reflections

Kapitel 46 - Adorable

*Cody's Sicht*

Endlich sind wir in Dublin gelandet. Als wir den Flughafen verlassen wollten, standen überall Fans. War nichts neues. Aber einer meiner Simpsonizers fing an, Mary zu beleidigen.
"Bitch, lass die Finger von Cody, du passt nicht zu ihm!"
Ich stellte mich schützend vor Mary.
"Wie hast du sie gerade genannt?!", fragte ich, obwohl ich es genau gehört hatte.
"Bitch."
"Sie ist keine, ok?!"
"Doch."
Ich nahm Mary an die Hand, schubste das Mädchen zur Seite und wir folgten Justin und Alli. Es war mir gerade so egal ob oder was die Presse darüber schreiben würde.
Mary drehte sich um und schaute mich dann traurig an.
"Hör nicht auf sowas, ich liebe dich.", sagte ich schnell und küsste sie.
Dann waren wir auch schon bei der Limousine, die uns ins Hotel fahren sollte.
Als wir am Hotel ankamen standen meine Eltern und mein kleiner Bruder Tom schon in der Eingangshalle und erwarteten uns.
Tom rannte sofort auf Mary zu.
"Ich hab dich vermisst, Mary.", sagte er, während sie ihn auf den Arm nahm.
"Hey, und was ist mit mir?", fragte ich ihn.
"Nö, dich nicht."
Lustig. Mein kleiner Bruder vermisste meine Freundin, aber mich überhaupt nicht.
Justin gab mir einen Schlüssel, sah mich ernst an und meinte:"NUR kuscheln."
Mary grinste nur und wurde leicht rot.
"Oh guck mal, wir haben sogar Zimmer 143!", strahlte sie.
Justin und alle anderen sahen uns nur doof an.
143 war unsere geheime Abkürzung für "Ich liebe dich". Aber das konnten die anderen ja nicht wissen.
"Ja. Wenn das man kein Zufall ist.", lachte ich.
Ich nahm Mary zwei Koffer ab und hatte noch meinen eigenen zu schleppen.
"Warte, ich kann auch zwei tragen.", sagte sie.
"Nein, schon gut. Musst du nicht."
Ich war froh, als wir endlich in unserem Zimmer waren. Dort standen auch schon meine anderen Koffer, die Mum und Dad aus Australien mitgebracht hatten.
Mary schmiss sich direkt auf's Bett.
"Ich bin so kaputt!", klagte sie.
Ich stellte die Koffer ab, setzte mich zu ihr und fing an sie zu massieren.
"Oh tut das gut!", murmelte sie leise und schloss die Augen.
Ich fing mit ihren Schultern an, die total verspannt waren. Ich lockerte sie mit ein-zwei simplen griffen und sie seufzte leicht.
Der Flug war auch echt anstrengend. Mir selbst ging's nicht besser, aber jetzt wird sich erstmal um Mary gekümmert.
"Baby, ich wusste gar nicht, dass du das so gut kannst."
Ich grinste und küsste ihren Nacken worauf hin sie kicherte.
Ich liebe es wenn sie kichert. Das klingt so zuckersüß.
"Das kitzelt.", lachte sie.
"Soll ich aufhören?"
"Hab ich das gesagt?"
Also machte ich weiter. Ich verteilte ganz viele Küsse in ihren Nacken und sie kicherte weiter. Ich umarmte sie von hinten, so das meine Hände auf ihrem Bauch lagen.
Sie drehte sich einmal, nahm mein Gesicht in ihre Hände und küsste mich.
"Ich liebe dich. So sehr.", sagte sie und küsste mich sofort wieder.
Ich war so verzaubert von ihr, dass ich alles um mich herum vergaß. Ich legte sie vorsichtig auf das Bett, so dass ich nun auf ihr lag. Sie grinste mich an als wir kurz nach Luft schnappten.
"Ich wette mit dir, gleich klopft es an der Tür. Wie immer.", sagte sie.
Und kaum hatte sie das gesagt, klopfte es tatsächlich.
Man, das kann doch nicht wahr sein. Jedesmal störte uns jemand. Immer!
"Herein!", schrie Mary genervt.
Aber es tat sich nichts.
Ich stand auf und ging zur Tür.
Wütend machte ich die Tür auf und sagte:"Egal wer das ist, der kann sofort wieder gehen."
Ich sah ein kleines Mädchen vor der Tür und hinter ihr versteckte sich ein kleiner Junge. Das Mädchen war ungefähr 4 und der Junge war vielleicht zwei Jahre jünger.
"Wieso sollen wir gehen?", jammerte das Mädchen.
Ich hörte richtig wie Mary ganz schnell vom Bett aufschreckte.
"JAZZY?!", fragte sie erschrocken.
Das Mädchen rannte an mir vorbei ins Zimmer, direkt auf Mary zu.
Ich drehte mich um und.. awww wie süß das war. Mary weinte, weil sie so glücklich war. Ja, das musste Jazzy sein. Und der Junge, der jetzt auch auf sie zurannte, das war dann wohl Jaxon.
Alle drei umarmten sich gegenseitig und Mary fragte aufgeregt: "Wieso seid ihr denn hier?"
Jazzy quiekte:"Wir haben dich halt vermisst!"
Mary strahlte und wusste garnicht was sie sagen sollte.
"Ihr seid also die kleinen Geschwister von Mary?"
Jaxon drehte sich zu mir und meinte etwas unverständlich:"Wir sind schon ganz groß!"
Ich lachte und verbesserte mich. Jazzy schubste mich aufeinmal beiseite und fragte:"Wo ist Bieber?"
"Jazzy, nicht schubsen.", ermahnte Mary sie.
"'Tschuldigung.", sagte Jazzy und guckte auf den Boden.
"Ihr seid doch sicher mit Dad hier, oder?"
Jaxon nickte. "Ja, wir sind mit Daddy in einem gaaaanz großen Flugzeug geflogen, das war toll!"
Mary grinste.
"Und wo ist Dad jetzt?", fragte sie dann.
"Der's draußen die Koffer holen", antwortete er und zeigte durch ein Fenster nach draußen. Mary fragte mich ob ich die beiden zu Justin bringen konnte, damit sie ihren Vater begrüßen konnte.
"Klar, mach ich", sagte ich.
Aber das war leichter gesagt als getan. Die beiden wollten unbedingt bei Mary bleiben.
"Wir können doch alle zusammen zu Dad gehen!", schlug Jazzy vor.
Mary strahlte nur und antwortete:"Ja, das können wir auch machen, das ist eine gute Idee. Und danach gehen wir alle zusammen zu Justin, ok?"
Sie nahm die beiden auf den Arm. Wie süß sie sich einfach nur um sie kümmerte.
Ich ging also mit Mary und den kleinen nach draußen zu Jeremy. Als er Mary sah ließ er die Koffer, die er gerade ins Hotel trug, fallen und Mary rannte zu ihm.
"Daddy!", schrie sie und er nahm sie in den Arm.
Es war schön, Mary so glücklich zu sehen. Endlich war ihre Familie wieder zusammen unterwegs. Naja, nicht ganz. Pattie fehlte.
Jazzy zog an meinem T-Shirt. Ich beugte mich zu ihr runter.
"Warum weint Mary? Ist sie traurig?", fragte sie mich.
"Nein", beruhigte ich sie schnell. "Sie ist glücklich! Sogar sehr. Das sind Freudestränen. Die bekommt man wenn man sich ganz doll freut." Jazzy guckte auf den Boden und meinte dann leise:"Heißt das, dass ich nicht so glücklich bin? Ich weine nicht, also bin ich nicht so glücklich wie Mary."
Ich seufzte einmal.
"Doch, Jazzy. Aber Mary ist gerade ganz doll glücklich, weil sie euch lange nicht gesehen hat. Sie hat euch vermisst. Und sie wusste ja garnicht, dass ihr sie besuchen kommt, deswegen freut sie das gerade so sehr, dass sie weinen muss."
Aufeinmal fing Jazzy an zu weinen. "Ich will auch so froh sein wie sie", schluchzte sie. Ich schmunzelte. "Guck, jetzt weinst du auch. Also freust du dich doch genauso sehr." Sie sah mich mit großen Augen an. "Stimmt!", schrie sie und rannte zu Mary.
"Maaaary, der Junge hat gesagt, ich bin jetzt auch glücklich, weil ich weine. Wie du!", schrie sie.
Oh man, Jazzy ist echt süß. Kein Wunder, dass Mary sie immer so vermisste.
Jaxon guckte mich an.
"Jungs weinen nicht.", sagte er dann.
"Doch. Manchmal schon."
Ich lächelte Jaxon an.
"Hast du auch mal geweint?", fragte er mich.
"Ja. Jeder muss mal weinen.", gab ich ihm zur Antwort.
"Ich hab mal geweint, als ich noch ein Baby war."
Ich musste lachen. Jaxon war richtig knuffig.
Aufeinmal merkte ich, wie Mary mich von hinten umarmte.
"Und das ist mein wundervoller Freund Cody.", sagte sie zu Jeremy gewandt.
Ich stand auf und lief zu Jeremy. Gerade eben wollte ich die beiden nicht stören, deswegen habe ich hier mit Jaxon und Jazzy gewartet.
"Cody, das ist Jeremy. Mein Vater." Ich lächelte ihn an und gab ihm die Hand.
"Schön Sie mal kennen zu lernen, Mr. Bieber. Sie haben eine wundervolle Tochter."
Mary schlug mir bei dem letzten Satz gegen die Schulter. Ich lachte und meinte:"Ist doch nur die Wahrheit."
Er sah mich an.
"Nenn mich bitte Jeremy, ok? Und alles was ich will ist, dass du sie gut behandelst. Sonst gibt es Stress mit mir. Haben wir uns da verstanden?"
"Ich behandel sie wie eine Prinzessin. Versprochen.", lächelte ich.
"Dad, er behandelt mich echt wie eine Prinzessin.", sagte Mary zu ihm.
"Das will ich hoffen."
Jazzy gähnte:"Dürfen wir heute bei Mary schlafen?"
Jeremy guckte sie an und antwortete:"Mary ist auch noch nicht lange hier, ich glaube sie braucht Ruhe."
Da Jazzy und Jaxon schon relativ müde waren, gingen wir ins Hotel. Ich half Jeremy die Koffer zu tragen.
Wir schauten dann noch schnell bei Justin vorbei, der sich natürlich genauso freute wie Mary, die drei endlich wieder bei sich zu haben.
Als Mary und ich wieder in unserem Zimmer waren, fing sie an zu weinen.
"Ich bin so glücklich, Cody. Du weißt garnicht, wie sehr mir die drei gefehlt haben. Wenn Mama hier wäre, wäre es noch perfekter.", schluchzte sie. Ich nahm sie in den Arm.
"Ich weiß.", sagte ich und küsste liebevoll ihre Stirn.
"Jetzt gehen wir aber erstmal schlafen, ok? Morgen ist noch ein freier Tag bevor die ganzen Konzerte anfangen. Den können wir von mir aus den ganzen Tag mit Jaxon und Jazzy verbringen, wenn du willst."
Sie schaute mir tief in die Augen.
"Ach Cody, ich liebe dich.", seufzte sie glücklich.
Wir machten uns bettfertig und kuschelten dann noch ein bisschen miteinander. Mary war mindestens genauso müde wie ich, konnte aber erst nicht einschlafen, weil sie so glücklich war.
"Schatz? Es freut mich zu sehen, wie glücklich du bist. Ich weiß nicht wie das ist wenn die Familie getrennt ist, aber es ist bestimmt nicht leicht. Ich freue mich so für dich, dass du deinen Dad und Jazzy und Jaxon wenigstens für drei Monate wieder an deiner Seite hast. Achja und.. ich liebe dich.", sagte ich. Aber das hörte sie garnicht mehr, weil sie schon schlief.
Ich schmunzelte einmal. Sie war so süß. Dann versuchte ich auch zu schlafen...

15.6.13 19:19

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