reflections

Kapitel 48 - No Pyjama, lots of drama

*Mary's Sicht*

Cody und ich gingen mit den beiden kleinen in den Park. Ich genoss es mit dem Jungen, den ich liebe und meinen beiden Halbgeschwistern was zu unternehmen. Ich fühlte mich endlich wieder richtig glücklich.
Draußen war es noch ziemlich frisch und mir wurde kalt.
Cody merkte das. Er zog seine Jacke aus und legte sie mir über.
"Mary? Warum hast du jetzt Codys Jacke an?", fragte Jazzy mich.
"Weil mir kalt ist.", antwortete ich.
"Und ist dir jetzt garnicht kalt?", fragte sie Cody.
Er lächelte sie an.
"Ein bisschen. Aber ich möchte ja nicht, dass Mary kalt ist.", sagte er.
Jazzy wollte ihre Jacke ausziehen und Cody die geben, damit ihm nicht mehr kalt war.
"Jazzy, du musst deine Jacke anlassen.", sagte ich. "Außerdem ist Cody die bestimmt viel zu klein."
Jazzy war so süß.
Sie verzog ihren Mund zu einem Schmollmund.
"Bieber!", schrie sie plötzlich, da Justin mit Alli um die Ecke kam. Die beiden sahen echt süß aus zusammen. Tom war in der Mitte und es sah so aus als ob es der Sohn von denen wäre. Ich versuchte mir Justin als Vater vorzustellen und obwohl er toll mit unseren Geschwistern zurecht kam konnte ich ihn nicht mit einem eigenen Kind sehen.
Justin als Vater? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Nein, das ging einfach nicht. Damals als Maria Yeater behauptete, dass er der Vater ihres Kindes ist, konnte ich mir das auch nicht vorstellen. Justin ist einfach.. Justin. Er kann gut mit Kindern umgehen, aber ihn als Vater konnte ich mir nicht vorstellen.
Aber wie soll das auch gehen wenn er immer feiern geht und auch kein richtiges Zuhause hatte. Ist ja auch egal, denn so schnell wird er glaub ich kein Vater. Er hat ja noch nichtmal eine Freundin. Tom kam auf Jazzy zu und fragte ob sie zusammen rutschen wollten. Jazzy nickte und sie kletterten beide eine ziemlich große Rutsche hinauf.
Wie süß die beiden waren. Sie rutschen runter und lachten.
"Nochmal!", schrien sie dann und kletterten wieder rauf.
Jaxon war die ganze Zeit bei Justin und Alli. Cody und ich stellten uns an die Rutsche und passten auf, dass Tom und Jazzy nichts passierte. Irgendwann werde ich auch mal Kinder mit ihm haben.
Vielleicht würden wir irgendwann genau hier stehen, aber mit unseren eigenen Kindern. Ich wollte so gerne ein Kind haben, die sind einfach so schnuckelig. Cody liebte auch Kinder, zumindest seinen kleinen Bruder.
Nach einigem hoch klettern und runter rutschen hatten sie keine Lust mehr.
"Was sollen wir jetzt machen?", fragte Tom und Jazzy zuckte nur mit den Schultern.
Dann schaute sie sich um und zeigte auf die Schaukel.
"Ich möchte schaukeln!", sagte sie und rannte lachend drauf zu.
Tom rannte hinterher und ich folgte ihm mit Cody.
"Könnt ihr uns anschubsen?", fragte Jazzy.
Ich lächelte.
"Natürlich, mein Schatz."
Ich stellte mich hinter die Schaukel und wollte Jazzy anschubsen.
"NEIN!", schrie sie plötzlich. "Cody soll mich anschubsen."
Cody stellte sich hinter Jazzy und schubste sie ein paar mal an, während Tom schon fast alleine Schaukeln konnte. Ich musste ihm nur einmal am Anfang Anschwung geben und den Rest konnte er alleine.
"Ey das ist viel zu lahm!", beschwerte sich Jazzy bei Cody. Also machte er doller. "Jaa. Noch mehr!", gab Jazzy ihm Anweisungen. Cody schubste sie immer doller an. Als sie einmal laut "Stop" rief hörte Cody das erst nicht und machte weiter. Daraufhin viel Jazzy fast runter und fing an zu weinen. Ich stoppte sofort die Schaukel und nahm sie in den Arm.
"Cody!", sagte ich leicht wütend und versuchte Jazzy zu beruhigen.
"Tut mir leid.", sagte er und setzte sich zu Jazzy und mir auf den Boden.
Sie haute ihn einmal.
"Du bist blöd!", schrie sie ihn an.
"Jazzy, du sollst nicht hauen und auch nicht frech sein.", sagte ich ernst zu ihr.
"Aber er hat mich zu doll geschubst!", rief sie wütend. Ich versuchte sie zu beruhigen, aber sie stampfte immer wieder mit dem Fuß auf den Boden und regte sich über Cody auf. Tom kam zu uns gelaufen und nahm die Hand von Jazzy.
"Sei nicht wütend auf ihn. Der ist es nicht wert. Er hat halt kein Swag", sagte Tom dann zu ihr und sie fing an zu lachen.
"Das hat Justin auch gesagt", meinte sie lachend.
Die beiden liefen Hand in Hand über den Spielplatz.
Ich guckte Cody an und musste lachen.
"Was?", fragte er.
"Nichts.", lachte ich.
Er nahm mich auf den Arm und rannte mit mir den beiden hinterher.
"COOODYYY, LASS MICH RUNTER!!!", kreischte ich.
Er ließ mich natürlich nicht runter sondern musste mich einmal im Kreis durch die Luft wirbeln. Ich versuchte ihn zu treten indem ich mit meinen Beinen strampelte.
"Cody! Lass! Mich! Runter! Sofort!", schrie ich, aber er schenkte mir keine Aufmerksamkeit. Jetzt warf er mich auch noch in die Luft und das beste kommt noch: er konnte mich nicht richtig fangen und wir krachten beide auf den Boden. Ich landete auf ihn also war das nicht so schlimm. Doch von Cody hörte man immer wieder ein "Auaa. Aaah. Man. Autsch." Ich musste mich zusammenreißen um nicht zu lachen.
"Das hast du nun davon.", sagte ich und streckte ihm die Zunge raus.
Er kitzelte mich durch.
"Lass das! Sofort! Aus! Ich mag das nicht, das weißt du!", kicherte ich.
"Warum sollte ich aufhören?", fragte er frech.
"Weil.. weil.. weil ich sonst Schluss mache."
Sofort hörte er auf mich zu kitzeln. Geht doch.
Ich lachte ihn aus und gab ihm einen flüchtigen Kuss.
"Du bist süß", sagte ich noch bevor ich Aufstand.
"Und du bist süßer.", sagte er nachdem er aufgestanden ist und mich in den Arm nahm.
Jaxon war am jammern, deswegen machten wir uns alle auf den Weg zurück. Jazzy und Tom liefen immer noch Hand in Hand vor uns.
Wir waren fast am Hotel angekommen als es anfing zu regnen. Nein, einfacher Regen war untertrieben. Es fühlte sich fast so an als ob man unter einem Wasserfall stehen würde. Tom wollte nicht, dass Jazzy nass wurde also nahm er seine Hand weg und streckte sie über ihrem Kopf aus. Auch wenn sie immer noch nass wurde freute sie sich darüber. Da Codys Jacke keine Kapuze hatte klaute ich Justins Snapback.
"Mary! Meine Haare dürfen nicht nass werden", beschwerte er sich und Alli und ich lachten ihn aus.
"Meine auch nicht.", grinste ich ihn an, nahm Cody an die Hand und rannte ein Stück mit ihm vor.
Justin beschwerte sich, dass seine Haare nass wurden und alle lachten.
Justin und seine Haare - das ist die ganz große Liebe.
Klitschnass kamen wir endlich am Hotel an. Alli schnappte sich Tom und Justin rief zu uns:"Könnt ihr euch um die beiden kümmern? Ich muss jetzt erstmal meine Haare frisch machen."
Ich fauchte ihn an, das mache ich immer wenn Justin sich wegen solchen banalen Sachen rausredete.
Schließlich brachten wir die beiden dann zu Dad. Jazzy hatte Cody verziehen. Dass sie vor einer Stunde noch böse auf ihn war, davon merkte man nichts mehr. Er sollte sie sogar tragen.
Ich nahm Jaxon auf den Arm und dann gingen wir zu Dad's Zimmer.
Wir klopften an. Aber er machte nicht auf.
Ich beschloss, ihn anzurufen.
"Daddy, wo bist du?", fragte ich als er ranging.
"Ich bin mit Fredo und Scooter unterwegs. Seid doch so lieb und kümmert euch noch ein bisschen um die kleinen, ja? Wir sind in ungefähr 2 Stunden wieder da."
Genervt antwortete ich:"Wenn's dann sein muss." und legte auf.
"Na ganz klasse.", sagte ich zu Cody. "Er ist erst in 2 Stunden wieder hier."
"Ja und? Dann passen wir halt auf die beiden auf."
"Jaaaaa!", freute sich Jazzy und strahlte.
Erstmal zogen wir uns alle trockene Sachen an und obwohl wir noch nichtmal Mittag gegessen haben wollte Jazzy unbedingt ihren Schlafanzug anziehen. Ihre Begründung: "Bieber zieht auch manchmal welche an."
Ich seh schon wie sie später nur mit Supras rumläuft, da 'Bieber' ihr die anderen verboten hat.
"Jazzy, du ziehst jetzt keinen Schlafanzug an. Heute Abend, ok?"
Sie fing an zu weinen.
"Ich will aber meinen Schlafanzug anziehen!", jammerte sie.
Ich guckte in ihren Koffer.
"Guck mal, was hab ich hier denn?", sagte ich ganz überrascht und hielt ein pinkes Balletkleid hoch.
"Das ist doof, das will ich nicht anziehen!"
"Lass sie doch ihren Schlafanzug anziehen, wenn sie das unbedingt will.", sagte Cody zu mir.
"CODY! Nein, ich hab gesagt sie soll den jetzt nicht anziehen und was machst du? 'Lass sie doch einfach.' Ganz super. Nein, nicht."
Ich war gerade ein bisschen sauer auf ihn.
Nur weil Justin das macht? Wenn sie das so will wie Justin, muss sie aber auch ein Undercut machen. Sonst ist es ja nicht wie Justin.
"Jazzy? Du willst doch dann genauso aussehen wie Justin oder?" Sie nickte also holte ich aus dem Bad eine Schere und tat so als ob ich ihre Haare abschneiden wolle.
"Was machst du da?", fragte sie entsetzt. Ich schmunzelte.
"Naja, wenn du so aussehen willst wie Justin brauchst du doch auch die gleiche Frisur."
"Nein!", kreischte sie und versteckte sich hinter Cody.
Der sah mich an und meinte:"Spinnst du?!"
"Was denn? Sie will so sein wie Justin, also muss sie auch so aussehen."
Cody verstand meinen eigentlich kleinen Scherz nicht. Ich hätte ihr doch nie die Haare abgeschnitten. "Jazzy? Wenn du den Schlafanzug anziehen willst dann komm jetzt, denn ohne Justins Frisur keinen Schlafanzug."
"Ich will nie wieder einen anziehen!", schrie sie, nahm ihren Schlafanzug und schmiss ihn in den Mülleimer.
Ok, so hatte ich das nun auch nicht gewollt.
"Jazzy, einen Schlafanzug zieht man nur abends an bevor man schlafen geht. Aber nicht am Tag, ok?", sagte ich.
Sie sah mich nur böse an, schnappte ihr Balletkleid und ging wieder zu Cody, der es ihr anziehen sollte.
Cody guckte mich immer noch wütend an. War das jetzt so schlimm? Ich wollte doch nur nicht, dass sie den Schlafanzug am Tag anzieht. Das gehört sich einfach nicht.
Ich warf ihm einen genervten Blick zu und kümmerte mich dann um Jaxon.
"Und was willst du anziehen, mein Schatz?", fragte ich ihn.
Jaxon hatte sich schon Klamotten rausgesucht. Wenigstens weiß er, dass man keinen Schlafanzug mitten am Tag anzieht.
Ich half ihm dann also die Hose, das T-Shirt und den Pullover anzuziehen.
Als alle fertig waren fragte ich: "Habt ihr Hunger?" Jaxon nickte und versuchte schon die Tür aufzumachen damit wir los gehen konnten.
"Ja, aber ich will nicht mit dir essen gehen", meinte Jazzy und nahm Codys Hand.
Wie sie mir einfach gerade meinen Freund klaute.
"Komm, mein Schatz", sagte ich zu Jaxon und nahm ihn an die Hand.
Das 'mein Schatz' betonte ich extra stark, damit Cody das auch schön hörte.
Jaxon hatte nichts von dem Streit mitbekommen und lächelte mich an. "Was gib's denn?", fragte er.
"Ich weiß nicht, wollen wir vorlaufen und gucken?"
"Aber nur wenn ich auf dein Rücken darf", sagte er und ich nahm ihn Huckepack. Jaxon lachte, da ich so tat als ob ich ein Pferd wär und wieherte immer wieder.
"Hüa hüa", sagte er und ich lief schneller.
Wir gingen ins Restaurant und Jaxon wollte unbedingt Pommes mit Chicken Wings. Klang gut, also bestellte ich es zweimal. Eine Kinderportion für Jaxon und eine normale für mich.
Jazzy nahm das gleiche wie Cody. Lasagne.
Als wir mit dem Essen fertig waren hatten wir noch eine Stunde mit den beiden. Cody und ich redeten kein Wort miteinander. Er kümmerte sich um Jazzy und ich übernahm Jaxon.
Alli und Justin redeten auch nicht viel. Sie saßen noch nichtmal am gleichen Tisch. Justin hatte sich zu uns gesetzt, aber er war die ganze zeit am Handy. Alli saß mit Tom einen Tisch weiter, wo ich mich später zu ihr gesetzt hatte.
Sie erzählte mir, dass sie Justin nackt gesehen hat und dass es ihr peinlich war.
"Ach, das legt sich bestimmt bald wieder.", beruhigte ich sie.
"Meinst du?"
"Ja."
"Und warum reden du und Cody nicht? Habt ihr euch gestritten?", fragte sie besorgt.
"Halb so schlimm..", antwortete ich.
Sie sah mich besorgt an.
"Wirklich?"
Ich zögerte ein wenig bevor ich nickte. War das jetzt unser erster Streit? Ich hoffe es war nicht so dramatisch für ihn denn es sind schließlich ja auch meine Geschwister. Er hat sich doch eingemischt, ich sollte eigentlich sauer sein.
Ich musste aufjedenfall mit ihm reden, sobald Dad wieder da war. Das soll kein Streit sein, ich will mich nicht mit Cody streiten. Ich liebe ihn doch.

17.6.13 16:58, kommentieren

Kapitel 47 - So say hello to Jerry in 3, 2, swag..

*Justin's Sicht*

Es war früh am morgen als ich aufwachte. Wo waren wir nochmal? Achja, genau. Dublin. Ich freue mich, dass die Europatour nun endlich losgeht. Ob Alli wohl schon wach war?
Es war 9:30 Uhr morgens. Ich sag ja, früh am morgen. Für mich zumindest. Ich beschloss, erst duschen zu gehen und mich dann umzuziehen. Danach wollte ich Alli zum Frühstück abholen. Wenn sie dann nicht schon gefrühstückt hatte.
Ich hüpfte also schnell unter die Dusche, zog mich um und föhnte meine Haare. Perfekt.
Als ich die Tür öffnete und zu Alli gehen wollte, kamen mir Mary und Cody mit Jaxon und Jazmyn entgegen.
"Guten Morgen, Bieber!", begrüßte mich Jazzy mit guter Laune.
"Guten Morgen, mein Engel.", lächelte ich sie an. "Wo wollt ihr denn hin?"
"In den Park, spazieren. Und vielleicht ist da ja auch ein Spielplatz."
Ich lachte. Sie war so süß.
"Dann viel Spaß euch."
"Warum kommst du nicht mit?", fragte Jaxon mich.
"Ich hab noch ein bisschen zu tun, kleiner Mann. Wir sehen uns später, ok?"
Jaxon nickte. Ich umarmte die beiden kleinen einmal und dann Mary.
"Passt auf euch auf.", flüsterte ich.
"Werden wir.", antwortete sie mir genauso leise.
Ich war so froh darüber, dass Jeremy so spontan entschloss mit zu kommen. Klar ist das doof wenn Mum deswegen nicht mit kam, aber ich hatte Dad echt vermisst. Drei Monate, solange war ich selten mit meinen Geschwistern zusammen. Eigentlich seit meinem Erfolg gar nicht. Ich denke, dass werden die schönsten drei Monate meines Lebens!
Ich ging weiter den Flur runter und als ich an Alli's Tür ankam, klopfte ich an.
"Ja?", sagte sie und ich ging rein.
"Hey Alli. Sag mal, hast du schon gefrühstückt?", fragte ich sie.
"Ja, schon vor einer Stunde, mit Cody, Mary und den beiden kleinen. Jazmyn und Jaxon sind ja Zucker pur, richtige Goldschätze.", schwärmte sie vor sich hin.
"Jazzy", verbesserte ich sie und lächelte sie an. "Willst du noch ein Kaffe oder sowas?", fragte ich Alli noch bevor ich wieder raus ging.
"Gerne.", sagte sie und lief mir hinterher. "Aber wirklich, die beiden sind echt zwei Goldschätze."
"Ich weiß.", sagte ich stolz.
"Und es war so klar, dass Mary sich die beiden Goldschätze sofort schnappt und etwas mit ihnen unternimmt."
Ich guckte sie fragend an. "Wieso war das klar?"
"Na ja, ich bin auch so. Immer wenn Tom kommt nehme ich ihn erstmal von Cody weg. Also natürlich nicht ganz, aber ich mach immer als erstes was mit ihm. So sind wie Mädchen eben."
"Wir können ja heute was mit Tom machen.", schlug ich vor.
Sie lächelte und meinte:"Gerne."
Dann waren wir auch schon beim Restaurant des Hotels angekommen. Endlich konnte ich was frühstücken.
Das war das beste an Hotels. Das Essen. Morgens, mittags und abends konnte man da essen. Viel gemütlicher als Zuhause alles selber machen.
Als wir das Restaurant betraten, sah ich auch Fredo da sitzen.
Sofort setzte ich mich mit Alli zu ihm.
"Hey Buddy, wie geht's?", fragte er mich.
"Gut und dir?"
"Auch. Jazzy und Jaxon sind hier, hm?"
Ich nickte lächelnd.
Fredo weiß wie viel mir die beiden bedeuten.
Immer wenn ich die beiden lange nicht mehr gesehen haben bin ich erst so sprachlos, weil ich mich jedesmal frage womit ich sie verdient habe. Alli hatte recht, solche Goldschätze.
In diesem Moment war ich neidisch auf Mary und Cody, dass sie die beiden gerade hatten.
Als ich fertig mit frühstücken war, holten Alli und ich Tom ab, der bei ihren Eltern im Zimmer war.
Er saß auf dem Boden und spielte mit ein paar kleinen Spielzeug Autos. "Mir ist langweilig", sagte er sofort als wir rein kamen. Alli setzte sich zu ihm. "Wollen wir etwas machen?" Tom lächelte und sagte Fröhlich: "Jaa!"
Alli fragte mich, ob ich weiß wo Mary und Cody waren.
"Sie wollten in den Park.", antwortete ich.
Dann widmete sie sich wieder Tom zu.
"Wollen wir in den Park gehen?", fragte sie ihn.
"Zu Cody?"
"Ja. Und Mary und Jazzy und Jaxon."
Tom überlegte und fragte dann:"Gibt es da ein Spielplatz?"
Alli sah mich fragend an, doch ich hatte keine Ahnung. Woher soll ich auch wissen ob es in irgendeinem Park in Dublin einen Spielplatz gab.
"Bestimmt gibt es da einen Spielplatz.", sagte ich dann.
"Ohja, dann lass uns dahin gehen!", freute er sich.
Alli zog ihm eine dicke Jacke und Handschuhe an. Dann wickelte sie ihm einen Schal um und setzte ihm eine Mütze auf, da es noch kalt draußen war.
Dann zogen wir uns auch noch eine Jacke an und danach ging's los nach draußen. Brrr, es war wirklich noch kalt. Tom nahm Alli und mich an der Hand, so das er in der Mitte von uns lief. Wenn man uns so sehen würde könnte man denken wir sind eine Familie.
Ich lächelte bei dem Gedanken. Eine Familie mit Alli? Naja, wer weiß, vielleicht wird das ja mal was.
Den Park erreichten wir schnell und Mary und Cody fanden wir auch sofort. Bei denen könnte man auch denken, sie wären eine Familie. Die beiden spielten so schön mit den kleinen und waren durchgehend am Lachen.
Jazzy und Tom verstanden sich zum Glück total gut. Jaxon war eher bei mir und Alli. Er fand Alli bezaubernd und flirtete wie ein kleiner Gentleman mit ihr. Alli spielte mit und als wir nach drei Stunden los gehen wollten waren sie schon ein Ehepaar.
Als wir wieder am Hotel ankamen, waren wir alle klitschnass, weil es anfing zu regnen.
Wir brachten Jazzy und Jaxon zurück zu Dad ins Zimmer. Naja, eher gesagt, brachten Mary und Cody sie dahin. Alli kümmerte sich um Tom. Und ich? Ich konnte eine Dusche jetzt gut gebrauchen.
Ich ließ das warme Wasser über mich laufen, ich genoss es, da ich echt fast erfroren bin. Nach 10 Minuten stellte ich das Wasser ab und hüpfte aus der Dusche. Ich hörte auf einmal Alli's Stimme. "Justin hast du noch die Schaufel in deiner Tasche?" Ich wunderte mich wie sie in mein Zimmer kam, aber na ja war ja nicht so schlimm solange sie nicht ins Bad kommt. Ich wollte mir gerade das Handtuch vom Halter nehmen, aber ich griff ins Leere. Wo war das Handtuch? Mir fiel ein, dass ich es heute morgen auf die Heizung gelegt hatte. So ein Mist aber auch. Ich kann ja nicht nackt raus gehen wenn Alli da steht.
"Alli?", fragte ich vorsichtig.
"Ja? Wo bist du?"
"Im Bad. Ich kann hier gerade nicht raus."
"Warum nicht?"
Sollte ich sagen, dass ich das Handtuch brauchte? Aber dann gibt es wieder so eine peinliche Situation wenn sie mir dann das Handtuch durch die Tür gab ohne zu gucken. "Ehm..", überlegte ich.
"Egal ich komme kurz."
Ich hörte sie auf das Bad zukommen. Natürlich hat es keinen Schlüssel, wie praktisch. Ich verzweifelte langsam.
"Das brauchst du nicht..", sagte ich schnell, aber die Tür ging schon auf. Alli's Augen weiteten sich und sie blieb erstmal wie in Schock stehen.
"Tut mir leid.", sagte sie und wurde rot. Dann schloss sie die Tür schnell wieder und holte mir ein Handtuch. Sie reichte es mir durch die Tür ohne zu gucken.
Man, war das peinlich. Ich wickelte es mir schnell um und ging aus dem Bad.
Alli war immer noch rot und anscheind wusste sie nicht so recht was sie sagen sollte. "Du.. Du hast echt einen durchtrainierten.. Körper", stotterte sie und bevor ich Antworten konnte lief sie schon aus dem Zimmer.
Wie peinlich das einfach nur war. Ich schmiss mich auf's Bett, versteckte meinen Kopf im Kopfkissen und merkte wie ich auch rot anlief...

15.6.13 19:22, kommentieren

Kapitel 46 - Adorable

*Cody's Sicht*

Endlich sind wir in Dublin gelandet. Als wir den Flughafen verlassen wollten, standen überall Fans. War nichts neues. Aber einer meiner Simpsonizers fing an, Mary zu beleidigen.
"Bitch, lass die Finger von Cody, du passt nicht zu ihm!"
Ich stellte mich schützend vor Mary.
"Wie hast du sie gerade genannt?!", fragte ich, obwohl ich es genau gehört hatte.
"Bitch."
"Sie ist keine, ok?!"
"Doch."
Ich nahm Mary an die Hand, schubste das Mädchen zur Seite und wir folgten Justin und Alli. Es war mir gerade so egal ob oder was die Presse darüber schreiben würde.
Mary drehte sich um und schaute mich dann traurig an.
"Hör nicht auf sowas, ich liebe dich.", sagte ich schnell und küsste sie.
Dann waren wir auch schon bei der Limousine, die uns ins Hotel fahren sollte.
Als wir am Hotel ankamen standen meine Eltern und mein kleiner Bruder Tom schon in der Eingangshalle und erwarteten uns.
Tom rannte sofort auf Mary zu.
"Ich hab dich vermisst, Mary.", sagte er, während sie ihn auf den Arm nahm.
"Hey, und was ist mit mir?", fragte ich ihn.
"Nö, dich nicht."
Lustig. Mein kleiner Bruder vermisste meine Freundin, aber mich überhaupt nicht.
Justin gab mir einen Schlüssel, sah mich ernst an und meinte:"NUR kuscheln."
Mary grinste nur und wurde leicht rot.
"Oh guck mal, wir haben sogar Zimmer 143!", strahlte sie.
Justin und alle anderen sahen uns nur doof an.
143 war unsere geheime Abkürzung für "Ich liebe dich". Aber das konnten die anderen ja nicht wissen.
"Ja. Wenn das man kein Zufall ist.", lachte ich.
Ich nahm Mary zwei Koffer ab und hatte noch meinen eigenen zu schleppen.
"Warte, ich kann auch zwei tragen.", sagte sie.
"Nein, schon gut. Musst du nicht."
Ich war froh, als wir endlich in unserem Zimmer waren. Dort standen auch schon meine anderen Koffer, die Mum und Dad aus Australien mitgebracht hatten.
Mary schmiss sich direkt auf's Bett.
"Ich bin so kaputt!", klagte sie.
Ich stellte die Koffer ab, setzte mich zu ihr und fing an sie zu massieren.
"Oh tut das gut!", murmelte sie leise und schloss die Augen.
Ich fing mit ihren Schultern an, die total verspannt waren. Ich lockerte sie mit ein-zwei simplen griffen und sie seufzte leicht.
Der Flug war auch echt anstrengend. Mir selbst ging's nicht besser, aber jetzt wird sich erstmal um Mary gekümmert.
"Baby, ich wusste gar nicht, dass du das so gut kannst."
Ich grinste und küsste ihren Nacken worauf hin sie kicherte.
Ich liebe es wenn sie kichert. Das klingt so zuckersüß.
"Das kitzelt.", lachte sie.
"Soll ich aufhören?"
"Hab ich das gesagt?"
Also machte ich weiter. Ich verteilte ganz viele Küsse in ihren Nacken und sie kicherte weiter. Ich umarmte sie von hinten, so das meine Hände auf ihrem Bauch lagen.
Sie drehte sich einmal, nahm mein Gesicht in ihre Hände und küsste mich.
"Ich liebe dich. So sehr.", sagte sie und küsste mich sofort wieder.
Ich war so verzaubert von ihr, dass ich alles um mich herum vergaß. Ich legte sie vorsichtig auf das Bett, so dass ich nun auf ihr lag. Sie grinste mich an als wir kurz nach Luft schnappten.
"Ich wette mit dir, gleich klopft es an der Tür. Wie immer.", sagte sie.
Und kaum hatte sie das gesagt, klopfte es tatsächlich.
Man, das kann doch nicht wahr sein. Jedesmal störte uns jemand. Immer!
"Herein!", schrie Mary genervt.
Aber es tat sich nichts.
Ich stand auf und ging zur Tür.
Wütend machte ich die Tür auf und sagte:"Egal wer das ist, der kann sofort wieder gehen."
Ich sah ein kleines Mädchen vor der Tür und hinter ihr versteckte sich ein kleiner Junge. Das Mädchen war ungefähr 4 und der Junge war vielleicht zwei Jahre jünger.
"Wieso sollen wir gehen?", jammerte das Mädchen.
Ich hörte richtig wie Mary ganz schnell vom Bett aufschreckte.
"JAZZY?!", fragte sie erschrocken.
Das Mädchen rannte an mir vorbei ins Zimmer, direkt auf Mary zu.
Ich drehte mich um und.. awww wie süß das war. Mary weinte, weil sie so glücklich war. Ja, das musste Jazzy sein. Und der Junge, der jetzt auch auf sie zurannte, das war dann wohl Jaxon.
Alle drei umarmten sich gegenseitig und Mary fragte aufgeregt: "Wieso seid ihr denn hier?"
Jazzy quiekte:"Wir haben dich halt vermisst!"
Mary strahlte und wusste garnicht was sie sagen sollte.
"Ihr seid also die kleinen Geschwister von Mary?"
Jaxon drehte sich zu mir und meinte etwas unverständlich:"Wir sind schon ganz groß!"
Ich lachte und verbesserte mich. Jazzy schubste mich aufeinmal beiseite und fragte:"Wo ist Bieber?"
"Jazzy, nicht schubsen.", ermahnte Mary sie.
"'Tschuldigung.", sagte Jazzy und guckte auf den Boden.
"Ihr seid doch sicher mit Dad hier, oder?"
Jaxon nickte. "Ja, wir sind mit Daddy in einem gaaaanz großen Flugzeug geflogen, das war toll!"
Mary grinste.
"Und wo ist Dad jetzt?", fragte sie dann.
"Der's draußen die Koffer holen", antwortete er und zeigte durch ein Fenster nach draußen. Mary fragte mich ob ich die beiden zu Justin bringen konnte, damit sie ihren Vater begrüßen konnte.
"Klar, mach ich", sagte ich.
Aber das war leichter gesagt als getan. Die beiden wollten unbedingt bei Mary bleiben.
"Wir können doch alle zusammen zu Dad gehen!", schlug Jazzy vor.
Mary strahlte nur und antwortete:"Ja, das können wir auch machen, das ist eine gute Idee. Und danach gehen wir alle zusammen zu Justin, ok?"
Sie nahm die beiden auf den Arm. Wie süß sie sich einfach nur um sie kümmerte.
Ich ging also mit Mary und den kleinen nach draußen zu Jeremy. Als er Mary sah ließ er die Koffer, die er gerade ins Hotel trug, fallen und Mary rannte zu ihm.
"Daddy!", schrie sie und er nahm sie in den Arm.
Es war schön, Mary so glücklich zu sehen. Endlich war ihre Familie wieder zusammen unterwegs. Naja, nicht ganz. Pattie fehlte.
Jazzy zog an meinem T-Shirt. Ich beugte mich zu ihr runter.
"Warum weint Mary? Ist sie traurig?", fragte sie mich.
"Nein", beruhigte ich sie schnell. "Sie ist glücklich! Sogar sehr. Das sind Freudestränen. Die bekommt man wenn man sich ganz doll freut." Jazzy guckte auf den Boden und meinte dann leise:"Heißt das, dass ich nicht so glücklich bin? Ich weine nicht, also bin ich nicht so glücklich wie Mary."
Ich seufzte einmal.
"Doch, Jazzy. Aber Mary ist gerade ganz doll glücklich, weil sie euch lange nicht gesehen hat. Sie hat euch vermisst. Und sie wusste ja garnicht, dass ihr sie besuchen kommt, deswegen freut sie das gerade so sehr, dass sie weinen muss."
Aufeinmal fing Jazzy an zu weinen. "Ich will auch so froh sein wie sie", schluchzte sie. Ich schmunzelte. "Guck, jetzt weinst du auch. Also freust du dich doch genauso sehr." Sie sah mich mit großen Augen an. "Stimmt!", schrie sie und rannte zu Mary.
"Maaaary, der Junge hat gesagt, ich bin jetzt auch glücklich, weil ich weine. Wie du!", schrie sie.
Oh man, Jazzy ist echt süß. Kein Wunder, dass Mary sie immer so vermisste.
Jaxon guckte mich an.
"Jungs weinen nicht.", sagte er dann.
"Doch. Manchmal schon."
Ich lächelte Jaxon an.
"Hast du auch mal geweint?", fragte er mich.
"Ja. Jeder muss mal weinen.", gab ich ihm zur Antwort.
"Ich hab mal geweint, als ich noch ein Baby war."
Ich musste lachen. Jaxon war richtig knuffig.
Aufeinmal merkte ich, wie Mary mich von hinten umarmte.
"Und das ist mein wundervoller Freund Cody.", sagte sie zu Jeremy gewandt.
Ich stand auf und lief zu Jeremy. Gerade eben wollte ich die beiden nicht stören, deswegen habe ich hier mit Jaxon und Jazzy gewartet.
"Cody, das ist Jeremy. Mein Vater." Ich lächelte ihn an und gab ihm die Hand.
"Schön Sie mal kennen zu lernen, Mr. Bieber. Sie haben eine wundervolle Tochter."
Mary schlug mir bei dem letzten Satz gegen die Schulter. Ich lachte und meinte:"Ist doch nur die Wahrheit."
Er sah mich an.
"Nenn mich bitte Jeremy, ok? Und alles was ich will ist, dass du sie gut behandelst. Sonst gibt es Stress mit mir. Haben wir uns da verstanden?"
"Ich behandel sie wie eine Prinzessin. Versprochen.", lächelte ich.
"Dad, er behandelt mich echt wie eine Prinzessin.", sagte Mary zu ihm.
"Das will ich hoffen."
Jazzy gähnte:"Dürfen wir heute bei Mary schlafen?"
Jeremy guckte sie an und antwortete:"Mary ist auch noch nicht lange hier, ich glaube sie braucht Ruhe."
Da Jazzy und Jaxon schon relativ müde waren, gingen wir ins Hotel. Ich half Jeremy die Koffer zu tragen.
Wir schauten dann noch schnell bei Justin vorbei, der sich natürlich genauso freute wie Mary, die drei endlich wieder bei sich zu haben.
Als Mary und ich wieder in unserem Zimmer waren, fing sie an zu weinen.
"Ich bin so glücklich, Cody. Du weißt garnicht, wie sehr mir die drei gefehlt haben. Wenn Mama hier wäre, wäre es noch perfekter.", schluchzte sie. Ich nahm sie in den Arm.
"Ich weiß.", sagte ich und küsste liebevoll ihre Stirn.
"Jetzt gehen wir aber erstmal schlafen, ok? Morgen ist noch ein freier Tag bevor die ganzen Konzerte anfangen. Den können wir von mir aus den ganzen Tag mit Jaxon und Jazzy verbringen, wenn du willst."
Sie schaute mir tief in die Augen.
"Ach Cody, ich liebe dich.", seufzte sie glücklich.
Wir machten uns bettfertig und kuschelten dann noch ein bisschen miteinander. Mary war mindestens genauso müde wie ich, konnte aber erst nicht einschlafen, weil sie so glücklich war.
"Schatz? Es freut mich zu sehen, wie glücklich du bist. Ich weiß nicht wie das ist wenn die Familie getrennt ist, aber es ist bestimmt nicht leicht. Ich freue mich so für dich, dass du deinen Dad und Jazzy und Jaxon wenigstens für drei Monate wieder an deiner Seite hast. Achja und.. ich liebe dich.", sagte ich. Aber das hörte sie garnicht mehr, weil sie schon schlief.
Ich schmunzelte einmal. Sie war so süß. Dann versuchte ich auch zu schlafen...

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Kapitel 45 - Goodbye is like dying

*Mary's Sicht*

Ich war gerade seit 10 Minuten fertig mit umziehen und fertigmachen und kuschelte mit Cody.
Da klopfte es an meiner Tür. Das war so klar, immer musste uns jemand stören.
"Was, Justin?!", rief ich.
Doch die Tür ging auf und es war nicht Justin.
"Bärchen!", rief ich und sprang auf.
"Mäuschen", sagte Austin und nahm mich in den Arm. Ich habe ihn so vermisst.
Ich merkte wie Cody genervt guckte, aber das war mir in diesem Moment egal.
"Warum bist du so nass?", fragte ich ihn.
"Ich war eben in eurem Schwimmbad und Justin und Alli haben sich gestritten."
Ich sah ihn besorgt an und fragte, ob wieder alles ok sei.
"Ich weiß nicht."
"Ok ist auch egal. Ich will, dass wir die Zeit noch nutzen. Wieso bist du überhaupt erst jetzt hier? Wir hätten doch gestern den Tag verbringen können. Ok ich sollte froh sein, dass du überhaupt hier bist", lachte ich.
"Ich bin hier um mich von dir zu verabschieden. Ich werde dich vermissen. Aber vielleicht komm ich mal nach Europa geflogen um euch zu besuchen.", lächelte er.
Ich hab den süßesten besten Freund auf dieser Welt. Er ist mein kleiner Kuschelbär.
"Ich will weiter kuscheln.", beschwerte sich Cody.
Austin sah ihn an.
"Du kannst nacher im Flugzeug und die nächsten drei Monate mit ihr kuscheln!"
Ich sah Cody mit dem kannst-du-uns-kurz-in-Ruhe-lassen-Blick an und er schwieg.
"Ich freue mich echt sehr, dass du hier bist Austin", sagte ich laut damit Cody wirklich leise blieb. Austin nahm mich in Braut-Style auf den Arm und trug mich einen Stockwerk höher.
Ich musste lachen.
"Austiiin, lass mich runter."
Und schon setzte er mich ab.
"Ich werde dich vermissen.", sagte ich traurig.
Er nahm sein Leder-Armband ab und bindete es um meinen Arm.
"Ich bin immer bei dir.", lächelte er.
Austin ist so süß. Wir waren sogar mal zusammen. Na ja, was heißt schon 'zusammen'. Wir haben es mal ausprobiert und nach einer Woche gemerkt, dass es keine gute Idee war. Ich streichte über das Armband und lächelte ihn an.
Es ist wie Seelenverwandschaft bei uns. Wir verstehen uns ganz ohne Worte. Aber als Paar würden wir nicht funktionieren. Außerdem liebe ich Cody so sehr.
Im Moment schien mein Leben perfekt. Nicht ganz, da Dad, Jazzy und Jaxon nicht hier waren. Aber ich habe einen perfekten Freund der mich liebt, ich gehe mit ihm und Justin drei Monate auf Tour, sehe all seine wundervollen Beliebers wieder und Austin war auch noch da. Ich umarmte Austin einmal ganz fest und dann gingen wir wieder runter, da es echt knapp wurde mit der Zeit.
"Mary? Hast du alles fertig?", fragte Cody mich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich nickte und meinte: "Ich hab doch gestern schon alles bereit gestellt." Er nahm die Koffer und brachte sie zum Auto. Heute war der Jeep dran, da wir ja viel Platz brauchten. Das erste mal, dass ich ohne Mum los fahren würde. Sie wollte hier bleiben und war davon überzeugt, dass Justin und Cody auf mich aufpassen können. Ich war zwar eher skeptisch, aber aufjedenfall zufrieden mit der Entscheidung!
Ich schaute traurig zu Austin.
"Kannst du noch mit zum Flughafen kommen?", fragte ich ihn.
"Natürlich.", sagte er und nickte.
Ich verabschiedete mich von Mum.
Das war echt ungewohnt ohne sie zu fahren.
Von dem Streit zwischen Justin und Alli merkte man nichts mehr. Sie lachten die ganze Autofahrt und verstanden sich richtig gut. Ich fand das schön zu sehen, dass Justin mal wieder ein anderes Mädchen zum reden hatte, was nicht gerade seine Schwester war. Ich schenkte meine ganze Aufmerksamkeit doch eher Austin, da ich wusste er würde nicht so schnell zu mir kommen. Cody musste dann halt mal kurz warten.
Er war nicht so davon begeistert, das merkte man. Aber er akzeptierte es. Und das war auch gut so.
Ich weinte fast bei dem Gedanken, Austin gleich Tschüss sagen zu müssen. Vor allem, weil ich nicht wusste wann genau ich ihn wiedersehen werde.
Als wir am Flughafen ankamen, klopfte mein Herz immer schneller.
Am liebsten wollte ich, dass Austin mitkommt nach Europa! Aber das ging leider nicht.
Er kam auf mich zu meinte:"Mäuschen, ich werde dich vermissen. Ganz doll! Mindestens jeden zweiten Tag anrufen oder SMS ok?"
Ich nickte und strahlte ihn an. "Versprochen."
Ich nahm ihm seine Snapback vom Kopf.
"Die hat Swag, ich hab Swag. Also ist es nun meine, ok?", grinste ich.
Er lachte.
"Ja, behalt sie."
Seine Haare sahen ohne der Snapback so flach aus, also wuschelte ich sie einmal durch. Ich kicherte und er gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich drehte mich um und sah den eifersüchtigen Blick von Cody, da er mir ja vorhin auch einen Kuss auf die Stirn gab. Ich fand es irgendwie total süß, dass die beiden sich so um mich kümmerten.
Noch einmal umarmte ich Austin ganz fest und wollte ihn garnicht mehr loslassen.
"Warum kannst du nicht einfach mitkommen?", fragte ich ihn traurig.
"Es geht halt einfach nicht. Aber könnte ich, würde ich aufjedenfall mitkommen."
Er wischte die Tränen weg, die mir mittlerweile langsam übers Gesicht liefen.
Er konnte seine Tränen auch nicht wirklich zurückhalten.
"Wir müssen los, Mary", sagte Justin und gab Austin noch ein Abschieds-Handshake.
"Ich liebe dich, Bärchen.", flüsterte ich zu Austin.
"Ich liebe dich auch", sagte er. Mit den Worten ließ ich ihn alleine, Cody legte sofort den Arm um mich und tröstete mich.
Bevor wir durch das Gate gingen, drehte ich mich noch einmal um und winkte Austin zu.
Zum Glück war Cody jetzt bei mir, sonst hätte ich den Abschied von meinem besten Freund nicht verkraftet.
Als wir im Flugzeug saßen, fragte Cody mich sofort:"Warum hast du 'Ich liebe dich' zu Austin gesagt?!"
Er hatte das mitbekommen?
"Weil er mein bester Freund ist und ich ihn liebe."
Cody guckte mich beleidigt an.
"Das 'Ich liebe dich' was ich zu ihm gesagt habe, kann man nicht mit dem 'Ich liebe dich' vergleichen was ich immer zu dir sage, ok?", sagte ich schnell.
Als ob ich Austin genauso liebe wie Cody. Natürlich nicht. Ich liebe Cody weil ich in ihn verliebt bin und er mein ein und alles ist. Austin liebe ich, wie ich Justin oder Mum liebe.
Cody guckte mich immernoch beleidigt an.
"Schmoll nicht so.", sagte ich.
Er machte extra einen übertriebenen Schmoll Mund und ich musste kichern, da das so süß aussah.
"Das ist nicht lustig.", sagte er ganz ernst.
"Nein, aber süß."
Ich küsste ihn.
"Alles wieder in Ordnung?", lächelte ich dann.
Er zögerte, aber dann sagte er doch, dass alles ok sei...

15.6.13 19:16, kommentieren

Kapitel 44 - Pranks vs. everything = Pranks win all day

*Justin's Sicht*

Der Wecker klingelte und riss mich aus dem Schlaf. Man, warum mussten die Flüge immer so früh am morgen gehen?
Ich wollte Alli mit einem Frühstück am Bett wecken. Doch sie saß da schon mit Mum in der Küche. Die beiden unterhielten sich.
"Guten Morgen.", murmelte ich noch total verschlafen.
Ich bekam ein gut gelauntes "Guten Morgen" von den beiden zurück.
Ich setzte mich zu ihnen und schenkte mir Kaffee ein.
"Habt ihr schon gegfrühstückt?" Mum schüttelte mit dem Kopf. "Die Pfanne und der Pancake Teig wartet auf dich."
Ich sah sie verwundert an und fragte: "Ich? Aber ich kann das nicht." Pattie und Alli lachten mich aus.
Es klingelte an der Tür. Meine Rettung.
"Ich geh schon.", sagte ich.
Als ich die Tür aufmachte, stand Austin vor mir.
"Hey Austin.", begrüßte ich ihn.
"Hey. Ich wollte mich noch von Mary verabschieden bevor ihr nach Europa fliegt."
Awww, wie süß.
"Mary schläft glaub ich noch. Soll ich sie wecken?"
"Ne brauchst du nicht", sagte er. Ich bat ihn rein zu kommen, was er auch machte. Er setzte sich zu uns und Alli machte große Augen.
"Austin Mahone?", fragte sie begeistert.
"Ja, das bin ich.", lachte er. "Und wer bist du?", fragte er sie.
"Alli. Alli Simpson. Ich bin die große Schwester von Cody Simpson. Kennst du ihn?"
"Klar. Er ist mit meiner besten Freundin zusammen und ich darf mir jeden Tag anhören wie sehr sie ihn liebt. Wie könnte ich ihn da nicht kennen?"
In dem Moment kam Cody in die Küche.
"Hi, ich bin Cody.", sagte er zu Austin und reichte ihm die Hand.
"Hi, ich bin Austin und ich hoffe du behandelst meine beste Freundin gut, weil sonst werd ich zum Mörder."
"Natürlich behandel ich sie gut. Was denkst du denn?", antwortete Cody ihm leicht beleidigt.
"Wo ist Mary?", fragte ihn Austin dann.
"Sie schläft noch."
"Gut, sie hat ja noch eine halbe Stunde Zeit zum Schlafen. Hättest du sie geweckt, wäre ich böse auf dich."
Wie süß Austin einfach nur ist. Ich hab mir mal gewünscht, dass Mary mit ihm zusammen kommt. Aber daraus wurde dann leider doch nichts.
Alli guckte ihn immer noch mit großen Augen an und aufeinmal plapperte sie dazwischen:"Austin? Ich hör immer deine Songs. Ich find deine Stimme auch wunderschön. Oha ich hätte nie gedacht dich mal zu treffen."
Austin lachte ein wenig.
"Awww, das ist süß, danke."
"Darf ich ein Foto mit dir machen?"
"Klar."
Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie wurde ich aufeinmal leicht eifersüchtig.
"Justin machst du ein Foto von mir und Austin?", fragte Alli und gab mir ihr Handy. Er ist doch erst 16 was findet sie denn an dem so toll? Ich nahm trotzdem ihr Handy und machte ein Foto. Alli hatte so ein süßes Lächeln auf dem Foto. Ich könnte es mir jeden Tag angucken. Da fällt mir ein.. das darf ich ja sogar die nächsten drei Monate!
Ich gab ihr das Handy zurück.
"Ich geh mal eben nach Mary gucken.", sagte ich dann.
"Das kann ich auch machen!", sagten Cody und Austin wie aus einem Mund.
Cody war schon dabei in ihr Zimmer zu gehen während Austin noch seinen Arm um Alli hatte.
"Ich sag dir Bescheid wenn sie wach ist, ok?", fragte Cody. Austin nickte nur und nahm immer noch nicht den Arm von Alli weg.
"Austin? Hab ich dir eigentlich schon das Schwimmbad gezeigt? Es wurde doch erst neu eingebaut.", fragte ich ihn.
"Nein. Mary hat mir zwar schon davon erzählt, aber zeig es mir mal bitte."
Er nahm seinen Arm von Alli und folgte mir. Ging doch.
Alli kam uns hinterher und fragte neugierig: "Ihr habt ein Pool? Im Haus? Wieso weiß ich das nicht?" Ich lachte. "Willst du noch kurz schwimmen gehen bevor wir losfahren?", fragte ich dann. Sie nickte begeistert.
Dann gingen wir ins Schwimmbad.
"Wooow.", staunte sie.
Und Austin schubste sie einfach rein.
"AUSTIN!", schrie sie.
Ich zog noch schnell mein Tanktop und meine Hose aus und sprang ihr in Boxer hinterher. Platsch machte es und ihre ganzen Haare waren Nass. "JUSTIN?! Meine Haare! Die sind nass."
Austin und ich lachten sie aus.
"Ach was", meinte ich und sie wirbelte mit ihren Händen im Wasser, so dass auch meine Haare nass wurden. "Hallo? Die waren gerade geföhnt", beschwerte ich mich bei ihr.
Austin amüsierte sich über unseren kleinen Streit. Er lachte uns aus.
"Soll ich dich auch noch reinschubsen?", fragte ich ihn.
"Ne, lass mal.", lachte er nur.
"Erst lachst du mich aus, weil ich mich darüber aufrege, dass meine Haare nass sind und dann beschwerst du dich selber?"
Ich schwamm zu ihr und tauchte sie einmal unter Wasser. Als sie wieder oben war schrie sie:"Oha das kriegst du zurück!"
Ich schwamm schnell an die andere Seite des Beckens, aber sie war eine verdammt schnelle Schwimmerin. Sie packte meine Füße und zog mich runter.
Ich paddelte mit meinen Armen um wieder nach oben zu kommen. Gerade als mir die Luft ausblieb tauchte ich wieder auf, aber Alli stand schon da und drückte meinem Kopf wieder nach unten. Ich trat sie Unterwasser und man hörte wie sie lachte. Ich tauchte diesmal nicht sofort wieder auf, da ich Alli einen kleinen Schreck einjagen wollte. Ich ließ mich nach unten fallen und tat so als ob ich kein Bewusstsein mehr hätte.
"JUSTIN?! JUSTIN!!! VERDAMMT JUSTIN VERARSCH MICH NICHT!", rief sie panisch. Ich musste aufpassen, dass ich nicht lachte.
"AUSTIN MACH DOCH WAS!!!"
Sie weinte fast.
"STEH NICHT SO DUMM DA RUM, MACH WAS! SOFORT!!!!"
Alli nahm mich in den Arm und schlug mir auf die Wange. "Justin! Bitte. Komm mach die Augen auf. Bitte, ich wollte das nicht!"
Vielleicht sollte ich mal aufhören, sie klang echt panisch.
Ich öffnete die Augen, grinste sie an und sagte:"Pranked, cutie!"
Aber sie fand das überhaupt nicht witzig.
"Justin, mach das nie wieder.", weinte sie.
Ich setzte mich sofort auf und wollte mich entschuldigen, aber sie lief raus. "Das hast du echt toll gemacht", meint Austin ironisch und rannte Alli hinterher.
Ich rannnte den beiden so schnell wie ich konnte hinterher. Ich liebe es halt, jeden zu pranken. Ich kann da nichts für, es ist wie eine Sucht.
Als ich die beiden eingeholt hatte, nahm ich Allis Hand.
"Es tut mir leid. Wirklich. Ich wollte nicht, dass du anfängst zu weinen.", entschuldigte ich mich bei ihr.
Doch sie meinte nur: "Du Arsch." und verschwand in ihr Zimmer. Austin schubste mich zur Seite und ging zu ihr.
Ich machte leise die Tür von Mary's Zimmer auf. Ja, sie war wach.
Dann ging ich zu Alli ins Zimmer:"Hey Austin, Mary ist wach."
Hoffentlich ging er sofort zu ihr. Sie war zwar gerade mit Cody am rumknutschen, aber egal, sollte er die beiden ruhig stören. Hauptsache ich kann in Ruhe mit Alli reden.
Er flüsterte Alli noch etwas ins Ohr woraufhin sie lachte, bevor er zu Mary ging. Ich setzte mich zu Alli ans Bett und nahm ihre Hand. "Es tut mir wirklich Leid. Ich wollte dich nicht so erschrecken. Ich dachte ich mach nur kurz Spaß, aber ich hätte nicht gedacht, dass du so reagierst und das wollte ich wirklich nicht. Das kommt nie wieder vor ok?"
Sie guckte mich ernst an.
"Das ist kein Spaß, Justin. Weißt du wie oft in Australien sowas passiert?! Ich hatte Angst um dich!"
Ich seufzte.
"Aber es tut mir wirklich leid.", sagte ich und setzte meinen unwiderstehlichsten Blick auf.
"Cody ist das mal passiert als er Surfen war und wär der Lifeguide nicht so schnell da gewesen hätte es gefährlich werden können."
Ich sah, dass sie ernst bleiben wollte, aber ihr Mund zuckte zu einem leichten Lächeln.
"Was soll ich noch tun außer mich entschuldigen?", fragte ich.
"Ich will nur, dass du verstehst wieso ich so reagiert habe."
"Ich hab's verstanden und jetzt verzeih mir bitte.", flehte ich sie an.
"Wirklich?"
"Ja, wirklich."
"Ok.", sagte sie und gab mir einen Kuss auf die Wange.
Ich umarmte sie noch einmal und flüsterte:"Ich mach das nie wieder, versprochen!"
Jetzt lächelte sie wieder. Und der kleine Schmetterling in meinem Bauch fing wieder an zu fliegen.
Dann ging ich mich umziehen, denn viel Zeit hatten wir ja nicht mehr...

15.6.13 19:15, kommentieren

Kapitel 43 - Alone in this huge house

*Alli's Sicht*

Ich war alleine. Justin ist mit Twist unterwegs und Mary und Cody sind essen gegangen. Pattie war auch irgendwo mit Freunden unterwegs. Ich saß auf der Couch und wusste nicht was ich machen sollte. Obwohl Justin erst ein paar Minuten weg war vermisste ich ihn schon.
Dieses Haus ist so riesig, ich hatte Angst alleine hier zu sein. Was wenn ein Einbrecher kam oder sonst irgendjemand?
Jetzt hörte ich auch noch ein Geräusch. Ich hoffte ich bildete mir das nur ein.
Ich hielt für einen kurzen Moment den Atem an. Dann hörte ich wie die Tür aufging. Bitte, lass es kein Einbrecher sein.
Auf dem Tisch lag noch ein halbes Baguette von Pattie. Vorsichtshalber nahm ich es, falls es doch ein Einbrecher war könnte ich ihn damit erschlagen.
Langsam schlich ich mich Richtung Haustür. Da war tatsächlich jemand.
"AYE!", rief ich um diese Person zu erschrecken.
"Alli, spinnst du?! Mary schläft man!", hörte ich Cody's Stimme.
"Ach du bist es nur, Cody. Man hast du mich erschreckt.", sagte ich leise.
Nun kam ich mir doof vor. Beinahe habe ich Cody mit einem Brot erschlagen und auch noch Mary geweckt. Ich setzte mich wieder auf die Couch und nahm mein Handy in die Hand. Ich ging bei Twitter rein. Erst hatte ich Angst, dass ich nur hate-Tweets Kriege, aber da waren auch so süße dabei. "Can u say Justin I love him and he is my everything? would be great. love you!"
Das war total süß.
"Sure. I tell him " antwortete ich.
Beliebers sind echt die beste Fanbase auf dieser Welt. Wie sie immer zusammen halten und alles versuchen um Justin glücklich zu machen.
Und Justin wollte sie glücklich machen. Das ist wie eine Familie! Wenn Justin traurig ist sind sie es auch und andersrum genauso.
Ja, Beliebers sind echt wie eine Familie. Sie akzeptieren es sogar, wenn Justin eine Freundin hat. Nicht wie Cody's Simpsonizers, die jetzt alles versuchen um Mary fertig zu machen.
Zum Glück hat Mary davon noch nicht so viel mitbekommen. Justin hat mir erzählt, dass er Angst hat, dass Mary beleidigt wird, weil er kennt das ja. Er meinte sogar mal, dass er das Gefühl hat der meist gehasste Star zu sein. Natürlich Drake Bell nicht dazu gezählt.
Mary machte durchgehend Witze über Drake Bell. Sie hasst ihn.
Sein Spitzname war bei ihr "Drecksball". Ich fand das so lustig.
Kein Wunder, dass er so ein Spitznamen von ihr hat, schließlich sieht er auch aus wie ein Drecksball.
Und wer Justin hasst, wird auch automatisch von Mary gehasst. Und umgekehrt genauso. Die beiden sind so unzertrennlich.
Ich hatte mit Cody nie so ein Verhältnis wie die beiden, aber das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich älter als Cody bin.
Klar, er ist mein Bruder und ich hab ihn lieb. Aber so wie Mary und Justin miteinander umgehen, das war nie so bei uns.
Ich beschloss noch etwas raus zugehen. Vielleicht traf ich ja jemanden den ich kannte. Ok wahrscheinlich nicht, da ich nur Justin in LA kannte. Egal frische Luft würde mir gerade gut tun.
Ich beschloss noch etwas raus zugehen. Vielleicht traf ich ja jemanden den ich kannte. Ok wahrscheinlich nicht, da ich nur Justin in LA kannte. Egal frische Luft würde mir gerade gut tun.
Ich lief einmal die Straße rauf und drehte dann sofort wieder um. Das war mir ein bisschen zu gruselig, denn es war schließlich ja schon dunkel. Und als Mädchen alleine im Dunkeln in LA rumzulaufen, war zu gefährlich.
In Australien war ich anderes gewöhnt. Dort konnte man wenn man sich traute sogar nachts Surfen gehen. Ich guckte einfach auf den Boden und ging schnell zu dem Haus. Doch plötzlich stieß ich mit jemanden zusammen.
Ich blickte auf und sah in Justins Gesicht. Obwohl es dunkel war, strahlten seine haselnussbraunen Augen so sehr.
"Alli? Was machst du denn hier?"
Ich schwieg, da Justin mir verboten hatte allein raus zugehen. Und jetzt auch noch Nachts.
"Dir hätte sonst was passieren können. Weißt der wer hier alles hin kommen könnte?! Komm wir gehen sofort rein."
"Tut mir leid, aber ich dachte ein bisschen frische Luft würde mir gut sein.", sagte ich noch bevor wir reingingen.
Wie spät war es eigentlich? Ich schaute auf mein Handy. 22:45 Uhr.
"Ich glaub, ich geh mal schlafen. Morgen geht's früh nach Europa.", sagte Justin und gähnte. "Sind Cody und Mary schon wieder da?", fragte er mich.
Ich nickte. "Ja. Mary war sogar schon am schlafen."
Justin ging in sein Zimmer, davor gab er mir noch einen Kuss auf die Wange und meinte: "Bis Morgen." Ich ging auch in mein Zimmer und machte mich Bettfertig. Die ganze Zeit dachte ich an Justin und seine stumpfen Worte. 'Bis Morgen'?! Ehrlich? Er hätte mich auch noch fragen können wie es mir geht oder so. Wieso hat er eigentlich nicht gefragt ob ich mit ihm und Twist kommen kann?
Naja, wie auch immer. Ich kuschelte mich ins Bett und versuchte zu schlafen...

15.6.13 19:13, kommentieren

Kapitel 42 - Diner

*Cody's Sicht*

Mary redete gerade mit Justin. Er war total eifersüchtig, weil sie mich gerade immer vorzog.
In der Zwischenzeit machte ich mich für's Abendessen mit ihr fertig. Ich überlegte was ich wohl anziehen soll, konnte mich aber zwischen 8382828 Oberteilen nicht entscheiden.
Tanktop, Hemd oder einfach nur ein T-Shirt mit einer Strickjacke drüber?
Ich stand gerade mit nacktem Oberkörper vorm Spiegel und hielt mir verschiedene Sachen vor, als Marry wieder ins Zimmer kam.
"Uuuh Cody, das gefällt mir."
"Was? Tanktop oder Hemd?", fragte ich sie.
"Nein, so wie du jetzt da stehst."
"Haha, du bist süß. Aber so kann ich doch nicht Essen gehen.", lachte ich.
"Dann das Tanktop, da sieht man wenigstens noch deine heißen Arme", kicherte sie. Also zog ich mir schnell das Tanktop an.
"Was ziehst du an?", fragte ich gespannt.
"Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht.", gab sie zu. "Hättest du mich gestern gefragt ob wir essen gehen wollen, hätte ich mir noch ein neues Kleid kaufen können."
"Hey, von mir aus kannst du auch ungeschminkt in Jogginghose und T-Shirt rumlaufen. Ich liebe dich trotzdem."
Sie sah mich mit einem ernsten Blick an.
"Mein Bruder heißt Justin Drew Bieber. Denkst du, da kann ich es mir erlauben ungeschminkt in Jogginghose und T-Shirt rumzulaufen?"
Wir guckten uns an und fingen beide gleichzeitig an zu lachen.
Dann öffnete sie ihren Kleiderschrank, der -obwohl sie die Hälfte ihrer Klamotten mühevoll in 3 Koffer gestopft hat- noch total voll war.
"Hmm.", sagte sie während sie ein Kleid rausholte.
Sie schaute es einen Moment an, schüttelte dann mit dem Kopf und hing es wieder weg.
Das gleiche machte sie dann bei gefühlten 100 weiteren Kleidern.
"Ich hab einfach nichts anzuziehen.", seufzte sie.
Ich dachte ja immer, ich hab schon zu viele Klamotten, aber sie übertraf es.
Und dann sagt sie, sie hätte nichts anzuziehen?
"Lass doch einfach das an, was du gerade trägst.", lächelte ich ihr zu.
Sie betrachtete ihr Outfit nochmal im Spiegel.
"Meinst du?"
"Ja."
"Hm, okay."
Sie machte noch schnell ihr Make-Up neu. Dass Mädchen sich immer neu schminken müssen sobald sie irgendwo hingehen. Sie sieht doch sogar ohne Make-Up perfekt aus.
Naja, als sie fertig war, lächelte sie mich an:"Können wir?"
Ich nahm ihre Hand.
"Ja."
"Ich hab Justin übrigens überreden können, dass wir eins seiner Autos nehmen dürfen.", sagte sie während sie mit dem Schlüssel in der anderen Hand drehte. "Ich fahre, ok?"
"Nein, du hast deinen Führerschein noch nicht! Gib mir bitte den Schlüssel.", widersprach ich.
Sie schüttelte den Kopf.
"Ich will aber fahren."
"Ich will aber nicht, dass du illegale Sachen machst und ohne Führerschein fährt."
"Na gut.", knurrte sie und sah mich grimmig an, gab mir aber widerwillig den Schlüssel.
Als wir in der Garage standen, staunte ich nicht schlecht.
"Wow. Was für coole Autos. Welches dürfen wir nehmen?", fragte ich.
"Heute nur den Ferrari.", sagte sie während sie auf einen roten Ferrari F12 Berlinetta zeigte.
Ich guckte erstaunt und mit offenem Mund auf das Auto.
"Cody? Kommst du?", fragte sie.
"Ehm ja."
Und wir stiegen ein.
Die Autofahrt war toll. Mary war zwar ein bisschen sauer, weil sie nicht fahren durfte, aber das war mir egal. Sie hatte eben noch keinen Führerschein und dann darf man halt nicht fahren.
Als wir am Restaurant ankommen und ausstiegen, meinte sie:"Wäre ich gefahren, wären wir schon längst hier."
Ich musste ein wenig lachen und küsste sie.
Wir betraten das Restaurant und wurden freundlich begrüßt. Uns wurde ein Tisch am Fenster zugewiesen. Der Kellner war sehr freundlich. Besonders zu Mary. Er flirtete mit ihr. Aber sie ging garnicht drauf ein und das war auch gut so.
Ich gab Mary einen Kuss und warf dem Kellner einen Blick zu, der ihm zeigen sollte, dass sie mir gehört. Undzwar NUR mir.
Dann bestellten wir und das Essen kam auch ziemlich schnell.
Es war reichlich und schmeckte auch sehr gut. Nachdem wir fertig waren, brauchten wir auch nicht lange vor unseren leeren Tellern sitzen. Wir wurden dann noch gefragt, ob wir noch einen Wunsch haben. Wir baten aber nur noch um die Rechnung.
Als wir das Restaurant verließen, klingelte mein Handy. Es war Jake.
"Geh schon ran.", sagte Mary als sie sah wer da anrief.
Ich schüttelte den Kopf und lehnte ab.
"Nacher, ok?", schrieb ich Jake eine Nachricht.
Dann fuhren Mary und ich wieder nach Hause.
Als wir dann wieder bei ihr ankamen, schlief sie tief und fest auf dem Beifahrersitz. Aww, wie süß das einfach nur aussah. Ich trug sie rein in ihr Zimmer, legte sie ins Bett und rief Jake an...

12.6.13 15:29, kommentieren



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