reflections

Kapitel 48 - No Pyjama, lots of drama

*Mary's Sicht*

Cody und ich gingen mit den beiden kleinen in den Park. Ich genoss es mit dem Jungen, den ich liebe und meinen beiden Halbgeschwistern was zu unternehmen. Ich fühlte mich endlich wieder richtig glücklich.
Draußen war es noch ziemlich frisch und mir wurde kalt.
Cody merkte das. Er zog seine Jacke aus und legte sie mir über.
"Mary? Warum hast du jetzt Codys Jacke an?", fragte Jazzy mich.
"Weil mir kalt ist.", antwortete ich.
"Und ist dir jetzt garnicht kalt?", fragte sie Cody.
Er lächelte sie an.
"Ein bisschen. Aber ich möchte ja nicht, dass Mary kalt ist.", sagte er.
Jazzy wollte ihre Jacke ausziehen und Cody die geben, damit ihm nicht mehr kalt war.
"Jazzy, du musst deine Jacke anlassen.", sagte ich. "Außerdem ist Cody die bestimmt viel zu klein."
Jazzy war so süß.
Sie verzog ihren Mund zu einem Schmollmund.
"Bieber!", schrie sie plötzlich, da Justin mit Alli um die Ecke kam. Die beiden sahen echt süß aus zusammen. Tom war in der Mitte und es sah so aus als ob es der Sohn von denen wäre. Ich versuchte mir Justin als Vater vorzustellen und obwohl er toll mit unseren Geschwistern zurecht kam konnte ich ihn nicht mit einem eigenen Kind sehen.
Justin als Vater? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Nein, das ging einfach nicht. Damals als Maria Yeater behauptete, dass er der Vater ihres Kindes ist, konnte ich mir das auch nicht vorstellen. Justin ist einfach.. Justin. Er kann gut mit Kindern umgehen, aber ihn als Vater konnte ich mir nicht vorstellen.
Aber wie soll das auch gehen wenn er immer feiern geht und auch kein richtiges Zuhause hatte. Ist ja auch egal, denn so schnell wird er glaub ich kein Vater. Er hat ja noch nichtmal eine Freundin. Tom kam auf Jazzy zu und fragte ob sie zusammen rutschen wollten. Jazzy nickte und sie kletterten beide eine ziemlich große Rutsche hinauf.
Wie süß die beiden waren. Sie rutschen runter und lachten.
"Nochmal!", schrien sie dann und kletterten wieder rauf.
Jaxon war die ganze Zeit bei Justin und Alli. Cody und ich stellten uns an die Rutsche und passten auf, dass Tom und Jazzy nichts passierte. Irgendwann werde ich auch mal Kinder mit ihm haben.
Vielleicht würden wir irgendwann genau hier stehen, aber mit unseren eigenen Kindern. Ich wollte so gerne ein Kind haben, die sind einfach so schnuckelig. Cody liebte auch Kinder, zumindest seinen kleinen Bruder.
Nach einigem hoch klettern und runter rutschen hatten sie keine Lust mehr.
"Was sollen wir jetzt machen?", fragte Tom und Jazzy zuckte nur mit den Schultern.
Dann schaute sie sich um und zeigte auf die Schaukel.
"Ich möchte schaukeln!", sagte sie und rannte lachend drauf zu.
Tom rannte hinterher und ich folgte ihm mit Cody.
"Könnt ihr uns anschubsen?", fragte Jazzy.
Ich lächelte.
"Natürlich, mein Schatz."
Ich stellte mich hinter die Schaukel und wollte Jazzy anschubsen.
"NEIN!", schrie sie plötzlich. "Cody soll mich anschubsen."
Cody stellte sich hinter Jazzy und schubste sie ein paar mal an, während Tom schon fast alleine Schaukeln konnte. Ich musste ihm nur einmal am Anfang Anschwung geben und den Rest konnte er alleine.
"Ey das ist viel zu lahm!", beschwerte sich Jazzy bei Cody. Also machte er doller. "Jaa. Noch mehr!", gab Jazzy ihm Anweisungen. Cody schubste sie immer doller an. Als sie einmal laut "Stop" rief hörte Cody das erst nicht und machte weiter. Daraufhin viel Jazzy fast runter und fing an zu weinen. Ich stoppte sofort die Schaukel und nahm sie in den Arm.
"Cody!", sagte ich leicht wütend und versuchte Jazzy zu beruhigen.
"Tut mir leid.", sagte er und setzte sich zu Jazzy und mir auf den Boden.
Sie haute ihn einmal.
"Du bist blöd!", schrie sie ihn an.
"Jazzy, du sollst nicht hauen und auch nicht frech sein.", sagte ich ernst zu ihr.
"Aber er hat mich zu doll geschubst!", rief sie wütend. Ich versuchte sie zu beruhigen, aber sie stampfte immer wieder mit dem Fuß auf den Boden und regte sich über Cody auf. Tom kam zu uns gelaufen und nahm die Hand von Jazzy.
"Sei nicht wütend auf ihn. Der ist es nicht wert. Er hat halt kein Swag", sagte Tom dann zu ihr und sie fing an zu lachen.
"Das hat Justin auch gesagt", meinte sie lachend.
Die beiden liefen Hand in Hand über den Spielplatz.
Ich guckte Cody an und musste lachen.
"Was?", fragte er.
"Nichts.", lachte ich.
Er nahm mich auf den Arm und rannte mit mir den beiden hinterher.
"COOODYYY, LASS MICH RUNTER!!!", kreischte ich.
Er ließ mich natürlich nicht runter sondern musste mich einmal im Kreis durch die Luft wirbeln. Ich versuchte ihn zu treten indem ich mit meinen Beinen strampelte.
"Cody! Lass! Mich! Runter! Sofort!", schrie ich, aber er schenkte mir keine Aufmerksamkeit. Jetzt warf er mich auch noch in die Luft und das beste kommt noch: er konnte mich nicht richtig fangen und wir krachten beide auf den Boden. Ich landete auf ihn also war das nicht so schlimm. Doch von Cody hörte man immer wieder ein "Auaa. Aaah. Man. Autsch." Ich musste mich zusammenreißen um nicht zu lachen.
"Das hast du nun davon.", sagte ich und streckte ihm die Zunge raus.
Er kitzelte mich durch.
"Lass das! Sofort! Aus! Ich mag das nicht, das weißt du!", kicherte ich.
"Warum sollte ich aufhören?", fragte er frech.
"Weil.. weil.. weil ich sonst Schluss mache."
Sofort hörte er auf mich zu kitzeln. Geht doch.
Ich lachte ihn aus und gab ihm einen flüchtigen Kuss.
"Du bist süß", sagte ich noch bevor ich Aufstand.
"Und du bist süßer.", sagte er nachdem er aufgestanden ist und mich in den Arm nahm.
Jaxon war am jammern, deswegen machten wir uns alle auf den Weg zurück. Jazzy und Tom liefen immer noch Hand in Hand vor uns.
Wir waren fast am Hotel angekommen als es anfing zu regnen. Nein, einfacher Regen war untertrieben. Es fühlte sich fast so an als ob man unter einem Wasserfall stehen würde. Tom wollte nicht, dass Jazzy nass wurde also nahm er seine Hand weg und streckte sie über ihrem Kopf aus. Auch wenn sie immer noch nass wurde freute sie sich darüber. Da Codys Jacke keine Kapuze hatte klaute ich Justins Snapback.
"Mary! Meine Haare dürfen nicht nass werden", beschwerte er sich und Alli und ich lachten ihn aus.
"Meine auch nicht.", grinste ich ihn an, nahm Cody an die Hand und rannte ein Stück mit ihm vor.
Justin beschwerte sich, dass seine Haare nass wurden und alle lachten.
Justin und seine Haare - das ist die ganz große Liebe.
Klitschnass kamen wir endlich am Hotel an. Alli schnappte sich Tom und Justin rief zu uns:"Könnt ihr euch um die beiden kümmern? Ich muss jetzt erstmal meine Haare frisch machen."
Ich fauchte ihn an, das mache ich immer wenn Justin sich wegen solchen banalen Sachen rausredete.
Schließlich brachten wir die beiden dann zu Dad. Jazzy hatte Cody verziehen. Dass sie vor einer Stunde noch böse auf ihn war, davon merkte man nichts mehr. Er sollte sie sogar tragen.
Ich nahm Jaxon auf den Arm und dann gingen wir zu Dad's Zimmer.
Wir klopften an. Aber er machte nicht auf.
Ich beschloss, ihn anzurufen.
"Daddy, wo bist du?", fragte ich als er ranging.
"Ich bin mit Fredo und Scooter unterwegs. Seid doch so lieb und kümmert euch noch ein bisschen um die kleinen, ja? Wir sind in ungefähr 2 Stunden wieder da."
Genervt antwortete ich:"Wenn's dann sein muss." und legte auf.
"Na ganz klasse.", sagte ich zu Cody. "Er ist erst in 2 Stunden wieder hier."
"Ja und? Dann passen wir halt auf die beiden auf."
"Jaaaaa!", freute sich Jazzy und strahlte.
Erstmal zogen wir uns alle trockene Sachen an und obwohl wir noch nichtmal Mittag gegessen haben wollte Jazzy unbedingt ihren Schlafanzug anziehen. Ihre Begründung: "Bieber zieht auch manchmal welche an."
Ich seh schon wie sie später nur mit Supras rumläuft, da 'Bieber' ihr die anderen verboten hat.
"Jazzy, du ziehst jetzt keinen Schlafanzug an. Heute Abend, ok?"
Sie fing an zu weinen.
"Ich will aber meinen Schlafanzug anziehen!", jammerte sie.
Ich guckte in ihren Koffer.
"Guck mal, was hab ich hier denn?", sagte ich ganz überrascht und hielt ein pinkes Balletkleid hoch.
"Das ist doof, das will ich nicht anziehen!"
"Lass sie doch ihren Schlafanzug anziehen, wenn sie das unbedingt will.", sagte Cody zu mir.
"CODY! Nein, ich hab gesagt sie soll den jetzt nicht anziehen und was machst du? 'Lass sie doch einfach.' Ganz super. Nein, nicht."
Ich war gerade ein bisschen sauer auf ihn.
Nur weil Justin das macht? Wenn sie das so will wie Justin, muss sie aber auch ein Undercut machen. Sonst ist es ja nicht wie Justin.
"Jazzy? Du willst doch dann genauso aussehen wie Justin oder?" Sie nickte also holte ich aus dem Bad eine Schere und tat so als ob ich ihre Haare abschneiden wolle.
"Was machst du da?", fragte sie entsetzt. Ich schmunzelte.
"Naja, wenn du so aussehen willst wie Justin brauchst du doch auch die gleiche Frisur."
"Nein!", kreischte sie und versteckte sich hinter Cody.
Der sah mich an und meinte:"Spinnst du?!"
"Was denn? Sie will so sein wie Justin, also muss sie auch so aussehen."
Cody verstand meinen eigentlich kleinen Scherz nicht. Ich hätte ihr doch nie die Haare abgeschnitten. "Jazzy? Wenn du den Schlafanzug anziehen willst dann komm jetzt, denn ohne Justins Frisur keinen Schlafanzug."
"Ich will nie wieder einen anziehen!", schrie sie, nahm ihren Schlafanzug und schmiss ihn in den Mülleimer.
Ok, so hatte ich das nun auch nicht gewollt.
"Jazzy, einen Schlafanzug zieht man nur abends an bevor man schlafen geht. Aber nicht am Tag, ok?", sagte ich.
Sie sah mich nur böse an, schnappte ihr Balletkleid und ging wieder zu Cody, der es ihr anziehen sollte.
Cody guckte mich immer noch wütend an. War das jetzt so schlimm? Ich wollte doch nur nicht, dass sie den Schlafanzug am Tag anzieht. Das gehört sich einfach nicht.
Ich warf ihm einen genervten Blick zu und kümmerte mich dann um Jaxon.
"Und was willst du anziehen, mein Schatz?", fragte ich ihn.
Jaxon hatte sich schon Klamotten rausgesucht. Wenigstens weiß er, dass man keinen Schlafanzug mitten am Tag anzieht.
Ich half ihm dann also die Hose, das T-Shirt und den Pullover anzuziehen.
Als alle fertig waren fragte ich: "Habt ihr Hunger?" Jaxon nickte und versuchte schon die Tür aufzumachen damit wir los gehen konnten.
"Ja, aber ich will nicht mit dir essen gehen", meinte Jazzy und nahm Codys Hand.
Wie sie mir einfach gerade meinen Freund klaute.
"Komm, mein Schatz", sagte ich zu Jaxon und nahm ihn an die Hand.
Das 'mein Schatz' betonte ich extra stark, damit Cody das auch schön hörte.
Jaxon hatte nichts von dem Streit mitbekommen und lächelte mich an. "Was gib's denn?", fragte er.
"Ich weiß nicht, wollen wir vorlaufen und gucken?"
"Aber nur wenn ich auf dein Rücken darf", sagte er und ich nahm ihn Huckepack. Jaxon lachte, da ich so tat als ob ich ein Pferd wär und wieherte immer wieder.
"Hüa hüa", sagte er und ich lief schneller.
Wir gingen ins Restaurant und Jaxon wollte unbedingt Pommes mit Chicken Wings. Klang gut, also bestellte ich es zweimal. Eine Kinderportion für Jaxon und eine normale für mich.
Jazzy nahm das gleiche wie Cody. Lasagne.
Als wir mit dem Essen fertig waren hatten wir noch eine Stunde mit den beiden. Cody und ich redeten kein Wort miteinander. Er kümmerte sich um Jazzy und ich übernahm Jaxon.
Alli und Justin redeten auch nicht viel. Sie saßen noch nichtmal am gleichen Tisch. Justin hatte sich zu uns gesetzt, aber er war die ganze zeit am Handy. Alli saß mit Tom einen Tisch weiter, wo ich mich später zu ihr gesetzt hatte.
Sie erzählte mir, dass sie Justin nackt gesehen hat und dass es ihr peinlich war.
"Ach, das legt sich bestimmt bald wieder.", beruhigte ich sie.
"Meinst du?"
"Ja."
"Und warum reden du und Cody nicht? Habt ihr euch gestritten?", fragte sie besorgt.
"Halb so schlimm..", antwortete ich.
Sie sah mich besorgt an.
"Wirklich?"
Ich zögerte ein wenig bevor ich nickte. War das jetzt unser erster Streit? Ich hoffe es war nicht so dramatisch für ihn denn es sind schließlich ja auch meine Geschwister. Er hat sich doch eingemischt, ich sollte eigentlich sauer sein.
Ich musste aufjedenfall mit ihm reden, sobald Dad wieder da war. Das soll kein Streit sein, ich will mich nicht mit Cody streiten. Ich liebe ihn doch.

17.6.13 16:58

Letzte Einträge: Kapitel 51 - My Favorite Girl, Kapitel 52 - I Love You , Kapitel 53 - I just had sex.. and it felt so good , Kapitel 54 - Aww, he's so in love , Kapitel 55 - My Boyfriend is perfect

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen


Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung