reflections

Kapitel 54 - Aww, he's so in love

*Alli's Sicht*

"Komm jetzt, ich hab Hunger. Deine Haare liegen perfekt. Außerdem gehen wir nur zum Frühstück", drängte ich Justin, der schon eine halbe Stunde vor dem Spiegel stand und seine Haare richtete.
Wie kann er nur so eigen mit seinen Haaren sein? Ist ja schlimmer als ich.
Ich beschloss, einfach schon alleine zum Frühstück vorzugehen.
Als ich unten ankam saßen Cody und Mary schon am Tisch.
"Hey, wo ist Bieber?", fragte mich Mary.
"Haare.", war das einzige was ich sagte. Sie wusste was ich meinte. Ich setzte mich zu den beiden, so musste ich nicht alleine sitzen und auf Bieber warten. Er war schon ein bisschen komisch. Aber dafür liebe ich ihn ja schließlich.
"Ich glaub ich könnte noch ein Brötchen vertragen", sagte Mary.
"Das ist dann schon dein viertes", meinte Cody zu ihr.
"Ja und? Holst du mir bitte noch eins, Ro.."
Er unterbrach sie:"Was hab ich dir zu dem Thema gesagt?"
Sie wurde leicht rot und entschuldigte sich. Er küsste sie und stand dann auf um noch etwas zu essen zu holen. Die beiden waren schon sehr süß.
"Wolltest du ihn grade Robert nennen? Ich hab dir doch gesagt du sollst es lassen.", fragte ich Mary.
"Manchmal bringt es was, wenn man ihn damit provoziert", grinste sie und wurde wieder rot.
Wie süß sie war. Im nächsten Moment kam Justin dazu, gab mir einen Kuss auf die Stirn und holte sich was zu essen.
"Die sehen ja noch so aus wie vor 10 Minuten.", ärgerte ich ihn als er sich neben mich setzte.
"Sei leise, ich hab einen bad-hair-day", sagte er traurig.
Mary fing lauthals an zu lachen und konnte nicht aufhören.
"Bad-Hair-Day? Justin dein ernst?", prustete sie aus sich raus.
"Sag mal, war Twist heimlich hier und hat mit dir gekifft oder warum hast du so extrem ÜBERTRIEBENE gute Laune?", fragte er sie schlecht gelaunt.
"Ne war er nicht. Hat andere Gründe. Warum so schlecht drauf, Bieber?", fragte sie ihn.
"Mary, ich glaube du lässt deinen Bruder mal in Ruhe. Er wird auch wohl seine Gründe haben." , sagte Jeremy als er reinkam.
"ER hat sich zu UNS gesetzt. Und ich hab NICHT mit Twist gekifft!", antwortete sie Jeremy.
"Schatz. Lass ihn doch einfach.", sagte er ruhig.
"Komm, Cody. Wir lassen den kleinen armen Bieber mal in Ruhe und gehen wieder", lachte sie, nahm Cody's Hand und sie gingen.
Bei der Tür drehte sie sich nochmal um und meinte gut gelaunt:"ROCK'N'ROLL!"
Was war denn mit ihr los.
Die war aber ziehmlich gut gelaunt. "Hey Schatz, was ist los?", fragte ich Justin.
"Nichts", sagte er und lächelte.
"Das hörte sich grade aber anders an."
Ich lehnte mich mit meinem Kopf an seine Schulter.
"Ich bin nur genervt von Mary's übertieben guter Laune. Heute schonmal Twitter gecheckt? Mary spamt alles damit voll, wie sehr sie Cody liebt und wie schön das Leben doch ist."
"Hm, ich frag mich auch schon die ganze Zeit woran das liegt. Ja habe ich gesehen. Das hat sie noch nie so extrem, oder?", antwortete ich ihm.
"Nein. Ich glaub ich sollte nacher mal mit ihr reden. Nicht, dass sie doch heimlich irgendwelche Drogen von Twist mitgeschmuggelt hat. Sie hat schon einmal mit ihm gekifft."
"Oh man. Ja das wäre das Beste." Wir aßen unsere Brötchen auf und gingen wieder nach oben.
"Soll ich?", fragte Justin und nickte zur Zimmertür von Cody und Mary rüber.
Ich überlegte kurz.
"Okay. Dann kann ich auch mal wieder mit Cody quatschen."
Gesagt, getan. Justin ging zu Mary und Cody kam zu mir.
"Warum trennt ihr uns einfach? Wir waren gerade am chillen!", beschwerte er sich.
"Wir quatschen nun ein bisschen. Alles klar bei dir und Mary?", fragte ich ihn.
Er strahlte.
"Alles bestens.. Duuuu?"
"Jaaaa?"
"Kannst du mir heute Abend ein bisschen beim Kochen helfen? Naja eher beim Pizza backen. Du weißt, ich bin nicht der geborene Koch."
"Wenn ich nichts mit Justin mache gerne. Du weißt ja. Ab morgen ist wieder volles Program angesagt. Aber warum willst du Pizza backen?"
"Ich hab Mary versprochen, dass ich ihr Pizza backe", lächelte er stolz und wollte noch was sagen, hielt dann aber den Mund.
"Okay. Was wolltest du noch sagen?", hakte ich nach.
"Schon gut, nicht so wichtig."
"Cody komm schon. Du weißt du kannst mir alles erzählen."
Ich merkte wie er etwas rot wurde.
"Wir wollten uns nur nen schönen Abend machen. Mit Pizza."
"Sicher? Mehr ist da nicht?"
"Was sollte da mehr sein?"
"Zum Beispiel warum Mary auf einmal so mega super gut drauf ist?"
Ich wusste da war irgendwas.
"Sie ist halt glücklich."
Ich guckte ihn fragend an.
"Cody? Justin sagte SO glücklich ist sie nur wenn.. ach egal."
"Wenn was? Ich mach sie halt einfach glücklich."
"Einfach so. Weil ihr auch nichts gemacht habt? Cody ich kenn dich, jetzt hau raus.", hakte ich nochmal nach.
"Hä? Was sollten wir denn gemacht haben?"
Er guckte auf den Boden und grinste.
"Warum grinst du jetzt?"
Er gab keine Antwort sondern wurde nur rot. "Okay Cody. Jetzt lass die Sau raus. Los."
Er schüttelte den Kopf.
"Habt ihr miteinander geschlafen?", fragte ich provozierend. Er schaute mich an und war rot angelaufen wie eine Tomate.
"Also ja. Man Cody sag das doch gleich. Ich freu mich so für euch!"
Ich nahm ihn in den Arm.
"Warum sollte ich das denn sagen?", fragte er, während er sich aus meiner Umarmung löste.
"Wir erzählen uns doch sonst auch alles. Und du weißt, dass ich dir alles anmerke."
"Ja, aber SOWAS zu erzählen, wobei es nichtmal richtig geplant war.."
"War es denn wenigstens schön?", fragte ich.
Er schwieg einen Moment, strahlte dann und meinte:"Ohja, mehr als das."
"Siehst du. Und das ist das einzige was zählt. Ich freue mich ja so für dich."
Ich lächelte ihn an.
"Aber wir hatten kein Kondom."
"Nimmt sie die Pille?"
Nun sah er etwas bedrückt aus.
"Ja schon. ABER trotzdem hatte ich meine Bedenken. Sie hat mich dann irgendwie doch dazu gebracht mit ihr zu schlafen."
"Wenn du es nicht unbedingt ohne Kondom wolltest, warum hast du es ihr nicht erklärt?, fragte ich ihn.
"Hab ich."
"Aber?"
Er überlegte eine Weile, bevor er antwortete.
"Aber ich war so scharf auf sie."
"Haha. Okay. Es wird sicher nichts passiert sein. Achte einfach drauf, dass sie nun immer die Pille nimmt."
"Ja."
Er schaute auf die Uhr.
"Noch 7 Stunden, dann sollte die Pizza fertig sein und alles andere auch."
"Alles andere auch?", fragte ich neugierig.
Was hatte er nur alles vor? Ich hoffte, dass er dran denkt, dass ich auch noch ein bisschen Zeit mit Justin verbringen wollte.
"Erklär ich dir beim Einkaufen", meinte er und zog mich nach draußen.
"Warte. Ich will Justin wenigstens bescheid sagen.", rief ich.
Er lief ohne mich vor. Besser gesagt, er rannte.
Ich ging schnell zu Justin um ihn Bescheid zu sagen und küsste ihn zum Abschied.
"Bis gleich, Schatz!"
Dann rannte ich Cody hinterher.
"Hey, warum so eilig? Und jetzt sag mir erstmal was du vorhast", meinte ich als ich ihn eingeholt hatte.
"Ich will Pizza Backen?!"
"Ja das weiß ich", antwortete ich leicht aus der Puste, da er so schnell war.
Warum backt er denn nicht mit Mary zusammen Pizza? Verstehe ich nicht.
"Wieso backt ihr nicht zusammen?", fragte ich und hielt mich an seinem Arm fest damit ich sein Tempo mithalten konnte.
"Ganz einfach. ICH hab gesagt, dass ICH FÜR SIE koche. Warum sollte sie mir dann helfen?"
Wieso war er denn so schlecht drauf plötzlich? Ich sagte nichts mehr sondern lief einfach still mit ihm zum Supermarkt.
"Ich liebe sie so sehr", durchbrach er plötzlich die Stille.
Ich sah ihn verwundert an und lächelte dann.
"Ihr seid glücklich oder?", fragte ich und er antwortete schnell: "Ziemlich."
"Das freut mich. Wirklich."
Wie süß ich es einfach nur fand, dass mein Bruder so verliebt ist. Er hatte es auch echt verdient. In den letzten Monaten war er so geschafft von dem Erfolg und Mary pusht ihn wieder. Er tanzte durch die Gänge vom Supermarkt und schmiss alles in den Einkaufswagen. Erst waren da Ganz normale Pizza Sachen, aber irgendwann kamen auch noch Kerzen dazu.
"Wozu brauchst du Kerzen? Du weißt, dass man Pizza im Ofen macht und nicht über Feuer?"
"Ich weiß", grinste er und lief weiter. Nein, er tanzte.
"Und was willst du dann damit?"
Ich konnte mir schon denken was er vorhatte. Trotzdem wollte ich es von ihm hören.
"Aufn Tisch stellen."
Man musste ihm echt alles aus der Nase ziehen.
"Nur aufn Tisch?", fragte ich neugierig.
"Mal sehn", schrie er mir fast zu, da er schon zu den Tomaten getanzt ist und ich noch auf Höhe der Kartoffeln war.
Er stellte sich auf den Einkaufswagen und rollte wieder zu mir zurück. Als wäre es ein Skateboard.
"Hast du alles?", fragte ich.
Er nickte. 10 Sekunden später meinte er:"NEIIIN, ICH HAB DIE KONDOME VERGESSEN!" und rannte quer durch den Laden.
Oh Gott. Hoffentlich hatte das keiner gefilmt. Ich lief knallrot mit dem Wagen hinter Cody her.
Aber der kam mir schon entgegen.
"So, ich hätte dann alles", lächelte er stolz.
Wie viele Packungen hatte er da in der Hand? Ich wollte gar nicht zählen, er hatte den ganzen Arm voll.
"Eine Packung hätte es auch getan, oder?", fragte ich und musste mir das Lachen verkneifen.
Er schüttelte den Kopf und ich schlug ihn leicht gegen die Schulter.
"Du kannst damit gerne zur Kasse gehen."
Ich schob den Wagen vor seine Füße und da er immer noch am tanzen war stolperte er.
"Alli!", schimpfte er und stand sofort wieder auf.
Dann nahm er den Wagen und ging zur Kasse.
Ich lachte immer noch dadrüber das er hingefallen ist. Das sah so witzig aus. Als ich so lachte merkte ich gar nicht wo ich hin ging und landete aufeinmal in dem Armen von einem Opa. "Träum doch nicht so viel junge Dame", sagte er. Wie peinlich er hielt mich so wie in einem schlechten Liebesfilm bei einer Tanzscene. Das war wohl mein Karma. "Entschuldigung", sagte ich schnell und machte einen großen Schritt nach hinten.
Cody stand an der Kasse, sah zu mir rüber und lachte mich aus. Schnell lief ich zu ihm.
"Cody?"
"Hm?"
"Weiß Mary eigentlich, was du vorhast?", fragte ich ihn und guckte auf den Stapel Kondome.
"Jaa, haben wir besprochen", kicherte er.
"Na dann ist ja gut."
Süß. Einfach nur süß.
Er bezahlte, packte alles in eine Tüte und dann gingen wir wieder ins Hotel um Pizza zu backen...

29.8.13 17:00

Letzte Einträge: Kapitel 51 - My Favorite Girl, Kapitel 52 - I Love You , Kapitel 53 - I just had sex.. and it felt so good , Kapitel 55 - My Boyfriend is perfect

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