reflections

Kapitel 49 - Don't disturb!

*Cody's Sicht*

"Du hast dich doch eingemischt", meinte Mary wütend. Wir redeten, oder eher schrien, über unseren Streit oder was auch immer das vorhin war.
"Ich fand das nur ein bisschen ungerecht. Das ist doch nicht so schlimm wenn man einen Schlafanzug am Tag anzieht", widersprach ich ihr.
"Ich finde das aber schlimm!", schrie sie mich an. "Außerdem ist sie MEINE Schwester, da kann ich ja wohl alleine entscheiden was sie darf und was sie nicht darf!"
Wieso mussten Frauen aus allem so eine große Sache machen?! Wir hätten uns auch einfach beide entschuldigen können und alles wäre wieder gut.
"Ok! Es tut mir leid! Zufrieden? Ich versteh nur nicht was daran jetzt so schlimm war. Man", rief ich genervt.
"Und genau deswegen kann ich deine Entschuldigung jetzt nicht annehmen! Weil du es nicht verstehst!", schrie sie.
Mary war richtig wütend und kam garnicht auf die Idee sich zu beruhigen.
"Dann erklär es mir doch!"
"Hab ich doch die ganze Zeit schon!" Hatte sie das?
"Dann mach es nochmal", meinte ich etwas ruhiger.
"Ich will halt nicht, dass sie alles nur wegen Justin macht. Sie wird doch jetzt schon manchmal beleidigt, weil sie die kleine Schwester von Justin Bieber ist. Ich will halt nicht, dass sie ausgenutzt wird und man Jazzy nur mit Justin verbindet. Wenn man an Jazzy denkt soll man an ein ganz normales Mädchen denken und nicht an die kleine Schwester von Justin Bieber. Aber klar wie willst du das auch verstehen?! Du bist ja berühmt, weil du was bringst und nicht weil dein Bruder was kann. Ich kenne dieses Gefühl!"
Sie sagte das mit Tränen in den Augen.
"Mary, ich.."
"Du wirst es einfach nie verstehen! Nie!"
Ich nahm sie in den Arm und sie fing an zu weinen.
"Ich hasse mein Leben manchmal so sehr..", sagte sie leise unter Tränen.
"Sag sowas nicht."
"Doch", flüsterte sie und hielt sich doller an mir fest. Ich küsste sie seitlich auf die Wange.
"Es tut mir leid, ich wusste das nicht und vielleicht hast du auch recht, ich werde das nie verstehen."
Sie lag einfach in meinen Armen und weinte. Ich wollte nicht, dass sie weinte. Und schon garnicht, weil ich dran Schuld bin. Ich hatte so Angst, dass sie wieder versuchte sich etwas anzutun, so wie Justin es mir erzählte.
Ich drückte sie langsam von mir weg und wischte ihre Tränen ab.
"Mary, ich liebe dich und es tut mir leid."
Sie nickte und fragte leise: "Seh ich jetzt wie ein Pandabär aus?"
Ich lächelte.
"Wie der schönste Pandabär, den ich jemals gesehen habe."
Sie rannte ins Bad um sich im Spiegel anzugucken.
"Schön?!", schrie sie entsetzt und fing an die verschmierte Schminke abzuwischen.
Ich atmete erleichtert auf. Alles war wieder gut.
"Das sieht gar nicht schön aus. Cody? Brauchst du ne Brille?"
Ich lachte und ging zu ihr ins Bad.
"Du siehst immer schön aus.", sagte ich, während ich sie von hinten umarmte.
"Nein. Jetzt zum Beispiel nicht", widersprach sie.
Sie wollte weiter reden doch ich unterbrach sie indem ich sie küsste. Aber sie erwiderte nicht.
"Was ist?", fragte ich besorgt.
Sie antwortete:"Ich will dich nicht küssen wenn ich hässlich bin."
"Du bist wunderschön!", sagte ich.
"Und du bist ein Lügner."
"Nein. Du bist immer wunderschön. Sogar ganz ohne Schminke."
Sie guckte mich skeptisch an.
"Du könntest sogar zehn Warzen in deinem Gesicht haben und du wärst immer noch schöner als alle anderen Mädchen."
Sie verzog ihr Gesicht und lachte. "Man Cody jetzt wird's ekelhaft."
Ich lachte auch und wollte sie wieder küssen doch sie schubste mich weg. "Geh jetzt. Ich schmink mich kurz neu und du wartest draußen", befahl sie mir. Ich drückte ihr noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange und ging dann.
Ich wartete eine gefühlte Ewigkeit auf sie, dabei waren es höchtens 15 Minuten.
"So, jetzt kannst du mich wieder so viel küssen wie du willst", sagte sie als sie aus dem Bad kam.
Ich stürzte mich, fast wie eine ausgehungerte Hyäne, auf Mary und drückte sie gegen die Wand während ich sie küsste. Ich versuchte mit meiner Zunge ihren Mund zu öffnen, was mir dann auch gelang und klaute ihren Kaugummi, den sie sich irgendwann zwischen unserer Diskussion genommen hatte.
"Ey", beschwerte sie sich.
"Was?", fragte ich frech.
"Das war MEIN Kaugummi!!!!!"
"Du sagst es, es WAR dein Kaugummi."
Sie boxte mich einmal und ich küsste sie danach sofort wieder.
Sie versuchte sich das Kaugummi wieder zu holen, doch so leicht machte ich es ihr nicht. Einmal hatte sie es fast und dann bin ich einfach einen Schritt nach hinten und hab unseren Kuss gelöst. Jetzt stand ich vor ihr und kaute darauf grinsend rum. Sie fand das gar nicht witzig und meinte: "Cody. Kannst du mir bitte meinen Kaugummi geben?"
"Hol es dir doch", forderte ich sie hinaus.
Sie lief auf mich zu. Ich machte wieder einen Schritt nach hinten. Irgendwann schubste sie mich und ich fiel auf's Bett. Sie stürzte sich auf mich.
"Gib. mir. mein. Kaugummi. wieder."
"Nein."
Ihre schokobraunen Haare fielen mir ins Gesicht. Ich habe noch nie solche schoko Haare gesehen. Einmal habe ich als sie geschlafen hat eine Strähne abgeleckt, weil ich mich versichern wollte, dass sie keine Schokolade sind.
Es ist wirklich keine Schokolade. Und sie riechen immer so schön nach Mango Shampoo.
"Jetzt gib mir meinen Kaugummi wieder oder ich beiß dich!", warnte sie mich.
"Mach doch", antwortete ich, denn ich wusste sie würde mich nicht beißen. Aber da lag ich falsch. Keine 5 Sekunden später biss sie mir in den Hals.
"Aua, lass das!", schrie ich.
Mary lachte nur und biss mich weiter.
"Soll ich dich jetzt Edward nennen?", fragte ich Mary und versuchte sie von meinem Hals weg zu kriegen.
"Nein, du sollst mir einfach nur meinen Kaugummi wieder geben!"
"Ich hab doch gesagt, hol ihn dir", provozierte ich sie.
Sie schlug mir einmal auf die Schulter und meinte:"Du freche Ziege."
Ich streckte ihr die Zunge raus, wo das Kaugummi drauf lag. Eigentlich wollte ich sie nur noch mehr provozieren, aber nö falsch gedacht. Sie reagierte sofort und hielt meine Zunge mit ihren Fingern fest, sodass sie mit der anderen Hand das Kaugummi runter nehmen konnte. "Mavy! Hass das."
Eigentlich wollte ich 'Mary! Lass das.' sagen, aber ohne Zunge ging das nicht.
Sie nahm das Kaugummi wieder in den Mund und lächelte mich siegreich an.
"Beiß mich bitte nie wieder ", flehte ich sie an, woraufhin sie die Stellen an meinem Hals küsste.
"Besser?", fragte sie.
"Viel besser."
Sie sah mir in die Augen.
"Ich liebe dich", flüsterte sie.
"Ich liebe dich auch", antwortete ich ihr und küsste sie.
Ihre Lippen sind so weich. Gott ich könnte sterben. Ich wollte mir nicht vorstellen, dass sie einmal aufhört mich zu küssen. Diesmal wird uns keiner stören. Ich drehte sie um und wanderte mit meinen Lippen ihren Nacken runter.
"Soll ich dir einen Knutschfleck machen?", fragte ich sie leise und sie kicherte.
"Nein, Knutschflecke sind hässlich", sagte sie.
Aber natürlich verpasste ich ihr trotzdem einen.
Nachdem ich fertig war guckte ich ihn mir an und war zufrieden.
"Fertig", sagte ich stolz.
"Cody, ich hab dir gesagt, du sollst das nicht machen."
"Zu spät."
Ich grinste sie frech an und sie setzte sich auf.
"Dann mach ich dir jetzt auch einen." Ich machte große Augen.
"Das war mein Plan. 😳"
Ok das war eigentlich nicht mein Plan, aber braucht sie ja nicht wissen.
Sie näherte sich meinen Hals und ich zuckte ein wenig zusammen, weil ich Angst hatte, sie würde mich wieder beißen.
Gerade als sie ihre Lippen auf meinen Hals legte, klingelte ihr Handy.
Wenn sie daran ging bringe ich sie um. Ich hielt sie fest und erst zögerte sie auch doch dann nahm sie ihre Lippen von meinem Hals und ging ans Handy. Wieso? Wieso nur? Wieso werden wir immer gestört? Ich wollte doch nur einen Knutschfleck damit wir in Patnerlook sein können. "Bäääärchen!", rief Mary ins Handy und ich hielt die Luft an. Austin?
Ich riss ihr das Handy aus der Hand.
"Austin?! Du störst gerade, bye!", sagte ich wütend und legte auf.
Mary schaute mich böse an.
"Warum legst du auf?", fragte sie.
"Wir werden immer gestört. Immer."
"Ich weiß. Aber er ist mein bester Freund.."
"Und ich bin dein Freund und möchte mal ungestört mit dir sein, ok?"
Sie seufzte einmal und küsste mich dann.
"Krieg ich jetzt meinen Knutschfleck?", fragte ich sie.
Sie überlegte garnicht lange, sondern fiel gleich über meinen Hals her.
Ich wollte garnicht dran denken, wie dieser jetzt wohl aussah von den ganzen Bissen.
Sie verzaubert mich einfach immer wieder. Alles ist so schön mit ihr und ich weiß garnicht wie ich vorher ohne sie leben konnte.
Ich liebe sie so unbeschreiblich sehr und irgendwann werde ich sie heiraten...

17.6.13 16:59

Letzte Einträge: Kapitel 51 - My Favorite Girl, Kapitel 52 - I Love You , Kapitel 53 - I just had sex.. and it felt so good , Kapitel 54 - Aww, he's so in love , Kapitel 55 - My Boyfriend is perfect

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