reflections

Kapitel 45 - Goodbye is like dying

*Mary's Sicht*

Ich war gerade seit 10 Minuten fertig mit umziehen und fertigmachen und kuschelte mit Cody.
Da klopfte es an meiner Tür. Das war so klar, immer musste uns jemand stören.
"Was, Justin?!", rief ich.
Doch die Tür ging auf und es war nicht Justin.
"Bärchen!", rief ich und sprang auf.
"Mäuschen", sagte Austin und nahm mich in den Arm. Ich habe ihn so vermisst.
Ich merkte wie Cody genervt guckte, aber das war mir in diesem Moment egal.
"Warum bist du so nass?", fragte ich ihn.
"Ich war eben in eurem Schwimmbad und Justin und Alli haben sich gestritten."
Ich sah ihn besorgt an und fragte, ob wieder alles ok sei.
"Ich weiß nicht."
"Ok ist auch egal. Ich will, dass wir die Zeit noch nutzen. Wieso bist du überhaupt erst jetzt hier? Wir hätten doch gestern den Tag verbringen können. Ok ich sollte froh sein, dass du überhaupt hier bist", lachte ich.
"Ich bin hier um mich von dir zu verabschieden. Ich werde dich vermissen. Aber vielleicht komm ich mal nach Europa geflogen um euch zu besuchen.", lächelte er.
Ich hab den süßesten besten Freund auf dieser Welt. Er ist mein kleiner Kuschelbär.
"Ich will weiter kuscheln.", beschwerte sich Cody.
Austin sah ihn an.
"Du kannst nacher im Flugzeug und die nächsten drei Monate mit ihr kuscheln!"
Ich sah Cody mit dem kannst-du-uns-kurz-in-Ruhe-lassen-Blick an und er schwieg.
"Ich freue mich echt sehr, dass du hier bist Austin", sagte ich laut damit Cody wirklich leise blieb. Austin nahm mich in Braut-Style auf den Arm und trug mich einen Stockwerk höher.
Ich musste lachen.
"Austiiin, lass mich runter."
Und schon setzte er mich ab.
"Ich werde dich vermissen.", sagte ich traurig.
Er nahm sein Leder-Armband ab und bindete es um meinen Arm.
"Ich bin immer bei dir.", lächelte er.
Austin ist so süß. Wir waren sogar mal zusammen. Na ja, was heißt schon 'zusammen'. Wir haben es mal ausprobiert und nach einer Woche gemerkt, dass es keine gute Idee war. Ich streichte über das Armband und lächelte ihn an.
Es ist wie Seelenverwandschaft bei uns. Wir verstehen uns ganz ohne Worte. Aber als Paar würden wir nicht funktionieren. Außerdem liebe ich Cody so sehr.
Im Moment schien mein Leben perfekt. Nicht ganz, da Dad, Jazzy und Jaxon nicht hier waren. Aber ich habe einen perfekten Freund der mich liebt, ich gehe mit ihm und Justin drei Monate auf Tour, sehe all seine wundervollen Beliebers wieder und Austin war auch noch da. Ich umarmte Austin einmal ganz fest und dann gingen wir wieder runter, da es echt knapp wurde mit der Zeit.
"Mary? Hast du alles fertig?", fragte Cody mich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich nickte und meinte: "Ich hab doch gestern schon alles bereit gestellt." Er nahm die Koffer und brachte sie zum Auto. Heute war der Jeep dran, da wir ja viel Platz brauchten. Das erste mal, dass ich ohne Mum los fahren würde. Sie wollte hier bleiben und war davon überzeugt, dass Justin und Cody auf mich aufpassen können. Ich war zwar eher skeptisch, aber aufjedenfall zufrieden mit der Entscheidung!
Ich schaute traurig zu Austin.
"Kannst du noch mit zum Flughafen kommen?", fragte ich ihn.
"Natürlich.", sagte er und nickte.
Ich verabschiedete mich von Mum.
Das war echt ungewohnt ohne sie zu fahren.
Von dem Streit zwischen Justin und Alli merkte man nichts mehr. Sie lachten die ganze Autofahrt und verstanden sich richtig gut. Ich fand das schön zu sehen, dass Justin mal wieder ein anderes Mädchen zum reden hatte, was nicht gerade seine Schwester war. Ich schenkte meine ganze Aufmerksamkeit doch eher Austin, da ich wusste er würde nicht so schnell zu mir kommen. Cody musste dann halt mal kurz warten.
Er war nicht so davon begeistert, das merkte man. Aber er akzeptierte es. Und das war auch gut so.
Ich weinte fast bei dem Gedanken, Austin gleich Tschüss sagen zu müssen. Vor allem, weil ich nicht wusste wann genau ich ihn wiedersehen werde.
Als wir am Flughafen ankamen, klopfte mein Herz immer schneller.
Am liebsten wollte ich, dass Austin mitkommt nach Europa! Aber das ging leider nicht.
Er kam auf mich zu meinte:"Mäuschen, ich werde dich vermissen. Ganz doll! Mindestens jeden zweiten Tag anrufen oder SMS ok?"
Ich nickte und strahlte ihn an. "Versprochen."
Ich nahm ihm seine Snapback vom Kopf.
"Die hat Swag, ich hab Swag. Also ist es nun meine, ok?", grinste ich.
Er lachte.
"Ja, behalt sie."
Seine Haare sahen ohne der Snapback so flach aus, also wuschelte ich sie einmal durch. Ich kicherte und er gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich drehte mich um und sah den eifersüchtigen Blick von Cody, da er mir ja vorhin auch einen Kuss auf die Stirn gab. Ich fand es irgendwie total süß, dass die beiden sich so um mich kümmerten.
Noch einmal umarmte ich Austin ganz fest und wollte ihn garnicht mehr loslassen.
"Warum kannst du nicht einfach mitkommen?", fragte ich ihn traurig.
"Es geht halt einfach nicht. Aber könnte ich, würde ich aufjedenfall mitkommen."
Er wischte die Tränen weg, die mir mittlerweile langsam übers Gesicht liefen.
Er konnte seine Tränen auch nicht wirklich zurückhalten.
"Wir müssen los, Mary", sagte Justin und gab Austin noch ein Abschieds-Handshake.
"Ich liebe dich, Bärchen.", flüsterte ich zu Austin.
"Ich liebe dich auch", sagte er. Mit den Worten ließ ich ihn alleine, Cody legte sofort den Arm um mich und tröstete mich.
Bevor wir durch das Gate gingen, drehte ich mich noch einmal um und winkte Austin zu.
Zum Glück war Cody jetzt bei mir, sonst hätte ich den Abschied von meinem besten Freund nicht verkraftet.
Als wir im Flugzeug saßen, fragte Cody mich sofort:"Warum hast du 'Ich liebe dich' zu Austin gesagt?!"
Er hatte das mitbekommen?
"Weil er mein bester Freund ist und ich ihn liebe."
Cody guckte mich beleidigt an.
"Das 'Ich liebe dich' was ich zu ihm gesagt habe, kann man nicht mit dem 'Ich liebe dich' vergleichen was ich immer zu dir sage, ok?", sagte ich schnell.
Als ob ich Austin genauso liebe wie Cody. Natürlich nicht. Ich liebe Cody weil ich in ihn verliebt bin und er mein ein und alles ist. Austin liebe ich, wie ich Justin oder Mum liebe.
Cody guckte mich immernoch beleidigt an.
"Schmoll nicht so.", sagte ich.
Er machte extra einen übertriebenen Schmoll Mund und ich musste kichern, da das so süß aussah.
"Das ist nicht lustig.", sagte er ganz ernst.
"Nein, aber süß."
Ich küsste ihn.
"Alles wieder in Ordnung?", lächelte ich dann.
Er zögerte, aber dann sagte er doch, dass alles ok sei...

15.6.13 19:16

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