst du da?", fragte ich.
"Mich ärgern", seine Stimme war gedämpft vom Kissen.
"Wieso?"
"Weil uns immer jemand stööört!"
Ich lachte und schlug ihn auf sein Hintern.
"Ey?!", beschwerte er sich und drehte sich zu mir.
"Gestern und vorgestern hat uns niemand gestört", kicherte ich und kuschelte mich wieder an ihn.
Er seufzte.
"Die zwei schönsten Nächte meines Lebens", meinte er und lächelte. Ich wurde ganz rot und Cody schaute mich bewundernd an.
"Ich find das so süß wenn du rot wirst", sagte er und setzte sich mit mir hin.
"Ich nicht."
"Ist es aber."
"Nein", schmollte ich.
Er legte seine Hand wieder auf meine Wange.
"Die ist voll warm."
"Kein Wunder ist ja auch Blut drinne", lachte ich. Er verzog sein Gesicht. "Iiiih Blut wie eklig!"
Ich lachte und schlug ihm auf die Schulter. Er küsste mich kurz.
"Wollen wir essen?"
Ich nickte und er nahm meine Hand.
Es roch schon so lecker. Als wir in die kleine Küche des Tourbuses ankamen, war erst nur Angie da.
"Ich wollte euch nicht stören", entschuldigte sie sich nochmal.
Ich kicherte und Cody meinte schnell:"Schon gut, wir hatten nicht vor.."
"Okay. Aber.. tut mir leid wenn ich das jetzt so frage, aber als Mutter möchte man sowas gerne wissen.. habt ihr schonmal miteinander geschlafen?"
Ich wurde schon wieder total rot.
"Lalalalalala ich weiß nicht wovon du redeeeeest. Komm Cody, wir haben doch kein Hunger."
"Ich hab wohl Hunger", meinte Cody.
"Nein, hast du nicht ok?"
Angie fing an zu lachen.
"Ok, ich bin schon ruhig", meinte sie und gab uns ein Zeichen, dass wir uns schon mal hinsetzten konnten. Zwei Sekunden später kamen Fredo, Justin und Alli rein gestürmt. "ESSSSSSEEEEEEN LADYYYYS!", schrie Alli und Justin nahm sie über die Schulter.
"Was hast du gesagt?!", fragte er gespielt wütend und sie schrie: "Lass mich runter... Aaaaaaah... Justin! Drew! Bieber! Lass! Mich! Runter!"
Ich lachte über die beiden, sie waren so süß. Dann guckte ich Cody an und er mich. Wir fingen beide an zu grinsen. Fredo setzte sich neben mich und musste sich festhalten um nicht umzukippen, da er so lachen musste. Er steckte mich irgendwie an und ich lachte auch. Cody küsste mich schnell damit ich aufhöre zu lachen.
"Awww", meinte Fredo und kicherte.
Cody wollte mich leicht nach hinten drücken, doch hinter mir war keine Lehne und dann flog ich in Fredos Schoß. Fredo musste darauf hin noch mehr lachen und Cody guckte nur doof auf den Boden.
"Cody du bist süß", lachte ich und er zog mich wieder zu sich. Dann küsste ich ihn leidenschaftlich.
"Tut mir ja leid dass ich euch Turteltäubchen stören muss, aber könntet ihr mir das abnehmen?" Angie hielt uns eine Schüssel mit Pommes hin.
"Klar", sagte ich schnell und nahm die Schüssel um sie auf den Tisch zu stellen. Als wir alle so am essen waren fing Cody an mich zu füttern.
"Schatz, ich bin schon groß", lachte ich.
"Ja, aber du hast mich gestern mit Pizza gefüttert und jetzt sollte ich dich auch mal füttern."
"Und dir sollte man", ich machte eine kleine Pause und flüsterte ihm ins Ohr:"öfters sagen, dass ich dich liebe."
Cody beugte sich zu mir und küsste mich auf die Wange.
"Dir auch... Ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich... ich glaube es werden nie genug sein", flüsterte er.
"Hey, was habt ihr für Geheimnisse?", fragte Fredo und grinste.
"Das wüsstest du wohl gerne, hm?", meinte ich und streckte ihm die Zunge raus.
"Wer flüstert der lügt", meinte er beleidigt und Cody mischte sich ein: "Ich hab aber nicht gelogen!"
"Will ich hoffen", sagte ich.
"Ich liebe dich", meinte Cody nun laut zu mir.
Aufeinmal kamen Justin und Alli, die vorhin kurz nach hinten gerannt sind wieder nach vorne und setzten sich zu uns. Die beiden waren total hyperaktiv und laberten irgendeine scheiße, die keiner verstand. Somit war das Gespräch von Fredo, Cody und mir zuende.
Genauso wie das essen. Ich half Angie noch beim Abwasch. Sie ist schon ein richtiger Mutterersatz für mich geworden.
"Alles gut bei dir und Cody?", fragte sie und lächelte mich an.
Ich nickte. "Ja alles Super... Und bei dir und Brad?"
Ich lachte, da das irgendwie komisch war ein Ehepaar das zu fragen.
Angie lachte auch ein wenig.
"Ja, bei uns ist auch alles super. Habt ihr euch schon Gedanken drüber gemacht, wie es nach der Tour mit euch weiter geht? Ihr gewöhnt euch gerade so sehr aneinander.."
Wortlos lief mir eine Träne übers Gesicht und ich guckte nach unten.
"Haben wir..", antwortete ich kaum hörbar.
Ich wischte die Träne schnell weg damit Angie die nicht sehen konnte. "Wir wissen nur noch nicht so genau." Sie verstand, dass ich noch nicht darüber reden wollte und fragte mich, um das Thema zu wechseln: "Warst du schonmal in Manchester?"
Ich nickte.
"Ja, mit Dad bei einem Fußballspiel."
Trotzdem waren meine Gedanken immer noch bei dem Thema 'Was passiert nach der Tour'. Ich vermisste Cody jetzt ja schon, obwohl er nur zwei Räume weiter war. Angie merkte, dass ich mir Gedanken drüber machte.
"Hey, ich bin mir sicher, dass ihr das hinkriegen werdet. Ihr könnt euch ja ganz oft gegenseitig besuchen."
"Ja klar, aber das ist so umständlich. Normale in unserem Alter wohnen meistens in der gleichen Stadt oder wenigstens im gleichen Land. Wir wohnen ja noch nicht mal auf dem gleichen Kontinent."
Sie nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuss auf die Stirn.
"Ihr liebt euch und das ist alles was zählt."
"Ich möchte so gerne mit ihm zusammen ziehen", flüsterte ich.
"Das wär aber selbst für normale Verhältnisse etwas früh."
"Ja schon, aber Cody ist so toll und wir verstehen uns so gut... Ich will einfach nicht von ihm getrennt sein." Ich seufzte und nahm mir ein Schluck Wasser aus meinem Glas.
Sie sah mich verständnisvoll an.
"Irgendwann werden wir heiraten und Kinder kriegen. Das hat er mir versprochen", sagte ich und lächelte leicht.
Angie lächelte zurück doch in ihren Augen sah man Unsicherheit, aber ist ja klar dass sie nicht denkt wir würden heiraten. Am besten wäre wenn jetzt noch ein Spruch kommt wie: "Die junge Liebe.. noch so frisch."
Natürlich würde Angie nie sowas sagen, aber ich spürte dass sie mir nicht zustimmen wollte.
In diesem Moment kam Cody zu uns und küsste mich flüchtig.
"Ich hab dich vermisst", schmollte er.
Ich nahm seine Hand.
"Ich dich auch."
Er nahm mich auf seinem Arm und trug mich ins Zimmer.
Die Fahrt nach Manchester dauerte eigentlich ziemlich lange, aber Cody und ich redeten die ganze Zeit, sodass es uns wie eine Stunde vorkam...

29.8.13 17:03

Letzte Einträge: Kapitel 51 - My Favorite Girl, Kapitel 52 - I Love You , Kapitel 53 - I just had sex.. and it felt so good , Kapitel 54 - Aww, he's so in love

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