reflections

Kapitel 55 - My Boyfriend is perfect

*Mary's Sicht*

"Cody hat mich beauftragt, dich noch ein bisschen von eurem Zimmer fernzuhalten", sagte Justin zu mir, während wir draußen spazieren gingen.
"Aber.. ich muss da rein. Ich brauch eine Jacke, mir ist kalt."
"Welche willst du?"
Ich guckte ihn irritiert an, er hat noch nie gefragt was für eine Jacke ich anziehen will. Als ob ich erst durch sein style check müsste.
"Wieso?", fragte ich ihn.
"Damit ich sie dir holen kann du Depp."
Ich verdrehte die Augen und meinte leise: "Achso."
Wir drehten wieder um und liefen zum Hotel.
"Und? Welche willst du?"
"Die schwarze von Cody."
Er ging ins Zimmer und kam mit einer lila Jacke von mir wieder raus. Ich musste lachen. Das war so typisch.
"Die lilane ist vieeeel schöner", sagte er und drückte mir die Jacke in die Hand.
"Wo wollen wir hin?", wollte ich von Justin wissen. Er zuckte nur mit den Schulter.
"Ich will zu Cody", jammerte ich rum.
"Nein. Du machst jetzt was mit deinem Bruder."
Ich streckte ihm die Zunge raus und ging dann mit ihm weiter. Er laberte irgendwas, aber ich hörte garnicht zu. In meinen Gedanken war ich immer noch bei gestern Abend. Das war soooo schön. Auch wenn Cody erst nicht wollte.
"Dann sag was wir machen und es ist vielleicht nicht ganz so.. Naja.. Langweilig?!"
Justin guckte mich blöd an und ging zum Auto. Kenny, der schon die ganze zeit schweigend neben uns her gelaufen ist, räusperte sich.
"Wo willst du hin?", fragte er Justin.
"Club", antwortete er kurz.
Was? Ich werd jetzt sicher nicht in einen Club gehen. ICH WILL ZU CODY! JETZT!
"In einen Club?!", fragte ich halb verzweifelt.
"Jaa, wenn du willst können wir auch auf die Bank da und gar nichts machen", gab er etwas zickig zurück.
Ich seufzte.
"Was ist los?"
"Nichts."
"Hey, heute morgen hattest du noch super Laune, warum auch immer."
Ich grinste leicht. Ja, ich war vielleicht wirklich mega gut gelaunt.
Jetzt hatte ich ja auch nur so schlechte Laune, weil Cody nicht dabei ist. Ich hab ihn seit heute morgen nicht mehr gesehen und vermisste ihn schon.
"Warum grinst du?", fragte Justin.
Das hatte er gemerkt?
"Wegen garnichts", kicherte ich.
Er sah mich skeptisch an und zog eine Augenbraue hoch.
"Achja?"
Ich kicherte noch mehr.
"Och ne, wird das jetzt so ein ich-kicher-nur-noch-Tag.. Die kenn ich gut genug da brauch ich nicht noch mehr von."
Ich kicherte weiter. Ich wusste eigentlich gar nicht wovon er sprach. Ich kicher doch gar nicht so oft.
"Du Justin? Warum darf ich eigentlich nicht ins Zimmer? Ich weiß doch was Cody vorhat. Er kocht für uns. Nein, warte. Er backt Pizza."
Justin richtete seine Hose, da sie als er sich hingesetzt hat verrutscht ist.
"Mir hat er nur gesagt, dass du nicht rein gehen sollst."
Er zog die Augenbrauen hoch und hatte seinen 'coolen' Blick drauf.
"Justin. Alles cool, ich weiß Bescheid. Wir haben das gestern Abend besprochen. Ich weiß was er vorhat. Aber warum dauert das solange?"
"Achja? Was habt ihr denn nacher schönes vor?", fragte er neugierig.
Ich wurde rot und hörte sofort auf zu kichern. Sollte ich ihm das erzählen? Ist ja schon komisch mit seinem Bruder darüber zu reden.
"Mary?", fragte er.
Ich überlegte einen Moment. Sonst rede ich doch auch über alles mit ihm, warum sollte ich das also jetzt nicht auch?
"Alsooo", fing ich an. "Na ja, Cody und ich, wir...", ich verstummte. Justin richtete sich ein wenig auf. "Hm?", fragte er.
"Wir haben gestern miteinander geschlafen. Und da das nicht soo romantisch alles war wollte er das heute nach holen."
Justin musterte mich mit einem ernsten Blick.
"Mein kleiner Engel hat also schon Sex, ja? Hauptsache ihr passt auf."
"Justin, wir sind schon 16! Und.."
Ich musste grinsen.
"Natürlich passen wir auf, was denkst du denn?"
"Mary?"
Er sah mir in die Augen und ich wusste, er hatte mich durchschaut. "Wirklich?", fragte er und schmunzelte, da ich wieder rot wurde.
Ich nickte.
"Ja, Justin. Wirklich. Glaub mir, wir haben perfekt verhütet."
Verdammt. Gleich musste ich lachen.
"Ich weiß, dass du lügst", lachte Justin und schüttelte den Kopf. Ich guckte einfach aus dem Fenster. Justin lachte noch mehr, doch aufeinmal hörte er auf und wurde ernst.
"Aber du nimmst doch die Pille oder?"
Wieder nickte ich nur und starrte weiterhin aus dem Fenster.
"Dann ist doch alles gut. Trotzdem.."
Nein. Warum fing er jetzt auch noch damit an?
"Ja ich weiß, du willst das nicht hören, aber.. Ich will doch nur, dass du geschützt bist. Weißt du wie viele jährlich an Aids sterben? Das ist nicht witzig."
"Justin?! Cody hat keine Krankheit, ok? Ich hab dir das eigentlich erzählt damit du dich vielleicht für mich freust. War ja schließlich mein erstes mal", sagte ich etwas angepisst.
"Ich freu mich doch für dich. Und.. dein erstes Mal und es war nicht so romantisch, wie ihr es euch vorgestellt habt?"
Aufeinmal guckte er mich traurig an.
"Es war trotzdem schön."
Er glaubte mir nicht. Obwohl es eigentlich stimmte.
"Es war schön. Wenn nicht sogar wunderschön. Aber wir haben es glaub ich ein wenig überstürzt. Und ich hab ihn auch noch gedrängt..."
"Wie, du hast ihn gedrängt? Wollte er garnicht oder was? Mary.."
"Doch schon, aber.."
Auf einmal bekam ich ein schlechtes Gewissen.
"Aber?", hakte Justin nach.
Ich schluckte einmal bevor ich weiter redete.
"Wir wollten halt beide und dann hatten wir aber keine Kondome und na ja, er hat halt abgebrochen und ich wollte nicht und...", ich schluckte noch mal. Ich wollte jetzt nicht heulen.
"Kenny? Dreh bitte um ins Hotel", bat Justin ihn kurz und widmete sich dann wieder mir zu.
"Und weiter?"
Ich weinte gleich wirklich. Was, wenn Cody garnicht wollte? Also klar wollte er, aber nicht ohne Kondom.
Was ist wenn er sich dabei schlecht gefühlt hat? Es war auch sein erstes Mal. Was, wenn es nicht schön für ihn war? Ich hab nur an mich gedacht.
"Nichts weiter", sagte ich schon schluchzend.
"Nichts?"
"Doch", flüsterte ich.
"Magst du mir das erzählen?", fragte er vorsichtig und nahm meine Hand.
"Ich war dann beleidigt und Cody hat versucht mich zu beruhigen. Er meinte ich hab mich total kindisch verhalten. Irgendwann hab ich mich abreagiert und er hat angefangen meinen Nacken zu küssen. Ich sagte er soll damit aufhören und hab ihn dann die ganze Zeit Robert genannt. Egal, aufjedenfall fragte er mich dann ob ich damit aufhöre ihn so zu nennen wenn er doch mit mir schläft. Und ja, so war das.."
Justin guckte ein bisschen überrascht.
"Meinst du er hat das nur wegen dem 'Robert' gemacht?"
Ich sah ihn geschockt an. Daran hab ich noch gar nicht gedacht. Wahrscheinlich fand er es so schlimm, dass ich ihn so gennant hab und wollte nur dass ich aufhöre. Die erste Träne lief mir über die Wange.
Als wir endlich wieder im Hotel waren, stürmte ich direkt in unser Zimmer. Ich achtete garnicht darauf, wie schön alles dekoriert war, sondern fiel Cody direkt in die Arme.
"Schatz? Hast du gestern nur mit mir geschlafen, weil du wolltest dass ich aufhöre dich Robert zu nennen?", weinte ich.
Er nahm mich in den Arm.
"Nein, natürlich nicht. Kam das so rüber? Das wollte ich nicht. Oh Gott Mary, so was würde ich nie machen. Ich habe mit dir geschlafen, weil ich dich liebe und weil ich das wollte."
Ich war erleichtert.
"Wirklich?"
"Ja. Warum sollte ich das denn auch tun?"
"Weiß nicht. Ich dachte, ich hätte dich dazu gedrängt."
Er küsste mich.
"Nein. Hast du nicht. Ich wollte es doch selber. Und jetzt guck dir erstmal an wie viel Mühe ich mir gegeben hab."
Ich lächelte ihn an und er wischte mir schnell alle Tränen weg. Wow. Er hatte eine Art Weg aus Kerzen gemacht. Der führte erst zum Tisch, der übrigens total fein gedeckt war, und dann weiter zum Bett. Auf dem Bett waren lauter Rosenblätter und auf den Fensterbänken waren ebenfalls Kerzen.
"Womit hab ich dich nur verdient?", lächelte ich ihn an.
"Das selbe könnte ich dich auch fragen", grinste er.
Wir waren einfach wie füreinander bestimmt.
Er küsste mich nochmal und nahm meinen Kopf in seine Hand. Ich hatte meine Arme noch um seinen Hals und zog ihn weiter runter zu mir. Plötzlich klingelte es und Cody stoppte unseren Kuss.
"Pizza ist fertig", meinte er und nahm sich schnell zwei Topflappen.
So langsam merkte ich auch, dass ich Hunger hatte. Die Pizza sah richtig lecker aus und sie war sogar in Herzform. Wie viel Mühe er sich einfach nur gemacht hat.
Cody nahm ein Messer und wollte gerade das Pizza-Herz in der Mitte durchteilen.
"Stopp! Du kannst doch nicht das Herz zerbrechen", sagte ich gespielt traurig.
"Oh Mary", lachte er. "Und wie sollen wir die Pizza dann essen?"
"Garnicht?", schlug ich vor. "Du hast dir so viel Mühe damit gegeben."
Er lachte weiter.
"Genau deswegen sollten wir sie auch essen. Ich mein, was willst du denn sonst mit der machen? Sie einrahmen und aufhängen?"
"Ja", kicherte ich.
"Du bist süß", meinte er und fing an die Pizza zu schneiden.
"Neiiiin", sagte ich traurig. "Jetzt ist das Herz kaputt."
Cody guckte auch traurig.
"Soll ich es heile machen?", fragte er dann und ich nickte. Er nahm einfach ein Zahnstocher und machte ihn so rein, dass die beiden Hälften zusammen gehalten wurden.
"Wollen wir sie trotzdem essen?", fragte ich dann.
"Ja. Dazu hab ich sie schließlich gebacken", lachte er.
Ich nahm mir die Hälfte und machte den Zahnstocher wieder weg. Cody lachte und nahm sich die andere Hälfte.
"Prost", sagte er vorher und hielt mir sein Glas hin.
Er hatte tatsächlich auch noch Wein besorgt.
"Prost", sagte ich und stoßte mit ihm an.
Dann nahm ich mir ein Stück von der Pizza. Die schmeckte so verdammt gut. Cody starrte nur auf seinen Teller. Ich wusste, dass es an dem Käse lag. Er mag es einfach nicht. Ich schnitt ein Stück von meiner Häfte ab, machte den Käse runter und fütterte ihn.
"Besser?"
Er lächelte und nickte.
Wir aßen, nein ich fütterte und er aß, noch eine Weile und redeten viel. Über ganz belanglose Sachen. Wir redeten über Gitarren und verschiedene Blumen. Wie ein Ehepaar.
Auf einmal schaute er mir tief in die Augen.
"Babe? Du bist das wundervollste Mädchen, das ich jemals kennengelernt habe und ich bin dankbar dafür, dass du meine Freundin bist. Ich liebe dich."
Ja, Cody, übertreib. Das war zu süß.
"Ich meine das ernst! Jeden Tag wenn ich aufwache und du neben mir liegst fühlt es sich so an als ob mein Leben komplett wäre. Du bringst mich jeden Tag zum lachen und echt.. ich weiß nicht was ich ohne dich tun würde."
Oh nein, jetzt kamen mir wieder Tränen. Tränen der Überwältigung.
"Ich liebe dich", schluchzte ich. Doch bevor ich weinen konnte stand Cody auf, wischte mir die Tränen weg und küsste mich leidenschaftlich.
Wieso hatte ich das nur verdient? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich ihn liebe und er der richtige ist. Er ist und bleibt meiner. Für immer. Das weiß ich einfach.
Cody nahm mich hoch.
"Und jetzt?", grinste ich.
"Jetzt machen wir das", flüsterte er und küsste meinen Hals. Er legte mich vorsichtig auf das Bett und beugte sich über mich. Ich zog ihn dichter zu mir.
Es fühlte sich anders an als gestern. Besser irgendwie. Ich mein, gestern war es auch schon wunderschön, aber das konnte man nicht mit diesem Augenblick vergleichen.
Er küsste mich sanft und ich lächelte in den Kuss hinein.
"Du machst mich glücklich."
"Und du mich erst", antwortete er und fing wieder an sich meinen Hals runter zu küssen. Ich bekam eine Gänsehaut.
Er saugte leicht an meinem Hals und mir entfuhr ein leises Stöhnen. Cody musste Grinsen und nahm mich an den Hüften.
"Knutschfleck?", fragte ich nur und er nickte.
"Man. Du weißt ich mag das nicht."
Er lachte und machte einfach weiter.
Nachdem ich bestimmt schon einen Knutschfleck hatte über den ganzen Hals zog ich ihn wieder zu mir und küsste ihn, leidenschaftlicher und wilder als sonst.
"Cody?", löste ich den Kuss und er sah mich an.
"Ja?"
"Hast du an die Kondome gedacht?"
Er grinste und nickte zum Nachttisch.
Auf dem Tisch lag ein Berg von Kondomen. Ich kicherte, das waren wohl genug.
"Mach mal die Schublade auf", sagte Cody leise und grinste noch mehr. Ich machte sie auf und musste lachen. Die ganze Schublade war voll.
"Ich hab dir doch gesagt, ich kauf ganz viele", lachte er.
Oh man, wie süß er einfach nur ist.
"Ist das der Vorrat für die ganze Tour oder für ein Jahr?", kicherte ich.
Er küsste mich intensiv und raunte mir ins Ohr:"Für dann wenn wir Lust haben."
Er drehte uns beide um, sodass er unten lag. Langsam schob ich sein Shirt hoch und küsste seinen Sixpack. Ich fuhr mit meinen Fingern über es und merkte wie er Gänsehaut bekam. Ich verteilte ganz viele Küsse auf seinem Bauch.
Dann zog ich ihm sein Shirt aus und grinste.
"Das gehört jetzt mir ok?", lachte ich und schmiss es zur Seite.
"Das ist aber mein Lieblings Shirt", sagte er mit tiefer Stimme und wanderte mit seinen Händen ebenfalls unter mein Shirt.
"Aber ich mag das auch gerne", schmollte ich und sah ihn mit einem Hundeblick an.
"Ich hab eh schon verloren, oder?" Ich grinste und nickte. Er zog mir mein Shirt über den Kopf und nahm meinen Kopf in die Hand.
"Hab ich dir gestern eigentlich weh getan?", fragte er besorgt.
"Am Anfang tat's ein bisschen weh aber dann war es wunderschön", sagte ich leise und fing an ihn leidenschaftlich zu küssen. Alle meine Sorgen verschwanden auf einmal. Ich hatte nichts im Kopf außer Cody. Als ob ich berauscht wäre. Ich drückte mich an ihn und er küsste mich immer intensiver. Er öffnete meinen BH und streifte ihn mir langsam ab. Dabei hörte er nicht auf mich zu küssen.Als wir beide eine Atempause brauchten und uns kurz lösten starrte er mich an.
"Du bist so wunderschön."
Ich fühlte wie meine Wangen heiß wurden.
"Und du bist perfekt", antwortete ich ihm lächelnd und schaute ihm lange in die Augen.
"Ich liebe dich", flüsterte er leise und fing wieder an mich zu küssen.
Seine Lippen wanderten langsam zu meinem Hals. Er saugte sanft und mir entfuhr ein Stöhnen.
"Babe", stöhnte er als ich ihn leicht den Rücken hinunter kratzte.
Ich grinste und bohrte meine Finger etwas tiefer in seinen Rücken, was ihn ein bisschen mehr stöhnen ließ.
Meine Finger wanderten nach unten zu seiner Hose. Er hatte schon eine ziemlich große Beule.
"Los, mach sie auf", flehte er mich fast an und ich öffnete den Knopf.
Er hob sein Becken ein wenig an damit ich ihm die Hose ausziehen konnte. Nachdem ich das getan hatte, fing er an meine Hose zu öffnen. Er provozierte mich, indem er es gaaaanz langsam machte.
"Codyyy!", bettelte ich, aber er hörte nicht. Er wurde sogar noch langsamer.
"Na dann", flüsterte ich und zog seine Boxershorts etwas runter. Ich legte meine Hand um sein Penis. Er stöhnte laut auf und riss mir endlich die Hose runter. Jetzt konnte er es kaum abwarten, ich grinste zufrieden. Er biss sich auf die Unterlippe und zog mir meinen Slip aus. Ich riss seine Boxershorts ganz runter. Dann nahm er sich ein Kondom vom Nachttisch und machte es auf. Er stülpte es sich schnell drüber. Seine Lippen küssten mich wild und unkontrolliert und schon drang er vorsichtig in mich. Ich stöhnte auf. Gott, fühlte sich das schön an. Und es tat garnicht mehr weh, so wie gestern am Anfang.
Ich genoss es und warf meinen Kopf nach hinten ins Kissen. Er bewegte sich immer schneller und mir blieb fast die Luft weg.
"Cody!", schrie ich fast und er wurde noch schneller. Er stöhnte auf und auch sein Atem wurde immer schneller. Ich merkte wie mein Herz raste und ich hatte so ein Glücksgefühl wie noch nie. Ich hatte mir immer geschworen mit dem Sex zu warten bis ich den richtigen gefunden habe. Dann habe ich Cody kennengelernt und wusste von Anfang an, er ist es. Alles fühlte sich so richtig und vollkommen an. Cody nahm mich an der Hüfte und ich merkte, dass wir beide kurz vorm Höhepunkt waren. Gefühlte 10 Minuten später - ich wusste nicht wie viel Zeit wirklich dazwischen lag, denn mein Zeitgefühl war komplett weg - kamen wir beide gleichzeitig zum Höhepunkt. Mein ganzer Körper bebte und ich fühlte das Adrenalin in mir. Cody glitt langsam aus mir, legte sich neben mich und lächelte.
"Es war wunderschön", sagte er ganz außer Atem. Seine Haare waren total verschwitzt, aber das sah sexy aus. Ich nickte. Zum Reden war ich gerade echt nicht in der Lage.
Er nahm mich in den Arm und ich kuschelte mich an ihn. Wir küssten uns flüchtig und kurz darauf waren wir beide eingeschlafen. Als ich am nächsten Tag aufwachte, lag ich alleine im Bett.
"Cody?", fragte ich und schaute mich um.
Er war nirgends zu sehen. Ich nahm mein Handy und schrieb ihm in einer SMS, dass er kommen solle, da ich ihn vermisse. Sein Handy klingelte auf dem Nachttisch. Na super. Ich beschloss ins Bad zu gehen und zu duschen.
Als ich vorm Kleiderschrank stand und mal wieder nicht wusste was ich anziehen soll klopfte es an der Tür. Ich dachte, dass es Cody wär, also machte ich die Tür auf. Falsch gedacht. Vor der Tür stand nicht Cody sondern der Chef vom Hotel. Ich lief rot an, da ich nur ein Handtuch um mich gewickelt hatte. "Ich müsste mit Ihnen über Mr. Simpson reden, aber vielleicht würden Sie sich dafür erstmal anziehen?"
Ich nickte hastig und schloss die Tür. Was war das denn? Oder nein: Was hat Cody gemacht? Ich bekam ein wenig Panik und zog einfach eine blaue Jeans an und ein Tank Top von Cody.
"W-was... Was hat Cody denn gemacht?", fragte ich vorsichtig als ich mit dem Chef an die Rezeption ging.
"Nun ja", er senkte die Stimme.
In dem Moment spürte ich eine Umarmung von hinten und einen Kuss auf der Wange.
"Guten Morgen, mein Schatz", hörte ich seine engelsgleiche Stimme.
Ich drehte mich zu ihm um:"Was hast du getan?"
Er biss sich auf die Lippe und grinste.
"Nichts. Wieso?"
Ich zog eine Augenbraue hoch und drehte mich wieder zum Hotel-Chef um.
"Mr. Simpson, wollen Sie es ihr wirklich nicht erzählen? Dann mach ich es jetzt", sagte er zu Cody und widmete sich dann wieder mir zu.
"Also, am besten kommen Sie mal mit, dann kann ich Ihnen das direkt zeigen."
Ich nahm Codys Hand und zog ihn mit. Was hatte er nur gemacht?
Der Hotel-Chef lief vor, durch die Lobby in den Hinterhof des Hotels.
"Sehen Sie sich das an. Das ist ja total süß, aber eigentlich auch verboten."
Ich staunte nicht schlecht als ich sah, was Cody da gemacht hatte. Er hat ein kleines Picknick vorbereitet mit Gartenfackeln und Rosenblättern. Das sah so schön aus.
"Ich hatte halt noch so viele Rosenblätter übrig", grinste Cody frech. Ich sah ihn mit großen Augen an. Er hatte das nur für mich gemacht. Wie süß kann man denn sein? Ich nahm ihn in den Arm und küsste ihn schnell. Der Chef räusperte sich und ich drehte mich zu ihm.
"Also erstmal verstößt er die Regel Feuer im Garten. Dies könnte zu einem Großbrand führen, wo viele Menschen verletzt werden könnten. Dann kommt noch dazu, dass alles außer die Rosenblätter Hoteleigentum ist, welches nur mit einer vorherigen Bitte weg genommen werden darf. Ich meine wegen diesem Blumenstrauß ist unsere ganze Dekoration im Eimer..."
Cody kicherte bei dem letzten Satz. "Sehen Sie die Farben von den Blumen? Die haben wir mit dem Rest der Möbel übereinstimmt. Jetzt wird keiner mehr eine Verbindung sehen. Jetzt kommen wir noch zum letzten: man darf nicht außerhalb des Speisesaals und den Zimmern essen. Und schon garnicht im Hinterhof. Was haben Sie sich dabei gedacht? Das wird uns eine menge Geld kosten und im schlimmsten Fall sogar Kunden."
Cody zuckte mit den Schultern.
"Die paar Blumen. Bezahl ich Ihnen. Wie viel bekommen Sie?", fragte er und zuckte sein Portmonee.
"Das kann ich Ihnen so jetzt nicht sagen. Außerdem ist mir das mit den Kunden wichtiger."
Cody nahm sein Handy und twitterte, dass demnächst doch alle in dieses Hotel gehen sollen wenn sie in Dublin sind.
"Reicht das?", fragte er und grinste. Doch der Hotelchef war nicht ganz zufrieden.
"Mir wäre es lieber wenn Ihr Bruder", er drehte seinen Kopf zu mir. "Ms. Bieber könnten Sie ihn fragen ob er das auch schreibt? Ich glaube da hätten wir mehr Erfolg."
Ich kicherte.
"Okay, aber dann müssen Sie damit rechnen dass es gleich von tausenden Beliebers belagert wird."
"Dann soll er es doch bitte schreiben wenn ihr ausgecheckt habt."
"Dürfen wir jetzt trotzdem hier essen? Mein Engel hat bestimmt Hunger", meinte Cody.
Der Chef atmete einmal tief durch. "Wenn ihr das Feuer ausmacht... Meinetwegen."
Ich lächelte.
"Danke. Und entschuldigung nochmal, dass mein Freund so böse ist."
Cody lachte und küsste mein Haar. Der Hotelchef verließ langsam den Hinterhof, aber sah uns mit einem warnenden Blick an.
Sobald der nicht mehr zu sehen war, nahm Cody meine Hand.
"Ich bin extra früh aufgestanden", lächelte er.
Er küsste mich leidenschaftlich und zog mich dann an den Tisch. Wie ein Gentleman schob er meinen Stuhl nach hinten, sodass ich mich hinsetzten konnte.
"Du bist süß", lächelte ich als er sich auch hinsetzte.
Mir kam es vor als wäre nach gestern Abend alles noch perfekter zwischen uns. Wir guckten uns an. Sein Blick war so sehr mit meinem verbunden, man konnte das gar nicht beschreiben. Wir beide lächelten und einfach zu wissen, dass er glücklich ist ließ mein Herz schneller schlagen. "Ich liebe dich", sagte Cody und reichte mir ein Brötchen.
"Ich liebe dich auch", antwortete ich und nahm das Brötchen. Dabei berührten sich unsere Finger und mein Herz machte richtige Luftsprünge. Als wir aßen redeten wir nicht viel. Wir warfen uns immer wieder verstohlene Blicke zu und wenn wir beide uns gleichzeitig anguckten lachten wir. Als ich den letzten Schluck von meinem Kaffee austrank nahm Cody meine Hand. "Mary, du bedeutest mir echt viel und ich will wirklich, dass es was ernstes zwischen uns wird."
Ich lächelte und fragte: "Ist es das nicht schon?"
"Doch. Aber ich wollte es nur nochmal gesagt haben", lächelte er. Er machte eine kleine Pause, verschränkte seine Finger mit meinen und redete weiter:"Ich will, dass wir irgendwann heiraten und Kinder kriegen."
Er streichelte mit seinem Daumen über meinen Handrücken.
"Ich will, dass wir in einem großen Haus wohnen, dass wir eine Familie werden, dass ich jeden Tag neben dir einschlafen und aufwachen kann, dass ich dir Frühstück machen kann, dass du meine Hemden - falls ich mal welche besitze - bügelst und dass wir uns streiten wer die Spülmaschine ausräumen soll."
Ich starrte ihn an. Er sagte das so verdammt süß und ich merkte, dass er es ernst meinte.
"Cody, das alles will ich auch. Außer deine Hemden bügeln und mich wegen der Spülmaschine streiten, denn das kannst du schön selber machen."
Ich lachte kurz, dann fuhr ich fort:"Weißt du was mich traurig macht? Dass du nach der Tour wieder in Australien sein wirst und ich in LA.."
Mein Blick wurde automatisch traurig. Ich versuchte ein Lächeln zu faken, aber so wirklich gelang mir das nicht.
"Hey", meinte er und stand auf. "Ich werde nicht für immer in Australien bleiben. Ich werde dich ganz oft besuchen und irgendwann zieh ich zu dir. Versprochen!"
"Ich liebe es neben dir einzuschlafen und neben dir aufzuwachen. Ich liebe es einfach Zeit mit dir zu verbringen. Ich kann und möchte nie wieder so weit von dir weg sein", flüsterte ich.
Sein Gesicht nährte sich meinem und er legte seine Lippen auf meine. Zwischen dem Kuss flüsterte er:"Ich bleib für immer bei dir. In deinem Herzen hoffe ich."
Ich beantwortete seine Art Frage indem ich unseren Kuss verlängerte.
Ich wollte wirklich nie wieder von Cody weg. Denn er ist derjenige, der mich glücklich macht. Der Gedanke, dass wir uns nach der Tour erstmal nicht sehen können, tat so weh.
Ich bekam eine sms, die mich eigentlich zum Glück aus meinen Gedanken riss.
"Zwei Stunden, dann ab nach Manchester. Pack dein Koffer anstatt mit Cody zu kuscheln."
Ich lachte, die war von Justin.
"Warum lachst du?", fragte Cody.
Ich hielt ihm mein Handy hin und er grinste.
"Gib mal."
Ich gab ihm also mein Handy und er schrieb.
"Sie kuschelt aber gerne mit mir :p"
Justin antwortete schnell.
"Kuscheln könnt ihr auch noch während der Fahrt "
"Er hat recht, wir sollten packen gehen. Sonst vergesse ich noch die Hälfte und du kannst mit mir zurück fahren und es holen."
Er sah mich etwas traurig an. Doch nahm meine Hand und ging mit mir nach oben. Wir packten schnell unsere Sachen und als wir sicher waren, dass wir auch wirklich nichts vergessen hatten, verließen wir das Zimmer.
"Warte", sagte ich und ging nochmal rein. Ich schaute mich um, lächelte und meinte leise:"Tschüss, Zimmer mit wunderschönen Erinnerungen."
Dann gingen wir nach unten, wo Justin bereits wartete. Er lächelte mich an und sein Blick musterte mich als ob er fragen wollte:"War es schön?"
Ich nickte ihm zu.
"Ja", lächelte ich.
"Mit wem redest du?", fragte Cody.
Ich lachte.
"Mit Justin."
"Aber der's bestimmt noch 5 Meter entfernt", wunderte er sich.
"Tja, wir verstehen uns halt immer", kicherte ich.
Dann packten wir unsere Koffer in den Tourbus.
"Justin, ich fahre bei Cody mit okay?"
Justin nickte aber meinte, dass ich nochmal zu ihm kommen sollte. Als ich vor ihm stand nahm er mich in den Arm.
"Eh.. Wieso?", fragte ich.
"Ich wollte dich grad mal knuddeln kleine... Oh ne du bist ja jetzt schon groß."
Ich schlug ihm leicht auf die Schulter.
"Wir sehen uns in Manchester", verabschiedete ich mich von Justin und ging mit Cody in den Bus.
"Ich hab Hunger."
Hab ich richtig gehört? Wir hatten doch gerade gegessen.
"Cody? Hast du unser Frühstück vergessen?"
"Ich hab trotzdem Hunger", schmollte er.
"Nein. Du wirst noch dick. Das will ich nicht."
Cody schubste mich leicht.
"Ich werd nicht dick", beschwerte er sich. Ich zog die Augenbrauen hoch und versuchte gleichzeitig mein Koffer auf so eine Anlage zu stellen. "Soll ich dir helfen?", fragte Cody, da er sah wie angestrengt ich war. Der Koffer war aber auch übertrieben schwer. Ich nickte und er half mir. Er nahm den Koffer hoch als würde er nichts wiegen. Und in diesem Top was er anhatte, sah man seine Muskeln richtig. Mein Freund ist perfekt. Süß, nett, hübsch und er hat Muskeln.
"Danke", sagte ich und schmiss mich auf sein Bett. Er legte sich neben mich.
"Du? Ich hab wirklich Angst davor was nach der Tour aus uns wird..", flüsterte ich während ich mich an ihn kuschelte.
"Aus uns wird das schönste Traumpaar der Welt und wir werden das mit der Fernbeziehung hin kriegen."
Als er das Wort "Fernbeziehung" aussprach zuckte ich zusammen.
"Ich will aber bei dir bleiben", flüsterte ich und hielt mich an ihm fest, als ob er jetzt schon wieder zurück nach Australien wolle.
Er küsste liebevoll meine Stirn.
"Komm mit nach Australien", flüsterte er mir ins Ohr.
Ich fuhr mit meinem Finger über sein Top seinen Sixpack nach.
"Und was ist mit Schule?"
Ich verfluchte mich. Schule?! Das war das schlimmste Thema überhaupt.
"In Australien gibt es auch Schulen."
Ich überlegte einen Moment. Einerseits wäre es perfekt, weil ich dann jeden Tag bei Cody sein könnte. Aber andererseits.. was würde Mom dazu sagen? Sie würde mich eh nicht gehen lassen. Außer sie würde mitkommen. Genau,ich musste sie nur davon überzeugen wie schön Australien ist. Justin kauft uns sofort ein Haus dort.
"Cody?", fragte ich aufgeregt und wollte ihm von meinem Plan erzählen. Er guckte mich fragend an und lächelte. "Ich nehm einfach Mom und schieeeb sie nach Australien", kicherte ich.
Er lachte ein wenig und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
"Ich möchte so gerne für immer bei dir bleiben", meinte er leise.
Mir kamen ein paar Tränen. Ich hatte Angst, dass die Beziehung durch die Entfernung irgendwann kaputt geht.
Ich konnte mir schon richtig vorstellen wie es wäre mit Cody an der Gold Coast zu leben. Ich könnte in die Schule dort gehen und meinen Freunden jeden Tag erzählen wie süß Cody manchmal schnarcht oder wie er morgens diesen leichten Mundgeruch hatte. Ich kicherte bei dem Gedanken. Cody spielte mit einer meiner Haarsträhnen als mir einfiel, dass ich erstmal gar keine Freunde in der Schule haben würde. Das wären ja alles neue Leute, bei dem Gedanken hatte ich auf einmal nicht mehr so ganz große Lust auf Australien. Keine Ashley mit der ich im Unterricht reden könnte... Scheiße Ashley. Ich hatte sie bestimmt zwei Wochen nicht mehr angerufen.
"Darf ich mal eben telefonieren?"
Cody nickte.
"Natürlich darfst du das."
Ich nahm mein Handy und rief Ashley an.
"Oh, du lebst auch?", sagte sie als sie ranging.
Klar, sie war sauer, aber konnte man ihr auch nicht übel nehmen.
"Ash? Es tut mir leid. Ich wollte dich echt öfters anrufen, aber das alles mit Cody.. da hab ich irgendwie meine Außenwelt vergessen."
Sie räusperte sich.
"Schön zu hören wie sehr du mich vermisst hast."
Man hörte den Sarkasmus in jedem einzelnen Wort.
"Natürlich vermisse ich dich. Ich vermisse euch alle."
"Achja? Merkt man nichts von. Du hast nichts mehr im Kopf außer Cody."
"Er macht mich glücklich", sagte ich leise und lächelte Cody an, der immernoch mit meinen Haaren spielte. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust und wartete auf eine Antwort von Ashley.
"Schön für dich", meinte sie nach einem Moment des Schweigens. Was ging denn bitte mit der?
"Ashley, was kann ich denn noch machen außer mich entschuldigen? Ich würde dir ja gerne alles erzählen." Ich hörte wie sie atmete.
"Also 1. du bist einfach gefahren ohne dich richtig von mir zu verabschieden 2. du hast noch nichtmal angerufen, ich dachte es wäre was schlimmes passiert und du kannst einfach nicht reden, aber dann muss ich in der Zeitung lesen wie du zu einem Reporter gesagt hast, dass du glücklicher bist als je zuvor", meinte sie angepisst.
"Das habe ich nie zu einem Reporter gesagt!", meinte ich schnell.
"Ist doch egal, auf jeden fall hast du ziemlich glücklich ausgesehen. Man Mary ich bin deine beste Freundin ich will wissen was in deinem Leben abgeht."
Ich konnte sie ja verstehen, aber sonst ist sie nicht so. Sie machte eigentlich noch nie groß Stress, das war eine der Sachen die ich an ihr liebte. Sie wusste wenn es einem leid tat.
"Ich bin halt einfach glücklich mit Cody, ok? Ich will diese drei Monate genießen bevor ich ihn keine Ahnung wann wiedersehe.."
"Du hättest ihn mir wenigstens mal vorstellen können. Schließlich muss er doch durch den beste-Freundin-guckt-ob-sie-ihn-akzeptiert-Test", lachte sie. Glück gehabt, anscheinend war sie einfach nur kurz ein bisschen sauer.
"Du hast ihn einfach zu akzeptieren", grinste ich.
"Warum? Was ist wenn ich das Gefühl habe, er tut dir nicht gut?"
"Warum sollte er mir nicht gut tun?"
Sie schwieg.
"Ash? Warum sollte er mir nicht gut tun?", fragte ich nochmal etwas lauter.
"Ach vergiss es, er's bestimmt toll. Du? Ich muss Schluss machen. Skypen wir mal wieder?"
Sie wartete gar nicht auf meine Antwort sondern legte sofort aus. Komisch. Cody guckte mich fragend an.
"Wer war das?"
"Ashley. Meine beste Freundin. Und irgendwie ist sie gerade mega komisch drauf."
Cody zog mein Gesicht zu seinem. "Hast du was dagegen wenn ich dich jetzt nicht danach frage?"
Er legte seine Hand auf meine Wange und streichelte sie mit dem Daumen. Ich schüttelte den Kopf.
"Wieso?"
Er beugte sich leicht vor und küsste mich zärtlich.
"Damit wir das tun können", raunte er in mein Ohr.
Ich lächelte und das Telefonat mit Ashley war schon wieder so gut wie vergessen. Wie machte er das bloß immer?
Wir lagen einfach aufeinander und küssten uns. Wir genossen die Nähe und dachten nicht gleich an mehr.
"Ich liebe dich", flüsterte er immer wieder zwischen unseren Küssen. Ich hatte gar keine Zeit ihm zu Antworten, da er immer wieder seine Lippen auf meine legte und mich erneut küsste. Das ging bestimmt eine halbe Stunde so. Bis seine Mom plötzlich in's Zimmer platzte.
"Habt ihr auch Hunger? Oh.. störe ich?"
Ich löste mich sofort von Cody und sprang auf die andere Seite des Bettes.
"Ehh.. Ja.. Also Cody hat eh immer Hunger", meinte ich noch etwas benommen. Sie lachte ein wenig.
"Ok. Das Essen ist in 10 Minuten fertig."
Mit diesen Worten ließ sie uns wieder alleine und ich fing an zu lachen.
Cody drehte sich um und lag mit dem Kopf im Kissen.
"Was machst du da?", fragte ich.
"Mich ärgern", seine Stimme war gedämpft vom Kissen.
"Wieso?"
"Weil uns immer jemand stööört!"
Ich lachte und schlug ihn auf sein Hintern.
"Ey?!", beschwerte er sich und drehte sich zu mir.
"Gestern und vorgestern hat uns niemand gestört", kicherte ich und kuschelte mich wieder an ihn.
Er seufzte.
"Die zwei schönsten Nächte meines Lebens", meinte er und lächelte. Ich wurde ganz rot und Cody schaute mich bewundernd an.
"Ich find das so süß wenn du rot wirst", sagte er und setzte sich mit mir hin.
"Ich nicht."
"Ist es aber."
"Nein", schmollte ich.
Er legte seine Hand wieder auf meine Wange.
"Die ist voll warm."
"Kein Wunder ist ja auch Blut drinne", lachte ich. Er verzog sein Gesicht. "Iiiih Blut wie eklig!"
Ich lachte und schlug ihm auf die Schulter. Er küsste mich kurz.
"Wollen wir essen?"
Ich nickte und er nahm meine Hand.
Es roch schon so lecker. Als wir in die kleine Küche des Tourbuses ankamen, war erst nur Angie da.
"Ich wollte euch nicht stören", entschuldigte sie sich nochmal.
Ich kicherte und Cody meinte schnell:"Schon gut, wir hatten nicht vor.."
"Okay. Aber.. tut mir leid wenn ich das jetzt so frage, aber als Mutter möchte man sowas gerne wissen.. habt ihr schonmal miteinander geschlafen?"
Ich wurde schon wieder total rot.
"Lalalalalala ich weiß nicht wovon du redeeeeest. Komm Cody, wir haben doch kein Hunger."
"Ich hab wohl Hunger", meinte Cody.
"Nein, hast du nicht ok?"
Angie fing an zu lachen.
"Ok, ich bin schon ruhig", meinte sie und gab uns ein Zeichen, dass wir uns schon mal hinsetzten konnten. Zwei Sekunden später kamen Fredo, Justin und Alli rein gestürmt. "ESSSSSSEEEEEEN LADYYYYS!", schrie Alli und Justin nahm sie über die Schulter.
"Was hast du gesagt?!", fragte er gespielt wütend und sie schrie: "Lass mich runter... Aaaaaaah... Justin! Drew! Bieber! Lass! Mich! Runter!"
Ich lachte über die beiden, sie waren so süß. Dann guckte ich Cody an und er mich. Wir fingen beide an zu grinsen. Fredo setzte sich neben mich und musste sich festhalten um nicht umzukippen, da er so lachen musste. Er steckte mich irgendwie an und ich lachte auch. Cody küsste mich schnell damit ich aufhöre zu lachen.
"Awww", meinte Fredo und kicherte.
Cody wollte mich leicht nach hinten drücken, doch hinter mir war keine Lehne und dann flog ich in Fredos Schoß. Fredo musste darauf hin noch mehr lachen und Cody guckte nur doof auf den Boden.
"Cody du bist süß", lachte ich und er zog mich wieder zu sich. Dann küsste ich ihn leidenschaftlich.
"Tut mir ja leid dass ich euch Turteltäubchen stören muss, aber könntet ihr mir das abnehmen?" Angie hielt uns eine Schüssel mit Pommes hin.
"Klar", sagte ich schnell und nahm die Schüssel um sie auf den Tisch zu stellen. Als wir alle so am essen waren fing Cody an mich zu füttern.
"Schatz, ich bin schon groß", lachte ich.
"Ja, aber du hast mich gestern mit Pizza gefüttert und jetzt sollte ich dich auch mal füttern."
"Und dir sollte man", ich machte eine kleine Pause und flüsterte ihm ins Ohr:"öfters sagen, dass ich dich liebe."
Cody beugte sich zu mir und küsste mich auf die Wange.
"Dir auch... Ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich, ich liebe dich... ich glaube es werden nie genug sein", flüsterte er.
"Hey, was habt ihr für Geheimnisse?", fragte Fredo und grinste.
"Das wüsstest du wohl gerne, hm?", meinte ich und streckte ihm die Zunge raus.
"Wer flüstert der lügt", meinte er beleidigt und Cody mischte sich ein: "Ich hab aber nicht gelogen!"
"Will ich hoffen", sagte ich.
"Ich liebe dich", meinte Cody nun laut zu mir.
Aufeinmal kamen Justin und Alli, die vorhin kurz nach hinten gerannt sind wieder nach vorne und setzten sich zu uns. Die beiden waren total hyperaktiv und laberten irgendeine scheiße, die keiner verstand. Somit war das Gespräch von Fredo, Cody und mir zuende.
Genauso wie das essen. Ich half Angie noch beim Abwasch. Sie ist schon ein richtiger Mutterersatz für mich geworden.
"Alles gut bei dir und Cody?", fragte sie und lächelte mich an.
Ich nickte. "Ja alles Super... Und bei dir und Brad?"
Ich lachte, da das irgendwie komisch war ein Ehepaar das zu fragen.
Angie lachte auch ein wenig.
"Ja, bei uns ist auch alles super. Habt ihr euch schon Gedanken drüber gemacht, wie es nach der Tour mit euch weiter geht? Ihr gewöhnt euch gerade so sehr aneinander.."
Wortlos lief mir eine Träne übers Gesicht und ich guckte nach unten.
"Haben wir..", antwortete ich kaum hörbar.
Ich wischte die Träne schnell weg damit Angie die nicht sehen konnte. "Wir wissen nur noch nicht so genau." Sie verstand, dass ich noch nicht darüber reden wollte und fragte mich, um das Thema zu wechseln: "Warst du schonmal in Manchester?"
Ich nickte.
"Ja, mit Dad bei einem Fußballspiel."
Trotzdem waren meine Gedanken immer noch bei dem Thema 'Was passiert nach der Tour'. Ich vermisste Cody jetzt ja schon, obwohl er nur zwei Räume weiter war. Angie merkte, dass ich mir Gedanken drüber machte.
"Hey, ich bin mir sicher, dass ihr das hinkriegen werdet. Ihr könnt euch ja ganz oft gegenseitig besuchen."
"Ja klar, aber das ist so umständlich. Normale in unserem Alter wohnen meistens in der gleichen Stadt oder wenigstens im gleichen Land. Wir wohnen ja noch nicht mal auf dem gleichen Kontinent."
Sie nahm mich in den Arm und gab mir einen Kuss auf die Stirn.
"Ihr liebt euch und das ist alles was zählt."
"Ich möchte so gerne mit ihm zusammen ziehen", flüsterte ich.
"Das wär aber selbst für normale Verhältnisse etwas früh."
"Ja schon, aber Cody ist so toll und wir verstehen uns so gut... Ich will einfach nicht von ihm getrennt sein." Ich seufzte und nahm mir ein Schluck Wasser aus meinem Glas.
Sie sah mich verständnisvoll an.
"Irgendwann werden wir heiraten und Kinder kriegen. Das hat er mir versprochen", sagte ich und lächelte leicht.
Angie lächelte zurück doch in ihren Augen sah man Unsicherheit, aber ist ja klar dass sie nicht denkt wir würden heiraten. Am besten wäre wenn jetzt noch ein Spruch kommt wie: "Die junge Liebe.. noch so frisch."
Natürlich würde Angie nie sowas sagen, aber ich spürte dass sie mir nicht zustimmen wollte.
In diesem Moment kam Cody zu uns und küsste mich flüchtig.
"Ich hab dich vermisst", schmollte er.
Ich nahm seine Hand.
"Ich dich auch."
Er nahm mich auf seinem Arm und trug mich ins Zimmer.
Die Fahrt nach Manchester dauerte eigentlich ziemlich lange, aber Cody und ich redeten die ganze Zeit, sodass es uns wie eine Stunde vorkam...

29.8.13 17:03, kommentieren

Kapitel 54 - Aww, he's so in love

*Alli's Sicht*

"Komm jetzt, ich hab Hunger. Deine Haare liegen perfekt. Außerdem gehen wir nur zum Frühstück", drängte ich Justin, der schon eine halbe Stunde vor dem Spiegel stand und seine Haare richtete.
Wie kann er nur so eigen mit seinen Haaren sein? Ist ja schlimmer als ich.
Ich beschloss, einfach schon alleine zum Frühstück vorzugehen.
Als ich unten ankam saßen Cody und Mary schon am Tisch.
"Hey, wo ist Bieber?", fragte mich Mary.
"Haare.", war das einzige was ich sagte. Sie wusste was ich meinte. Ich setzte mich zu den beiden, so musste ich nicht alleine sitzen und auf Bieber warten. Er war schon ein bisschen komisch. Aber dafür liebe ich ihn ja schließlich.
"Ich glaub ich könnte noch ein Brötchen vertragen", sagte Mary.
"Das ist dann schon dein viertes", meinte Cody zu ihr.
"Ja und? Holst du mir bitte noch eins, Ro.."
Er unterbrach sie:"Was hab ich dir zu dem Thema gesagt?"
Sie wurde leicht rot und entschuldigte sich. Er küsste sie und stand dann auf um noch etwas zu essen zu holen. Die beiden waren schon sehr süß.
"Wolltest du ihn grade Robert nennen? Ich hab dir doch gesagt du sollst es lassen.", fragte ich Mary.
"Manchmal bringt es was, wenn man ihn damit provoziert", grinste sie und wurde wieder rot.
Wie süß sie war. Im nächsten Moment kam Justin dazu, gab mir einen Kuss auf die Stirn und holte sich was zu essen.
"Die sehen ja noch so aus wie vor 10 Minuten.", ärgerte ich ihn als er sich neben mich setzte.
"Sei leise, ich hab einen bad-hair-day", sagte er traurig.
Mary fing lauthals an zu lachen und konnte nicht aufhören.
"Bad-Hair-Day? Justin dein ernst?", prustete sie aus sich raus.
"Sag mal, war Twist heimlich hier und hat mit dir gekifft oder warum hast du so extrem ÜBERTRIEBENE gute Laune?", fragte er sie schlecht gelaunt.
"Ne war er nicht. Hat andere Gründe. Warum so schlecht drauf, Bieber?", fragte sie ihn.
"Mary, ich glaube du lässt deinen Bruder mal in Ruhe. Er wird auch wohl seine Gründe haben." , sagte Jeremy als er reinkam.
"ER hat sich zu UNS gesetzt. Und ich hab NICHT mit Twist gekifft!", antwortete sie Jeremy.
"Schatz. Lass ihn doch einfach.", sagte er ruhig.
"Komm, Cody. Wir lassen den kleinen armen Bieber mal in Ruhe und gehen wieder", lachte sie, nahm Cody's Hand und sie gingen.
Bei der Tür drehte sie sich nochmal um und meinte gut gelaunt:"ROCK'N'ROLL!"
Was war denn mit ihr los.
Die war aber ziehmlich gut gelaunt. "Hey Schatz, was ist los?", fragte ich Justin.
"Nichts", sagte er und lächelte.
"Das hörte sich grade aber anders an."
Ich lehnte mich mit meinem Kopf an seine Schulter.
"Ich bin nur genervt von Mary's übertieben guter Laune. Heute schonmal Twitter gecheckt? Mary spamt alles damit voll, wie sehr sie Cody liebt und wie schön das Leben doch ist."
"Hm, ich frag mich auch schon die ganze Zeit woran das liegt. Ja habe ich gesehen. Das hat sie noch nie so extrem, oder?", antwortete ich ihm.
"Nein. Ich glaub ich sollte nacher mal mit ihr reden. Nicht, dass sie doch heimlich irgendwelche Drogen von Twist mitgeschmuggelt hat. Sie hat schon einmal mit ihm gekifft."
"Oh man. Ja das wäre das Beste." Wir aßen unsere Brötchen auf und gingen wieder nach oben.
"Soll ich?", fragte Justin und nickte zur Zimmertür von Cody und Mary rüber.
Ich überlegte kurz.
"Okay. Dann kann ich auch mal wieder mit Cody quatschen."
Gesagt, getan. Justin ging zu Mary und Cody kam zu mir.
"Warum trennt ihr uns einfach? Wir waren gerade am chillen!", beschwerte er sich.
"Wir quatschen nun ein bisschen. Alles klar bei dir und Mary?", fragte ich ihn.
Er strahlte.
"Alles bestens.. Duuuu?"
"Jaaaa?"
"Kannst du mir heute Abend ein bisschen beim Kochen helfen? Naja eher beim Pizza backen. Du weißt, ich bin nicht der geborene Koch."
"Wenn ich nichts mit Justin mache gerne. Du weißt ja. Ab morgen ist wieder volles Program angesagt. Aber warum willst du Pizza backen?"
"Ich hab Mary versprochen, dass ich ihr Pizza backe", lächelte er stolz und wollte noch was sagen, hielt dann aber den Mund.
"Okay. Was wolltest du noch sagen?", hakte ich nach.
"Schon gut, nicht so wichtig."
"Cody komm schon. Du weißt du kannst mir alles erzählen."
Ich merkte wie er etwas rot wurde.
"Wir wollten uns nur nen schönen Abend machen. Mit Pizza."
"Sicher? Mehr ist da nicht?"
"Was sollte da mehr sein?"
"Zum Beispiel warum Mary auf einmal so mega super gut drauf ist?"
Ich wusste da war irgendwas.
"Sie ist halt glücklich."
Ich guckte ihn fragend an.
"Cody? Justin sagte SO glücklich ist sie nur wenn.. ach egal."
"Wenn was? Ich mach sie halt einfach glücklich."
"Einfach so. Weil ihr auch nichts gemacht habt? Cody ich kenn dich, jetzt hau raus.", hakte ich nochmal nach.
"Hä? Was sollten wir denn gemacht haben?"
Er guckte auf den Boden und grinste.
"Warum grinst du jetzt?"
Er gab keine Antwort sondern wurde nur rot. "Okay Cody. Jetzt lass die Sau raus. Los."
Er schüttelte den Kopf.
"Habt ihr miteinander geschlafen?", fragte ich provozierend. Er schaute mich an und war rot angelaufen wie eine Tomate.
"Also ja. Man Cody sag das doch gleich. Ich freu mich so für euch!"
Ich nahm ihn in den Arm.
"Warum sollte ich das denn sagen?", fragte er, während er sich aus meiner Umarmung löste.
"Wir erzählen uns doch sonst auch alles. Und du weißt, dass ich dir alles anmerke."
"Ja, aber SOWAS zu erzählen, wobei es nichtmal richtig geplant war.."
"War es denn wenigstens schön?", fragte ich.
Er schwieg einen Moment, strahlte dann und meinte:"Ohja, mehr als das."
"Siehst du. Und das ist das einzige was zählt. Ich freue mich ja so für dich."
Ich lächelte ihn an.
"Aber wir hatten kein Kondom."
"Nimmt sie die Pille?"
Nun sah er etwas bedrückt aus.
"Ja schon. ABER trotzdem hatte ich meine Bedenken. Sie hat mich dann irgendwie doch dazu gebracht mit ihr zu schlafen."
"Wenn du es nicht unbedingt ohne Kondom wolltest, warum hast du es ihr nicht erklärt?, fragte ich ihn.
"Hab ich."
"Aber?"
Er überlegte eine Weile, bevor er antwortete.
"Aber ich war so scharf auf sie."
"Haha. Okay. Es wird sicher nichts passiert sein. Achte einfach drauf, dass sie nun immer die Pille nimmt."
"Ja."
Er schaute auf die Uhr.
"Noch 7 Stunden, dann sollte die Pizza fertig sein und alles andere auch."
"Alles andere auch?", fragte ich neugierig.
Was hatte er nur alles vor? Ich hoffte, dass er dran denkt, dass ich auch noch ein bisschen Zeit mit Justin verbringen wollte.
"Erklär ich dir beim Einkaufen", meinte er und zog mich nach draußen.
"Warte. Ich will Justin wenigstens bescheid sagen.", rief ich.
Er lief ohne mich vor. Besser gesagt, er rannte.
Ich ging schnell zu Justin um ihn Bescheid zu sagen und küsste ihn zum Abschied.
"Bis gleich, Schatz!"
Dann rannte ich Cody hinterher.
"Hey, warum so eilig? Und jetzt sag mir erstmal was du vorhast", meinte ich als ich ihn eingeholt hatte.
"Ich will Pizza Backen?!"
"Ja das weiß ich", antwortete ich leicht aus der Puste, da er so schnell war.
Warum backt er denn nicht mit Mary zusammen Pizza? Verstehe ich nicht.
"Wieso backt ihr nicht zusammen?", fragte ich und hielt mich an seinem Arm fest damit ich sein Tempo mithalten konnte.
"Ganz einfach. ICH hab gesagt, dass ICH FÜR SIE koche. Warum sollte sie mir dann helfen?"
Wieso war er denn so schlecht drauf plötzlich? Ich sagte nichts mehr sondern lief einfach still mit ihm zum Supermarkt.
"Ich liebe sie so sehr", durchbrach er plötzlich die Stille.
Ich sah ihn verwundert an und lächelte dann.
"Ihr seid glücklich oder?", fragte ich und er antwortete schnell: "Ziemlich."
"Das freut mich. Wirklich."
Wie süß ich es einfach nur fand, dass mein Bruder so verliebt ist. Er hatte es auch echt verdient. In den letzten Monaten war er so geschafft von dem Erfolg und Mary pusht ihn wieder. Er tanzte durch die Gänge vom Supermarkt und schmiss alles in den Einkaufswagen. Erst waren da Ganz normale Pizza Sachen, aber irgendwann kamen auch noch Kerzen dazu.
"Wozu brauchst du Kerzen? Du weißt, dass man Pizza im Ofen macht und nicht über Feuer?"
"Ich weiß", grinste er und lief weiter. Nein, er tanzte.
"Und was willst du dann damit?"
Ich konnte mir schon denken was er vorhatte. Trotzdem wollte ich es von ihm hören.
"Aufn Tisch stellen."
Man musste ihm echt alles aus der Nase ziehen.
"Nur aufn Tisch?", fragte ich neugierig.
"Mal sehn", schrie er mir fast zu, da er schon zu den Tomaten getanzt ist und ich noch auf Höhe der Kartoffeln war.
Er stellte sich auf den Einkaufswagen und rollte wieder zu mir zurück. Als wäre es ein Skateboard.
"Hast du alles?", fragte ich.
Er nickte. 10 Sekunden später meinte er:"NEIIIN, ICH HAB DIE KONDOME VERGESSEN!" und rannte quer durch den Laden.
Oh Gott. Hoffentlich hatte das keiner gefilmt. Ich lief knallrot mit dem Wagen hinter Cody her.
Aber der kam mir schon entgegen.
"So, ich hätte dann alles", lächelte er stolz.
Wie viele Packungen hatte er da in der Hand? Ich wollte gar nicht zählen, er hatte den ganzen Arm voll.
"Eine Packung hätte es auch getan, oder?", fragte ich und musste mir das Lachen verkneifen.
Er schüttelte den Kopf und ich schlug ihn leicht gegen die Schulter.
"Du kannst damit gerne zur Kasse gehen."
Ich schob den Wagen vor seine Füße und da er immer noch am tanzen war stolperte er.
"Alli!", schimpfte er und stand sofort wieder auf.
Dann nahm er den Wagen und ging zur Kasse.
Ich lachte immer noch dadrüber das er hingefallen ist. Das sah so witzig aus. Als ich so lachte merkte ich gar nicht wo ich hin ging und landete aufeinmal in dem Armen von einem Opa. "Träum doch nicht so viel junge Dame", sagte er. Wie peinlich er hielt mich so wie in einem schlechten Liebesfilm bei einer Tanzscene. Das war wohl mein Karma. "Entschuldigung", sagte ich schnell und machte einen großen Schritt nach hinten.
Cody stand an der Kasse, sah zu mir rüber und lachte mich aus. Schnell lief ich zu ihm.
"Cody?"
"Hm?"
"Weiß Mary eigentlich, was du vorhast?", fragte ich ihn und guckte auf den Stapel Kondome.
"Jaa, haben wir besprochen", kicherte er.
"Na dann ist ja gut."
Süß. Einfach nur süß.
Er bezahlte, packte alles in eine Tüte und dann gingen wir wieder ins Hotel um Pizza zu backen...

29.8.13 17:00, kommentieren

Kapitel 53 - I just had sex.. and it felt so good

*Cody's Sicht* Was war nur los mit Mary? Sie ist gerade richtig komisch drauf und ich wusste nichtmal wieso überhaupt. Nochdazu ist sie ziehmlich zickig. Ich hoffe nur sie reagiert sich schnell wieder ab. Nun ist erstmal die Show dran. Nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir an der Arena an. Ich machte mich fertig und dann sollte es auch schon los gehen. "Krieg ich noch einen Kuss, bevor ich auf die Bühne gehe?", fragte ich Mary. Wortlos gab sie mir einen flüchtigen Kuss auf den Mund und widmete sich dann wieder Jazzy und Jaxon. Kein 'Viel Glück' oder 'Ich liebe dich' kam von ihr. Nicht einmal ein 'Hab Spaß'. Nichts, einfach garnichts. Ich seufzte und machte mich bereit. Showtime. Aber konzentrieren konnte ich mich heute irgendwie nicht wirklich. Ich hatte zwei Texthänger und vertanzt hab ich mich auch einmal. Was war bloß los mit diesem Mädchen? Ich konnte es mir nicht erklären. Nach der Show ging ich zurück zu Mary. "Und wie war ich?" "Wie immer.", antwortete sie total genervt. "Und was heißt 'wie immer'?", fragte ich. Schließlich hatte ich sie noch nie mit zu einem Konzert genommen. "Wie immer halt. Du musst doch wohl am Besten wissen wie du auf der Bühne bist.", gab sie patzig zurück. "Ok Mary, es reicht. Meine Show ist vorbei. Sag mir was los ist." Sie guckte auf den Boden. "Ne. Ist nichts", murmelte sie. "Doch. Das sehe ich doch. Jetzt hau raus. Du weißt du kannst mir alles sagen." "Ne, DAS kann ich dir nicht sagen." Sie schaute mich immernoch nicht an. Gleich raste ich aus. "Wieso denn nicht?", hakte ich nach. "Weil.. das ist peinlich." "Was bitteschön kann SO peinlich sein, dass du es deinem eigenen Freund nicht erzählen kannst?!" "Cody, bitte vergiss es. Es wird schon irgendwann passieren. Es ist alles ok", sagte sie und gab mir einen Kuss. Jetzt war ich verwirrt. Was wird schon irgendwann passieren? Wollte sie etwa, dass ich ihr einen Antrag machte? Dabei waren wir doch erst einen Monat zusammen. Das kann nicht sein. Klar, ich liebe sie. Aber schon einen Antrag, nein danke. Ich sah sie an und meinte:"Ich werde dich schon irgendwann noch heiraten. Aber jetzt ist das noch zu früh." "Was?! Willst du etwa solange warten?!", fragte sie schockiert. "Wir sind doch erst ein Monat zusammen." "Ich weiß, Schatz. Und das meinte ich eigentlich garnicht. Aber ist schon gut. Zu wissen, dass du mich irgendwann heiratest macht mich glücklich", während sie das sagte, lächelte sie mich an. Ich vergaß einfach alles um mich herum und küsste sie seeehr lange. "Wollen wir schon wieder zurück ins Hotel?", flüsterte ich und sie nickte. "Ich war schon auf so vielen Konzerten von Justin, so langsam kann ich's nicht mehr hören", lachte sie. "Und außerdem. Darauf hab ich die ganze Zeit gewartet.", fügte sie noch hinzu. Ich glaub jetzt machte alles einen Sinn. Sie wollte alleine mit mir sein und dann mit mir.. ok, alles was sie will. "Okay. Dann mal los, mein sexy Engel.", sagte ich während ich ihre Hand nahm und wir losgingen. "Halt, wo wollt ihr hin?", stoppte uns Fredo auf dem Weg. "Wir wollen schon zurück zum Hotel. Wir sind ziehmlich müde und kaputt.", gab Mary als Antwort. Wie sie sich aus Sachen raus reden konnte war unglaublich. "Wovon bist DU denn müde? Cody kann ich ja verstehen, der hat ne super Show hingelegt. Aber du? Du hast hier die ganze Zeit mit Jazzy und Jaxon gesessen", lachte Fredo. "Ich bin aber wirklich müde", zickte sie ihn an. "Na gut. Soll ich euch schnell fahren?" "Wir können auch ein Taxi rufen. Ich pass schon auf sie auf.", versprach ich ihm. Er nickte kurz und wir gingen los. Ich rief ein Taxi und keine 5 Minuten später war es auch schon da und brachte uns ins Hotel. Die Fahrt kam mir länger vor als vorhin. Wie froh ich war als wir am Hotel ankamen. Ich bezahlte, hob Mary aus dem Taxi, trug sie ins Zimmer, warf sie aufs Bett und begann sie leidenschaftlich zu küssen. Sie zog mich über sich und keine 5 Sekunden später waren ihre Hände unter meinem Top. Wieder keine 5 Sekunden später zog sie es mir auch schon aus. So schnell konnte man garnicht gucken, da lag es schon auf dem Boden. Nun hatte sie ihre Arme um meinen Hals geschlungen und drückte mich näher an sich heran. War das grade wirklich das richtige? Ja, ich liebe sie und ich will mein erstes Mal mit ihr haben. Also ging auch ich ihr unters T-Shirt. Ich löste unseren Kuss kurz um ihr das Shirt auszuziehen. Danach landeten meine Lippen sofort wieder auf ihre. Eigentlich hatte ich mir das total anders vorgestellt. Irgendwann, wenn sie mir Bescheid gesagt hätte, dass sie mit mir schlafen will hätte ich alles viel romantischer gemacht. Das ganze Zimmer schön dekoriert undso. Und jetzt? Naja, was soll's. Ich war dafür bereit. Und sie anscheinend auch. Und wie schön sie ohne ihr Shirt einfach aussah. Ich saugte an ihrem Hals und ich wusste, dass es auch für sie das erste Mal sein würde, also war alles cool. Ich fing an ihre Hose zu öffnen. Währenddessen öffnete sie auch meine. Was mich auch ziemlich erleichterte, denn mittlerweile hatte ich schon eine deutliche Beule in der Hose. "Bist du dir sicher, dass du das gerade hier wirklich willst?", fragte ich sie. Ich wollte nichts tun, was sie nicht wollte. Sie nickte und antwortete:"Ich bin mir mehr als sicher." "Okay.", sagte ich und begann ihre Brüste zu massieren. Sie kratze mit ihren Fingernägeln meinen Rücken entlang und ich zuckte leicht zusammen. Langsam ging ich mit meinen Fingern ihren Bauch runter, und sie schauerte leicht. Dann drang ich mit einem Finger vorsichtig in sie rein, während sie langsam meinen Penis streichelte. Mary stöhnte leise auf. "Ich liebe dich", flüsterte sie fast tonlos und küsste mich. "Ich dich auch.", flüsterte ich in den Kuss zurück. Als wir merkten das wir soweit waren, fiel mir ein, dass wir nichts zum verhüten hatten. "Du Mary? Wir haben kein Kondom.", sagte ich etwas traurig. "Ich nehm doch die Pille", sagte sie und küsste mich wieder. Ich löste mich wieder aus dem Kuss und aus ihrem Griff. "Ich möchte aber gerne komplett sicher gehen." "Cody", seufzte sie traurig. Ich überlegte eine Weile. Was machen wir denn jetzt? "So wie ich Justin kenne, hat er bestimmt welche dabei. Und Justin ist noch in der Arena. Das heiiißt? Na komm schon, enttäusch mich nicht!", grinste sie. "Wieso sollte Justin welche haben? Der ist doch auch erst seit gestern in einer Beziehung. Und ich verspreche dir, das nächstemal wird es wunderschön." ,sagte ich, gab ihr einen Kuss auf die Stirn und setzte mich hin. "DU BIST BLÖD, CODY!", schrie sie mich an und hatte ein paar Tränen in den Augen. "Schatz bitte. Ich hab mir unser erstes Mal total romantisch vorgestellt. Erst Essen im Kerzenschein. Rosenblätter auf dem Bett. Ich weiß du willst jetzt gerne. Aber du musst mich auch verstehen, dass ich sicher gehen will. Ich will ja schließlich noch kein Vater werden. Zumindest momentan nicht." Sie lehnte ihren Kopf gegen meine Brust und murmelte:"Gegen ein Baby hätte ich auch nichts. Die sind süß." Dann guckte sie hoch zu mir. "Bitte", flehte sie mich an. "Aber jetzt ein Baby? Wir sind grade mal ein Monat zusammen. Wir können uns mit allem Zeit lassen, Engel." Ich drückte ihr ein Kuss in ihr Haar. "Niemand hat gesagt, dass ich schwanger werde nur weil wir kein Kondom benutzen. Denkst du etwa ich bin zu dumm dazu, die Pille zu nehmen oder was?", meinte sie beleidigt. "Nein. Das meine ich nicht. Aber guck mal. Wir sind noch jung und haben alle Zeit der Welt. Und versteh mich doch bitte, dass ich mir sicher sein möchte." Sie antwortet garnicht mehr, sondern zog ihre Unterwäsche wieder an und mein T-Shirt. Dann legte sie sich hin. "Nacht", sagte sie immernoch beleidigt. "Schatz.. Morgen ist ein Interview-Konzert-freier-Tag. Soll ich uns morgen Abend was schönes kochen?" Keine Antwort. "Und dann machen wir uns einen schönen Abend. Und wir kaufen so viele Kondome wie du nur möchtest." Ich gab ihr einen Kuss in den Nacken. Sie seufzte, aber antwortete immernoch nicht. "Mary? Jetzt rede mit mir. Du benimmst dich gerade richtig kindisch." "Kindisch? Okay. Was soll ich machen damit ich 'erwachsen' bin?" , gab sie patzig als Antwort. "Das jetzt einfach akzeptieren und vernünftig mit mir reden vielleicht? Ich weiß garnicht warum du jetzt überhaupt wieder so sauer auf mich bist." "Weil du einfach abgebrochen hast?!" "Versteh mich doch einfach!" "Da gibt es nichts zu verstehen." "Mary bitte." "Ich wollte so gerne", schluchzte sie. Weinte sie etwa? "Ich weiß. Aber versteh mich doch bitte auch einmal. Wir werden das schnell wiederholen. Und dann wird es 1000 mal schöner als es heute gewesen wäre. Versprochen.", sagte ich ruhig. "Aber du hast jetzt fast jeden Tag einen vollen Terminkalender. Wo pass ich da bitte noch zwischen?" "Morgen. Hab ich doch gesagt. Hast du Angst, dass ich keine Zeit mehr für dich hab? Ist es das?" Sie nickte nur. "Ach Süße. Ich werde IMMER Zeit für dich haben. Und wenn mal nicht, dann nimm ich mir die." Ich sah, wie sie dadurch wieder etwas lächelte. Sie drehte sich wieder zu mir und legte einen Arm um mich. "Versprichst du mir das?", fragte sie mich leise. "Ich verspreche es dir. Und morgen machen wir uns einen schönen Tag. Ich koch dir alles was du willst." Endlich war sie wieder glücklich. "Auch Pizza mit Käse, obwohl du garkein Käse magst?" "Jap. Auch das." "Aber dann isst du ja garnichts und verhungerst", sagte sie traurig. "Für dich esse ich auch einmal Pizza mit Käse.", sagte ich und küsste sie. "Du bist süß", sagte sie in den Kuss hinein und durchwuschelte mit einer Hand meine Haare. "Wieder alles okay?", fragte ich dann. "Ich denke schon", antwortete sie und gab mir einen flüchtigen Kuss. "Aber.. ich würde jetzt so gerne." "Mary.." Ich wusste nicht was ich nun machen soll. Sollte ich vielleicht doch mit ihr schlafen? Ich überlegte wieder. "Woran denkst du?", fragte sie mich, nachdem ich einige Zeit nichts gesagt hatte. "Wie süß du bist, wenn du versuchst beleidigt zu sein." Ich küsste sie im Nacken und sie kicherte leicht. "Schatz hör bitte auf, sonst bin ich gleich wieder beleidigt, weil du nicht mit mir schlafen willst", flehte sie mich an damit aufzuhören. Aber nein. Ich machte trotzdem weiter. Dann fing ich auch noch an sie zu kitzeln. "Cody Robert Simpson. BITTE! LASS DAS!" "Hast du mich gerade mit meinem Zwischennamen genannt?" "Ja. Hast du doch gehört." "Du weißt, ich mag das nicht." Sie grinste mich an. "Robert Robert Robert Robert Robert Robert", provozierte sie mich. "MARY BITTE!" Sie hörte nicht auf. Wie ich diesen Namen hasste. Woher wusste sie das eigentlich? ALLI! Wieso muss Alli ihr immer alles verraten? "Lass das bitte", bat ich sie. "Und dann, Robert?", grinste sie mich frech an. "Mary bitte. Es ist mir wichtig das du diesen Namen nie wieder sagst. Ich hasse den." "Ich find den süß." "Der ist alles andere als süß. Bitte lass das, ok?" "Hm. Okay.", und wieder küsste sie mich. Diesmal wieder leidenschaftlicher und drängender. Man, warum machte sie es mir gerade so schwer? Ich würde jetzt ja auch gerne mit ihr schlafen. Aber ich kann nicht. Nicht ohne Kondom. "Ich liebe dich", flüsterte ich. "Ich liebe dich auch, Robert." "Mary!" Hatte ich ihr gerade nicht gesagt, sie soll es lassen? Und sie hatte es einfach wieder gemacht. Sie fand es anscheinend auch noch lustig. Aber ich nicht. Im Gegenteil. Ich fand es überhaupt nicht gut dass sie das machte. "Wenn ich jetzt mit dir schlafe, hörst du dann auf mich so zu nennen?", sagte ich ohne nachzudenken. "Ohhja. Baby bitte bitte.." "Pssssscht", fiel ich ihr ins Wort. Dann fing ich an sie wild zu küssen. Ich dachte garnicht mehr nach, mein Verstand setzte total aus. Also zog ich ihr ihre Klamotten wieder aus und wir fingen von vorne an. Als wir dann wieder so weit waren, guckte sie mich ernst an und meinte:"Wehe, du machst jetzt wieder einen Rückzieher!" "Nie im Leben." Sie lächelte und langsam drang ich in sie hinein. Dabei verzog sie das Gesicht ein wenig und stöhnte leise auf. "Geht's?", fragte ich besorgt. Ich wollte ihr nicht wehtun. "Ja. Mach weiter.", stöhnte sie auf. Also fing ich an mich langsam in sie zu bewegen. Dabei guckte ich sie zwischendurch immer wieder an um mich zu vergewissern, dass alles ok ist. Auch wenn es ungeplant war. Dieser Abend war der schönste in meinem Leben...

29.8.13 16:55, kommentieren

Kapitel 52 - I Love You

*Mary's Sicht*

Ich lag auf dem Bett und beobachtete Cody dabei, wie er sich Outfits für heute Abend zusammen suchte.
"Wie findest du das?", fragte er.
"Das Hemd gefällt mir nicht so. Aber sonst ist gut", meinte ich.
"Mary, du hast immer was zu meckern. Was soll ich denn deiner Meinung nach anziehen?", lachte er.
"Garnichts?", schlug ich vor.
Er lachte noch mehr.
"Das können wir gerne auf nach der Show verschieben."
"Ne. Dann bist du total verschwitzt."
Cody setzte sich zu mir auf's Bett.
"Sag mir lieber was ich jetzt anziehen soll", schmollte er.
"Dein rotes Tanktop und eine kurze Jeans.", das gefällt mir heute.
"Eine kurze Hose?", wiederholte er fragend.
Ich nickte.
"Ja."
"Aber das ist doch kalt draußen." "Ja aber in der Arena wird es warm sein. Glaub mir."
Ich gab ihm garnicht die Chance zu antworten, sondern redete direkt weiter:"Du kannst natürlich auch hier bleiben. Mit mir. Hab ich auch kein Problem mit."
"Wie mit dir hier bleiben? Kommst du nicht mit?", fragte er geschockt.
"Doch, schon. Aber wir könnten ja beide hier bleiben."
Ich wollte gerade so gerne mit Cody hier bleiben. Nur er und ich, sonst niemand.
Doch leider muss er zur Arena. Schließlich ist er Justin's Voract.
Ich küsste ihn und ging mit der einen Hand unter sein Top.
"Mary", warnte er mich und schüttelte den Kopf. Ich seufzte.
Das wir schon los müssen. Ich hätte gerne noch ein paar Minuten mit ihn. Sogar ein paar Stunden.
Er nahm meine Hand und ging mit mir zur Tür.
"Och maaaan", sagte ich genervt. "Ich jetzt will nicht weg."
"Aber warum denn?", fragte er.
"Ich will gerne mit dir hier bleiben.", antwortete ich und grinste ihn an.
"Und dann?", fragte er und grinste mich auch an.
"Das fragst du mich noch?"
Ich weiß wir sind noch jung, aber ich weiß dass ich mein erstes Mal mit Cody haben möchte.
Vor allem, nachdem wir heute morgen zusammen geduscht hatten. Jetzt wollte ich das unbedingt.
Aber nein. Wir müssen jetzt ja keine Zeit haben. Cody guckte mich fragend an. Wusste er wirklich nicht was ich wollte oder tat er nur so? Interessierte es ihm überhaupt?
"Guck nicht so fragend. Oder weißt du wirklich nicht was ich meine?"
"Ich habe keinen blassen Schimmer, was du meinst", antwortete er.
Ich seufzte schon wieder und er sah mich an.
"Hey, was ist los?", fragte er und guckte mir in die Augen.
"Nichts..", sagte ich und wollte gerade die Tür aufmachen.
"Mary, was ist los?", fragte er erneut.
"Nichts, hab ich dich schon gesagt. Wir müssen jetzt los, komm."
Er zog mich zurück.
"Ne. Erst sagst du mir was los ist."
"Cody, wir haben keine Zeit. Mir schwirrte da nur was durch den Kopf. Mehr nicht. Komm jetzt. Justin und Alli warten bestimmt schon.", zischte ich ihn leicht an.
"Was denn?"
Wieso stellte er sich gerade so dumm?!
"Komm jetzt einfach", ignorierte ich seine Frage.
Manchmal war er echt dumm. Ich zog ihn aus dem Zimmer raus und da waren auch schon Justin und Alli.
Justin wollte noch Dad, Jazzy und Jaxon abholen. Ich wollte einfach nur schon zum Auto, also lief ich alleine vor. Alli kam mir hinterher.
"Mary? Was ist los? Du guckst so bedrückt.", fragte sie mich.
"Nichts. Dein Bruder ist einfach nur dumm", antwortete ich ihr abweisend.
"Sag sowas nicht. Heute morgen wart ihr doch noch total verliebt. Ihr wart sogar schon zusammen duschen.", gab sie als Antwort.
Das wollte ich gerade nicht hören.
"Schön für heute morgen", meinte ich leicht genervt.
Als Alli grade was sagen konnte kamen schon die andere und Justin küsste sie. Die beiden waren schon süß. Cody wollte mich auch küssen, doch ich wies in ab.
"Was ist los mit dir?", fragte er und alle guckten uns an.
"Dass du noch fragst.", gab ich frech zurück.
"Ich hab dir doch garnichts getan?!"
Toll. Mussten wir uns jetzt vor allen anderen streiten? Das wollte ich nicht. Vor allem nicht vor Jazzy und Jaxon.
"Wir klären das nach der Show. Okay?"
Denn ich wollte Backstage einfach nur alleine mit Jazzy und Jaxon sein. Und mit Dad...

29.8.13 16:50, kommentieren

Kapitel 51 - My Favorite Girl

*Justin's Sicht*

Langsam öffnete ich die Augen und sah mich um. Alli lag tatsächlich in meinem Arm und schlief noch. Das war also wirklich kein Traum.
Und wir haben uns echt geküsst. Wow. Es war so schön. Und nun durfte ich sie mein Mädchen nennen. Auf diesen Moment hab ich lange gewartet. Ich sah sie an. Sie lächelte im Schlaf. Wie süß das einfach nur war. Ich bemerkte das der Fernseher noch lief. Wir müssen wohl so eingeschlafen sein. Schnell schnappte ich mir die Fernbedienung und schaltete ihn aus, damit Alli dadurch nicht wach wurde.
Ich schaute wieder zu Alli. Ich liebte es sie beim schlafen zu beobachten. Das habe ich schon in der einen Nacht in Los Angeles gemacht, als wir feiern waren.
Sie wurde langsam wach. Das merkte ich daran, dass sie leicht im Schlaf zuckte.
Dann öffnete sie ihre Augen. Als sie mich sah lächelte sie.
"Guten Morgen", flüsterte sie leise.
Ich antwortete mit einem Kuss.
Sie schaute sich um.
"Gut geschlafen?", fragte ich.
"Perfekt geschlafen", erwiderte sie.
"Schön zu hören. Lust auf Frühstück?", fragte ich und schon küsste sie mich wieder.
Sie nickte und stand auf.
"Kommst du?", fragte sie, da ich immernoch auf dem Bett lag.
Ich grinste und stand ebenfalls auf.
"Wollen wir Mary und Cody abholen?"
Sie überlegte einen Moment und meinte schließlich:"Ja."
"Mal gucken, was die für Augen machen wenn die uns sehen.", fügte sie noch hinzu.
Sie nahm meine Hand und klopfte an Cody's und Mary's Zimmertür.
Keine Antwort, also gingen wir einfach rein.
Als wir durchs Zimmer schauten war keiner vorzufinden.
"Dann sind die wohl schon unten.", sagte ich und wir gingen Hand in Hand am Fahrstuhl entlang zur Treppe. Wie ich Fahrstühle hasste.
Unten war aber auch keine Spur von den beiden. Hä? Wo konnten die denn bloß sein? Ich hasse es, wenn ich nicht weiß wo Mary ist. Ich hasste dieses Gefühl mehr als Fahrstühle. Ich mache mir dann immer so Sorgen.
Alli sah mir die Sorgen anscheinend schon im Gesicht an.
"Was ist los?", fragte sie.
"Ich mache mir grad nur Sorgen um Mary."
"Es wird schon nichts passieren. Cody ist doch bei ihr."
"Stimmt, du hast Recht. Komm wir essen erstmal und schauen dann wo die beiden sind", sagte ich und gab ihr einen Kuss. Ich muss sagen, ich hab die schönste Freundin auf der ganzen weiten Welt.
Wir frühstückten in aller Ruhe. Nach einer halben Stunde waren wir beide satt.
"Wollen wir nochmal oben gucken?", fragte ich Alli.
Sie nickte und ein paar Minuten später standen wir wieder vor der Zimmertür von Mary und Cody.
Ich machte langsam die Tür auf. Und.. da saßen sie auf dem Bett. Alle beide.
"Wo wart ihr gerade?", fragte ich, und meine Stimme klang ein wenig besorgt.
Mary und Cody grinsten sich an.
"Duschen", beantwortete Mary meine Frage schließlich kichernd.
"Ahhja. Duschen also. Aber wir waren vorhin schonmal hier und es lief kein Wasser. Oder hast du etwas gehört Schatz?", fragte ich Alli.
"Nein, also ich habe nichts gehört. Du?"
Mary lief rot an.
"Wir waren aber duschen. Riech an meinen Haaren, Justin! Die riechen nach Shampoo!"
Haha, das ich Alli gerade "Schatz" genannt habe, schien sie wohl garnicht bemerkt zu haben.
"Moment mal. Hast du.meine Schwester grade 'Schatz' genannt, Justin?" , fragte Cody mit einem neugierigen Grinsen im Gesicht. Also doch noch einer dem es auffiel.
"Hat er?", fragte Mary und war immernoch rot im Gesicht.
"Ja, ich glaub schon."
Die beiden schauten uns fragend an.
"Ja, hat er.", beantwortete Alli deren frage lächelnd.
"OH MEIN GOTT! Das freut mich so für euch.", sprang Mary uns aufeinmal entgegen.
Sie fiel uns in die Arme.
"Mary?", fragte ich.
"Ja?"
"Deine Haare riechen zwar nach Shampoo, aber nicht als wären sie gerade gewaschen worden. Sondern eher gestern Abend", sagte ich provozierend.
"WIR WAREN ABER GERADE DUSCHEN, OK?!"
"Wart ihr zusammen duschen?"
Ich liebte es, sie zu provozieren.
Sie schmiss sich wieder zu Cody auf's Bett und versteckte ihr Gesicht an seiner Brust.
Wahrscheinlich wurde sie gerade immer röter. Wenn das überhaupt möglich war.
"Mary? Ich hab dich was gefragt."
Sie antwortete nicht und Cody wurde auch ein bisschen rot im Gesicht.
"Lass die beiden doch", sagte Alli zu mir und musste leicht lachen.
"Nö. Ich will meine Frage beantwortet haben. Und Mary ein bisschen ärgern. Vorher gehe ich nicht", grinste ich.
"Cody, wir haben noch garnichts gegessen", versuchte Mary vom Thema abzulenken.
Sie stand auf und nahm Cody an die Hand.
"Justin? Du stehst im Weg. Können wir bitte aus UNSEREM Zimmer raus?"
Ich grinste sie an und stellte mich wie ein Türsteher vor die Tür.
"Nö.", antwortete ich ihr.
"Justin! Ich hab Hunger."
"Dann sag mir erst, ob ihr zusammen duschen wart.", provozierte ich sie weiter.
"Ich wüsste nicht was dich das angeht", sagte sie und wurde wieder rot.
"Also doch? Man Schwesterherz, du kannst es mir ruhig sagen", gab ich ihr als Antwort als sie versuchte mich zur Seite zu schubsen.
"Es geht dich einfach nichts an", sagte sie und versuchte mich erneut zur Seite zu schubsen.
"Cody! Jetzt sag auch mal was dazu!", fauchte sie ihn an.
"Boah man. Ja, Justin wir waren zusammen duschen. Kannst du uns nun BITTE durchlassen?"
"Habt ihr love gemacht?", fragte ich wieder provozierend.
Es war einfach so witzig, die beiden zu beobachten wie sie rot wurden. Vor allem Mary.
"JUSTIN DREW BIEBER! DARÜBER MUSS ICH NUN WIRKLICH NICHT MIT DIR REDEN!", fauchte Mary mich an. Alli fing an zu lachen. Warum lachte sie bloß?
Mary schubste mich mit voller Wucht zur Seite und ging mit Cody raus.
"Sie ist süß", lachte Alli und wir gingen auch wieder raus.
Wir gingen gemeinsam in mein Zimmer wo ich duschen ging. Aufeinmal ging die Badezimmertür auf und Alli kam rein.
"Ich hab gedacht ich komm mal mit. Wenn die kleinen das können, können wir das doch auch.", grinste sie mich an als sie vor mir stand. Wow, nackt sieht sie noch viel schöner aus. Und wie ihre Haare an ihr runterfielen.
"Darf ich?", riss sie mich aus meiner Trance.
"Na klar, Engel.", sagte ich als sie zu mir in die Dusche kam.
"Du hast recht. Wenn die kleinen das können, können wir das schon lange. Wobei.. so klein sind die beiden auch nicht mehr, aber egal", meinte ich und küsste sie leidenschaftlich.
Unsere Küsse wurden immer schneller. Alli krallte sich schon fast in meinen Rücken.
"Hey Süße?", unterbrach ich unseren mehr als leidenschaftlichen Kuss. Sie schaute mich verwirrt an. "Hör zu. Ich liebe dich und würde diesen Moment grade zu gerne ausnutzen. Aber lass uns die eine Sache langsam angehen. Ok?", fragt ich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
Sie nickte und meinte dann:"Ok. Bin ich auch für. Aber eins interessiert mich.. meinst du Mary und Cody haben schon miteinander..? Haha ich kann mir das garnicht vorstellen, die beiden sind noch so jung."
Und ich wollte mir das garnicht vorstellen, dass meine Schwester, mein kleiner süßer Engel, schon Sex hat.
"Sie sind schon 16", meinte ich schließlich.
"Und wenn es so ist, dann ist es eben passiert. Sie lieben sich.", fügte ich noch hinzu. Als wir mit dem duschen fertig waren legten wir uns noch kurz hin, bevor ich mich für die Show heute Abend fertig machen musste. "Sag mal, begleitest du mich heute zur Show? Ich will das die ganze Crew sieht wie glücklich ich bin.", fragte ich sie als ich mir etwas überzog.
Sie strahlte mich an.
"Gerne."
"Ok, cool", strahlte ich zurück und begann wieder sie zu küssen. Ich liebte ihre wundervollen Lippen. Am liebsten würde ich sie den ganzen Tag küssen. Aber dazu hatten wir jetzt leider keine Zeit, da wir los mussten. Wir holten Cody und Mary, sowie Dad und die Kleinen ab, die ausnahmsweise bei der ersten Show lange wach bleiben durften und fuhren in Richtung Arena.
Ich machte mich fertig für die Meet And Greets und schickte Fredo vor die Arena um noch ein paar Freikarten zu verschenken. Wie ich es liebte, meine Beliebers glücklich zu machen.
Ich gab Alli noch einen flüchtigen Kuss und zog sie mit zu den Meet and Greets.
"Halt stop! Das geht nicht", sagte Scooter plötzlich.
Ich sah ihn fragend an.
"Du musst alleine hier in diesem Raum stehen."
"Aber ich möchte jedem zeigen, wie glücklich sie ist. Sie kann sich da ja nur hinsetzen.", schaute ich Scooter traurig an.
Er seufzte.
"Ok. Aber Alli, bleib bloß da sitzen und gib am besten kein Ton von dir. Die Beliebers sollen den Moment mit Justin genießen. Du kannst jeden Tag bei ihm sein."
"Geht klar. Danke Scooter.", freute sie sich. Und ich gab ihr nochmal einen letzten Kuss bevor die ersten Beliebers reinkamen. Meine Beliebers sind mein Leben. Ab und zu warf ich Alli einen verliebten Blick zu. Ich konnte es einfach nicht lassen.
Wie sie mir bei der Arbeit zuschaute und ich merke wie süß sie es fand, wenn kleine Kinder dabei waren.
Die Meet and Greets gingen schnell vorbei und dann fing auch schon das Konzert an.
Ich bat Allison Alli bei dem Song OLLG auf die Bühne zu holen, was sie auch machte.
Alli sah mich überrascht an und strahlte.
Als ich mit dem Song fertig war, hielt ich Alli an der Hand.
"Hey Beliebers, ich möchte euch jemanden vorstellen. Alli Simpson. Meine wundervolle Freundin.", sprach ich in die Halle. Ich sah wie Alli rot anlief. Die Belieber jubelten und kreischten während ich Alli auf den Arm nahm und sie vor allen küsste.
Jetzt wussten es alle. Und ich war froh, dass sie es akzeptierten...

29.8.13 16:48, kommentieren

Kapitel 50 - If I was your girlfriend

*Alli's Sicht*

Nach dem Essen beschloss ich wieder auf mein Zimmer zu gehen. Als ich aufstand sah ich, wie Justin das bemerkte und auch aufstand. Wollte er mir nun hinterher? Ich wollte mich nun nicht umdrehen um nachzuschauen, es war mir grade eh egal was er macht. Wieso musste ich ihn auch nackt sehen? Es war mir alles irgendwie peinlich.
So schnell wie ich konnte ging ich in mein Zimmer und schloss die Tür ab.
"Alli?", klopfte Justin gegen die Tür.
"Ich.. ehm.. ich kann gerade nicht.. ich.. ich muss telefonieren", versuchte ich mich raus zu reden.
"Alli bitte. Ich möchte mit dir reden", sagte er.
"Über was?"
"Du weißt schon. Über die Sache von vorhin."
Ich merkte wie ich wieder rot anlief. Sollte ich die Tür aufmachen? Ich überlegte eine Weile.
"Alli BITTE!", klopfte Justin nochmal an die Tür. Oh man. Aber irgendwann hätte ich eh mit ihm drüber reden müssen, also beschloss ich aufzustehen und die Tür aufzumachen.
Ich sah ihn nicht an, als ich diese öffnete. Trotzdem musste ich an seinen Körper denken. So durchtrainiert. Einfach perfekt.
"Endlich. Danke.", sagte er schließlich. "Glaub mir, Süße. Für mich ist es auch peinlich da nun drüber zu reden."
"Worüber denn?", fragte ich, als wüsste ich nicht wovon er sprach und sah auf den Boden. Gott, wie peinlich mir das einfach nur war.
Ich merkte wie rot ich wieder anlief. Ich setzte mich aufs Bett. Justin setzte sich dann neben mich.
Er legte zwei Finger an mein Kinn und zog mein Kopf leicht hoch, damit ich ihn ansah.
"Alli, ich wollte diese Situation heute in meinem Zimmer doch auch nicht. Deswegen meinte ich ja, dass du nicht ins Bad kommen brauchtest. Es ist nunmal so passiert." ,sagte er während er mich mal wieder total süß anlächelte.
"Ich.. ich bin einfach total dumm gewesen. Ich hätte einfach nicht so in dein Bad reinspazieren sollen."
"Alli, alles ist gut. Wirklich", versuchte er mich zu beruhigen.
"Aber trotzdem, ich war ein bisschen dämlich. Aber eins muss ich dir lassen. Dein Körper ist echt... perfekt.", versuchte ich zu sagen ohne wieder rot zu werden. Doch das klappte mal wieder nicht.
"Du bist süß, wenn du rot wirst", grinste Justin und sah mir in die Augen.
Ich liebte seine Augen. Sie waren so wunderschön haselnuss braun. Und sein Lächeln machte alles perfekt. Als ich vor mir hin träumte, legte Justin eine Hand auf meine Wange. Wow, er hat so eine weiche Haut, sogar an den Händen.
"Alli? Halt einfach mal still, ok?"
Und bevor ich etwas sagen konnte, passierte es auch schon. Justins Lippen lagen auf meinen. Er liebkoste sie. Da ich nicht wusste was ich machen sollte, erwiderte ich den Kuss einfach. Es fühlte sich so schön an und so gut.
Wie konnte jemand nur so perfekt küssen? Ich vergaß einfach alles um mich herum und gab mich Justins Küssen voll und ganz hin.
Dieser Moment war einfach so perfekt, bis Justin sich von unserem Kuss löste. Ich schaute ihn verwirrt an und er kicherte leicht. Wie süß er war, als er sich dann noch leicht auf seine Lippen biss. Wie kann ein Mensch nur soo perfekt sein?
"Justin?", fragte ich ihn.
"Ja, Engel?", antwortete er. Hat er mich grade wirklich Engel genannt? Oh mein Gott. Ich glaub ich bin im Himmel.
"Ich.. ich wusste nie genau, was das für Gefühle waren die ich für dich habe. Aber nun, ich glaube ich.. ich.." "Psscht, sag einfach nichts mehr. Ich fühle genauso.", unterbrach er mich und fing wieder an mich zu küssen.
In meinem Bauch fing es richtig heftig an zu kribbeln. So musste Cody sich wohl gefühlt haben, als Mary ihn am Flughafen geküsst hat.
Dieses Gefühl war so unbeschreiblich. Justin packte mich an meine Taille und hob mich auf seinen Schoß.
"Ich liebe dich, Alli", lächelte er in den Kuss hinein.
"Ich liebe dich auch", lächelte ich zurück.
Oh man. Ich schwebte auf Wolke 7. Endlich. Das hatte ich mir gewünscht, seitdem ich Justin das erste Mal gesehen habe. Vorher war das nicht so. Ich fand ihn zwar schon immer hübsch und mochte seine Musik. Aber dass ich mich mal in ihn verlieben könnte? Nein, daran habe ich nie gedacht. Und jetzt? Jetzt saß ich hier auf seinem Schoß, in irgendeinem Hotel in Dublin und küsste ihn leidenschaftlich.
Es klingt verrückt, aber es fühlte sich so an als wenn ich ihn schon ewig kenne. Ich drehte mich und legte mich hin sodass Justin über mir lag. Er lächelte mich an und fing an mich am Hals zu küssen.
"Hey Justin. Ich würde gerne weitermachen. Aber ehrlich gesagt bin ich total müde."
"Alles klar, Schatz. Dann machen wir jetzt den Fernseher an und legen uns hin."
Er stand auf und holte sie Fernbedienung. Ich legte mich schonmal vernünftig hin. Justin kam zu mir und als er den Fernseher anmachte kuschelte ich mich an seine Brust.
"Sag mal, bin ich nun deine Freundin?", fragte ich ihn. Gott wie dämlich ich manchmal war. Wie konnte ich sowas fragen, es war doch eigentlich klar.
"Jap, und das offiziell.", antwortet Justin und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Wir schauten noch ein bisschen TV und irgendwann schlief ich in den armen von meinem neuen perfekten Freund ein..

29.8.13 16:41, kommentieren

Kapitel 49 - Don't disturb!

*Cody's Sicht*

"Du hast dich doch eingemischt", meinte Mary wütend. Wir redeten, oder eher schrien, über unseren Streit oder was auch immer das vorhin war.
"Ich fand das nur ein bisschen ungerecht. Das ist doch nicht so schlimm wenn man einen Schlafanzug am Tag anzieht", widersprach ich ihr.
"Ich finde das aber schlimm!", schrie sie mich an. "Außerdem ist sie MEINE Schwester, da kann ich ja wohl alleine entscheiden was sie darf und was sie nicht darf!"
Wieso mussten Frauen aus allem so eine große Sache machen?! Wir hätten uns auch einfach beide entschuldigen können und alles wäre wieder gut.
"Ok! Es tut mir leid! Zufrieden? Ich versteh nur nicht was daran jetzt so schlimm war. Man", rief ich genervt.
"Und genau deswegen kann ich deine Entschuldigung jetzt nicht annehmen! Weil du es nicht verstehst!", schrie sie.
Mary war richtig wütend und kam garnicht auf die Idee sich zu beruhigen.
"Dann erklär es mir doch!"
"Hab ich doch die ganze Zeit schon!" Hatte sie das?
"Dann mach es nochmal", meinte ich etwas ruhiger.
"Ich will halt nicht, dass sie alles nur wegen Justin macht. Sie wird doch jetzt schon manchmal beleidigt, weil sie die kleine Schwester von Justin Bieber ist. Ich will halt nicht, dass sie ausgenutzt wird und man Jazzy nur mit Justin verbindet. Wenn man an Jazzy denkt soll man an ein ganz normales Mädchen denken und nicht an die kleine Schwester von Justin Bieber. Aber klar wie willst du das auch verstehen?! Du bist ja berühmt, weil du was bringst und nicht weil dein Bruder was kann. Ich kenne dieses Gefühl!"
Sie sagte das mit Tränen in den Augen.
"Mary, ich.."
"Du wirst es einfach nie verstehen! Nie!"
Ich nahm sie in den Arm und sie fing an zu weinen.
"Ich hasse mein Leben manchmal so sehr..", sagte sie leise unter Tränen.
"Sag sowas nicht."
"Doch", flüsterte sie und hielt sich doller an mir fest. Ich küsste sie seitlich auf die Wange.
"Es tut mir leid, ich wusste das nicht und vielleicht hast du auch recht, ich werde das nie verstehen."
Sie lag einfach in meinen Armen und weinte. Ich wollte nicht, dass sie weinte. Und schon garnicht, weil ich dran Schuld bin. Ich hatte so Angst, dass sie wieder versuchte sich etwas anzutun, so wie Justin es mir erzählte.
Ich drückte sie langsam von mir weg und wischte ihre Tränen ab.
"Mary, ich liebe dich und es tut mir leid."
Sie nickte und fragte leise: "Seh ich jetzt wie ein Pandabär aus?"
Ich lächelte.
"Wie der schönste Pandabär, den ich jemals gesehen habe."
Sie rannte ins Bad um sich im Spiegel anzugucken.
"Schön?!", schrie sie entsetzt und fing an die verschmierte Schminke abzuwischen.
Ich atmete erleichtert auf. Alles war wieder gut.
"Das sieht gar nicht schön aus. Cody? Brauchst du ne Brille?"
Ich lachte und ging zu ihr ins Bad.
"Du siehst immer schön aus.", sagte ich, während ich sie von hinten umarmte.
"Nein. Jetzt zum Beispiel nicht", widersprach sie.
Sie wollte weiter reden doch ich unterbrach sie indem ich sie küsste. Aber sie erwiderte nicht.
"Was ist?", fragte ich besorgt.
Sie antwortete:"Ich will dich nicht küssen wenn ich hässlich bin."
"Du bist wunderschön!", sagte ich.
"Und du bist ein Lügner."
"Nein. Du bist immer wunderschön. Sogar ganz ohne Schminke."
Sie guckte mich skeptisch an.
"Du könntest sogar zehn Warzen in deinem Gesicht haben und du wärst immer noch schöner als alle anderen Mädchen."
Sie verzog ihr Gesicht und lachte. "Man Cody jetzt wird's ekelhaft."
Ich lachte auch und wollte sie wieder küssen doch sie schubste mich weg. "Geh jetzt. Ich schmink mich kurz neu und du wartest draußen", befahl sie mir. Ich drückte ihr noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange und ging dann.
Ich wartete eine gefühlte Ewigkeit auf sie, dabei waren es höchtens 15 Minuten.
"So, jetzt kannst du mich wieder so viel küssen wie du willst", sagte sie als sie aus dem Bad kam.
Ich stürzte mich, fast wie eine ausgehungerte Hyäne, auf Mary und drückte sie gegen die Wand während ich sie küsste. Ich versuchte mit meiner Zunge ihren Mund zu öffnen, was mir dann auch gelang und klaute ihren Kaugummi, den sie sich irgendwann zwischen unserer Diskussion genommen hatte.
"Ey", beschwerte sie sich.
"Was?", fragte ich frech.
"Das war MEIN Kaugummi!!!!!"
"Du sagst es, es WAR dein Kaugummi."
Sie boxte mich einmal und ich küsste sie danach sofort wieder.
Sie versuchte sich das Kaugummi wieder zu holen, doch so leicht machte ich es ihr nicht. Einmal hatte sie es fast und dann bin ich einfach einen Schritt nach hinten und hab unseren Kuss gelöst. Jetzt stand ich vor ihr und kaute darauf grinsend rum. Sie fand das gar nicht witzig und meinte: "Cody. Kannst du mir bitte meinen Kaugummi geben?"
"Hol es dir doch", forderte ich sie hinaus.
Sie lief auf mich zu. Ich machte wieder einen Schritt nach hinten. Irgendwann schubste sie mich und ich fiel auf's Bett. Sie stürzte sich auf mich.
"Gib. mir. mein. Kaugummi. wieder."
"Nein."
Ihre schokobraunen Haare fielen mir ins Gesicht. Ich habe noch nie solche schoko Haare gesehen. Einmal habe ich als sie geschlafen hat eine Strähne abgeleckt, weil ich mich versichern wollte, dass sie keine Schokolade sind.
Es ist wirklich keine Schokolade. Und sie riechen immer so schön nach Mango Shampoo.
"Jetzt gib mir meinen Kaugummi wieder oder ich beiß dich!", warnte sie mich.
"Mach doch", antwortete ich, denn ich wusste sie würde mich nicht beißen. Aber da lag ich falsch. Keine 5 Sekunden später biss sie mir in den Hals.
"Aua, lass das!", schrie ich.
Mary lachte nur und biss mich weiter.
"Soll ich dich jetzt Edward nennen?", fragte ich Mary und versuchte sie von meinem Hals weg zu kriegen.
"Nein, du sollst mir einfach nur meinen Kaugummi wieder geben!"
"Ich hab doch gesagt, hol ihn dir", provozierte ich sie.
Sie schlug mir einmal auf die Schulter und meinte:"Du freche Ziege."
Ich streckte ihr die Zunge raus, wo das Kaugummi drauf lag. Eigentlich wollte ich sie nur noch mehr provozieren, aber nö falsch gedacht. Sie reagierte sofort und hielt meine Zunge mit ihren Fingern fest, sodass sie mit der anderen Hand das Kaugummi runter nehmen konnte. "Mavy! Hass das."
Eigentlich wollte ich 'Mary! Lass das.' sagen, aber ohne Zunge ging das nicht.
Sie nahm das Kaugummi wieder in den Mund und lächelte mich siegreich an.
"Beiß mich bitte nie wieder ", flehte ich sie an, woraufhin sie die Stellen an meinem Hals küsste.
"Besser?", fragte sie.
"Viel besser."
Sie sah mir in die Augen.
"Ich liebe dich", flüsterte sie.
"Ich liebe dich auch", antwortete ich ihr und küsste sie.
Ihre Lippen sind so weich. Gott ich könnte sterben. Ich wollte mir nicht vorstellen, dass sie einmal aufhört mich zu küssen. Diesmal wird uns keiner stören. Ich drehte sie um und wanderte mit meinen Lippen ihren Nacken runter.
"Soll ich dir einen Knutschfleck machen?", fragte ich sie leise und sie kicherte.
"Nein, Knutschflecke sind hässlich", sagte sie.
Aber natürlich verpasste ich ihr trotzdem einen.
Nachdem ich fertig war guckte ich ihn mir an und war zufrieden.
"Fertig", sagte ich stolz.
"Cody, ich hab dir gesagt, du sollst das nicht machen."
"Zu spät."
Ich grinste sie frech an und sie setzte sich auf.
"Dann mach ich dir jetzt auch einen." Ich machte große Augen.
"Das war mein Plan. 😳"
Ok das war eigentlich nicht mein Plan, aber braucht sie ja nicht wissen.
Sie näherte sich meinen Hals und ich zuckte ein wenig zusammen, weil ich Angst hatte, sie würde mich wieder beißen.
Gerade als sie ihre Lippen auf meinen Hals legte, klingelte ihr Handy.
Wenn sie daran ging bringe ich sie um. Ich hielt sie fest und erst zögerte sie auch doch dann nahm sie ihre Lippen von meinem Hals und ging ans Handy. Wieso? Wieso nur? Wieso werden wir immer gestört? Ich wollte doch nur einen Knutschfleck damit wir in Patnerlook sein können. "Bäääärchen!", rief Mary ins Handy und ich hielt die Luft an. Austin?
Ich riss ihr das Handy aus der Hand.
"Austin?! Du störst gerade, bye!", sagte ich wütend und legte auf.
Mary schaute mich böse an.
"Warum legst du auf?", fragte sie.
"Wir werden immer gestört. Immer."
"Ich weiß. Aber er ist mein bester Freund.."
"Und ich bin dein Freund und möchte mal ungestört mit dir sein, ok?"
Sie seufzte einmal und küsste mich dann.
"Krieg ich jetzt meinen Knutschfleck?", fragte ich sie.
Sie überlegte garnicht lange, sondern fiel gleich über meinen Hals her.
Ich wollte garnicht dran denken, wie dieser jetzt wohl aussah von den ganzen Bissen.
Sie verzaubert mich einfach immer wieder. Alles ist so schön mit ihr und ich weiß garnicht wie ich vorher ohne sie leben konnte.
Ich liebe sie so unbeschreiblich sehr und irgendwann werde ich sie heiraten...

17.6.13 16:59, kommentieren



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